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Archimedischer Sandkasten

  • Auf dem Katschhof steht nun der größte Sandkasten Aachens.
  • Mitarbeiter des Stadtbetriebs bauen die Rahmenkonstruktion.
  • 21 Lkw-Ladungen mit Sand sind notwendig, um den Kasten zu füllen.
  • Bildergalerie

© Stadt Aachen/Nadine Jungblut
Die Macher hinter dem Projekt „Archimedischer Sandkasten“: Schreiner, Spielplatzkontrolleure, Planer und Sponsoren stehen für die Aktion zwischen Dom und Rathaus. © Stadt Aachen/Nadine Jungblut
 
160 laufende Meter Fichtenbalken, 200 Schlossschrauben, 140 Tonnen feinster Spielsand: Diese Materialien sind notwendig, um auf dem Katschhof einen rund 320 Quadratmeter großen Sandkasten entstehen zu lassen. Konzipiert und umgesetzt von den Experten des Aachener Stadtbetriebs bildet das Konstrukt dann den bislang größten Sandkasten Aachens.

Der „Archimedische Sandkasten“ ist ein Projekt im Rahmen der Initiative „Future Lab Aachen 2016“, bei dem die Stadt Aachen und die vier Aachener Hochschulen kooperieren, und damit Schauplatz für die „Archimedische Werkstatt“. 30 Kinder und Jugendliche werden dort, unter Anleitung des Künstlers Berthold Westhoff und betreut von der Bleiberger Fabrik, eine monumentale Maschine, an der sich alles drehen, laufen und bewegen soll, bauen. Daneben bietet der Sandkasten ab Samstag, 23. Juli, Platz für alle Kinder und Familien, um sich an prominenter Stelle zwischen Dom und Rathaus auszutoben und den „Öcher Stand“ zu genießen. Damit wird das Projekt zum Event für die ganze Familie.

© Stadt Aachen/Elisa Bresser
Der „Archimedische Sandkasten“ ist ein Projekt im Rahmen der Initiative „Future Lab Aachen 2016“, bei dem die Stadt Aachen und die vier Aachener Hochschulen kooperieren. © Stadt Aachen/Elisa Bresser
 
„Große Herausforderung“
Erarbeitet wurde die Sandkastenkonstruktion von den Experten des Geschäftsbereichs Grünflächenpflege des Aachener Stadtbetriebs, der auch die rund 400 Spieleinrichtungen, darunter 299 öffentliche Spielplätze, in der Stadt Aachen betreut. „Das war eine große planerische Herausforderung“, sagt die Geschäftsbereichsleiterin Ilse Stollenwerk. Transportwege mussten ebenso bedacht werden wie der Schutz des historischen Altstadtpflasters. Darum entschieden sich die Verantwortlichen für eine Rahmenkonstruktion, die nicht im Boden verankert werden muss. Stabilisiert an den Ecken trägt sich der Sandkasten selbst. Mit einer Randkante von 40 Zentimetern ist er so kind- und spielgerecht.

Vorbereitet wurden die Balken in der Schreinerei des Stadtbetriebs. „Spannend“ und zugleich „herausfordernd“ findet Schreiner Reiner Müller das Sandkasten-Projekt. Er hat die Holzkonstruktion zunächst berechnet und schließlich umgesetzt. Während des Aufbaus behält er den Überblick und weiß genau, welche Teile wie aneinandergesetzt werden. Gehalten werden die Balken mit insgesamt 200 Schlossschrauben.

© Stadt Aachen/Elisa Bresser
Handwerkliches Können ist gefragt, wenn 160 laufende Meter Holzbalken zu einem großen Sandkastenkonstrukt zusammengefügt werden. © Stadt Aachen/Elisa Bresser

140 Tonnen Spielsand
Nach dem Aufbau am Dienstag folgte am Mittwoch um 7.15 Uhr die erste Sandlieferung. Drei Lkw fahren in mehreren Touren, um die insgesamt 140 Tonnen Spielsand zum Katschhof zu bringen. Dort werden sie mit Radlader, Schaufeln und Rechen gleichmäßig im Kasten verteilt. „Der Sand hat eine ganz feine Körnung“, erklärt Ralf Bendt, Teamleiter Spieleinrichtungen beim Stadtbetrieb. „Das ist ideal, denn Kinder wollen ja etwas damit formen.“

Für ihn und die vielen weiteren Stadtbetriebsmitarbeiter ist der Einsatz für das Großprojekt nicht alltäglich. Auch Peter Maier, Operativer Betriebsleiter des Aachener Stadtbetriebs, ist stolz auf die gelungene Umsetzung. „Es war für unsere Leute eine Herausforderung, und sie sind alle sehr gut damit umgegangen.“ Schließlich ist das Projekt eine Sonderleistung, die zusätzlich zu den alltäglichen Aufgaben bewältigt wird. Maier ist aber überzeugt von dem Projekt: „Hier verbindet sich Handwerkliches mit Spiel- und Künstlerischem, das ist eine tolle Aktion.“

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140 Tonnen feinster Spielsand: 21 Lkw-Ladungen sind nötig, um den Sandkasten auf dem Katschhof zu füllen. © Stadt Aachen/Elisa Bresser

Sauberer Sandkasten
Auch während der Aktion wird der Sandkasten von den Mitarbeitern des Stadtbetriebs betreut. Jeden Morgen rechen Spielplatzkontrolleure den Sand durch, bevor der Kasten für die Kinder freigegeben wird. Die Stadtreinigung wird mehrfach täglich den Katschhof säubern und zusätzlich Eventtonnen aufstellen. Mit Unterstützung des Bereichs Straßenunterhaltung wird der Ferienspielbereich im Sandkasten optisch abgetrennt.

„Wir freuen uns, dass der Stadtbetrieb die Aktion so unterstützt“, betont Dr. Jutta Göricke, stellvertretende Leiterin des Marketings der Stadt Aachen. „Solch ein geballtes Expertenwissen ist notwendig, damit dieses Projekt funktioniert.“ Ein Projekt, das ein Event für alle ist: von Samstag, 23. Juli, bis Sonntag, 7. August, kann dann am und um den Sandkasten herum gespielt und entspannt werden.

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160 laufende Meter Fichtenbalken, 200 Schlossschrauben, 140 Tonnen feinster Spielsand: Diese Materialien sind notwendig, um auf dem Katschhof einen rund 320 Quadratmeter großen Sandkasten entstehen zu lassen. © Stadt Aachen/Elisa Bresser

 


Herausgegeben am 20.07.2016

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