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Pop Art und Hyperrealismus

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Mitte der 1950er Jahre entwickelte sich die Pop Art unabhängig voneinander in Großbritannien und den USA. Künstler wie Richard Hamilton, Andy Warhol und Roy Lichtenstein machten die Welt des Konsums, der Massenmedien und der Trivial-kultur zum Gegenstand ihrer Kunst. Comics, Werbung, Pressebilder, Film und Musik und im Besonderen Konsumprodukte und Statussymbole des „American Way of Life“ wurden zum kunstwürdigen Motiv. Wegbereiter waren Künstler wie Robert Rauschenberg und Jasper Johns, die sich im Gegensatz zur damals vorherr-schenden Kunst der Abstraktion bereits mit der Alltagskultur in ihren Arbeiten beschäftigten.

Ende der 1960er Jahre entstand eine weitere Kunstströmung, die in Nachbarschaft zur Pop Art ihre Inspiration im alltäglichen Leben fand: der Hyperrealismus, der auch Superrealismus oder Fotorealismus genannt wurde. Künstler wie Chuck Close oder Duane Hanson begannen zu dieser Zeit Bilder nach Fotografien zu malen oder lebensecht aussehende Figuren aus Kunststoff zu gießen, die eine übersteigerte Realität abbildeten. Sowie die Lebenswirklichkeit in den Werken der Pop Art und des Hyperrealismus künstlerisch erhöht wird, treten gesellschaftliche Widersprüche zum Vorschein. Ereignisse wie der Vietnamkrieg oder die Ermordung von John F. Kennedy, mit denen sich die Künstler auseinandersetzten, deuten auf die Verwundbarkeit der scheinbar perfekten Wohlstandsgesellschaft.

Künstler der Ausstellung: Chuck Close, Roy Lichtenstein, Mel Ramos, John Salt, Philip Pearlstein, Andy Warhol.

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