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Aachen erfreut sich an seinem "Tschio"

Tennis hat Wimbledon, Fußball hat Wembley, und der Pferdesport hat Aachen. Hier, auf dem traditionsreichen Turniergelände zwischen den grünen Hügeln vor den Toren der alten Kaiserstadt, treffen sich einmal im Jahr die besten Pferdesportler der Welt. Und das ist aktuell – noch bis Sonntag, 22. Juli - der Fall!

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Echte Sandarbeit: CHIO Aachen-Kunst auf 70x70 Meter. Foto: Martin Stockberg


Angefeuert von mehr als 350.000 Besuchern, messen sich die Aktiven in den fünf Disziplinen Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Vierspännerfahren und Voltigieren. Die Stadien sind längst Tempel ihres Sports, 40.000 Besucher fasst das Hauptstadion, mehr als 6.000 finden im Deutsche Bank Stadion, wo die Dressurwettbewerbe ausgetragen werden, Platz. „In Aachen“, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel einmal gesagt, „schlägt das Herz des Pferdesports.“

Und doch werden beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2018, nicht nur die herausragenden sportlichen Leistungen gefeiert. Zahlreiche Gäste aus dem Sport und den Medien, aus Kultur, Wirtschaft, Politik und dem gesellschaftlichen Leben sind in diesen Tagen in Aachen, um einfach dabei zu sein. Dabei sein, wenn das Turnier prunkvoll eröffnet wird – und das gelang am Dienstagabend vor ausverkauften Reihen gemeinsam mit dem Partnerland. Oder wenn sich Stars und Sternchen auf dem Roten Teppich der „Media Night“ treffen. Denn längst ist das Turnier, das der 1898 gegründete Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. organisiert, auch ein gesellschaftliches Großereignis.

"Wir sind sehr glücklich mit der Entwicklung des Turniers“, sagt Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp. „Aachen profitiert von dieser professionellen und sportlich so herausragenden Veranstaltung." Der CHIO bestimme in diesen Tagen den Kalender, so Philipp weiter: „Das Turnier ist herausragend, auch wirtschaftlich. Vor allem aber ist der CHIO ein Volksfest, hier treffen wir uns alle.“

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Pferdesport der Extraklasse beim CHIO 2018. Foto: CHIO Aachen/ Arnd Bronkhorst


Im Mittelpunkt der zehn Tage von Aachen stehen einige der berühmtesten Prüfungen der Welt. Der 1927 erstmalig ausgetragene „Rolex Grand Prix“, Großer Preis von Aachen, zum Beispiel. Oder der Mercedes-Benz Nationenpreis, dieses renommierte und prestigeträchtige „Länderspiel“ der Springreiter. Die großartigsten Dressurreiter der Welt messen sich im Deutsche Bank Preis, Großer Dressurpreis von Aachen. Die Namen aller Sieger stehen angeschlagen an der silbernen Tafel am Einritt zum Hauptstadion. Hier den eigenen Namen zu lesen, krönt jede Sportlerkarriere

Längst ist der CHIO Aachen auch digital ein Großereignis. Moderne Technik macht den Sport transparent, preisgekrönte Entwickler haben eine – kostenlose – App entwickelt, die nicht nur bestens informiert, sondern auch glänzend unterhält. Spezielle Features – wie das gemeinsam mit dem offiziellen Technologiepartner SAP entwickelte Audience Judging – begeistern auch Laien für den Sport. Die bekanntesten Blogger des Pferdesports berichten intensiv und oftmals live vom Turniergeschehen, und das CHIO Aachen Social Media-Team nimmt die Fans und Follower vor und hinter die Kulissen mit. Gemeinsam mit Experten der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen gestalten die Organisatoren bereits die Zukunft und entwickeln interaktive Erlebnisse für die CHIO Aachen-Besucher.

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Das Deutsche Bank Stadion beim CHIO Aachen. Foto: CHIO Aachen/ Arnd Bronkhorst.

Doch auch und vor allem das ist Aachen: Ein Fest des Publikums, ein Volksfest. Ein Fest, das blendend unterhält mit einem spektakulären Rahmenprogramm, mit Shows und Konzerten, mit Kinderbetreuung im „CHIO Aachen ROBY CLUB“ und einem abwechslungsreichem Bühnenprogramm. Und zwischendurch lädt noch das „CHIO-Village“ mit seinen mehr als 200 Zelten und verschiedenen Restaurants zum Shoppen und Verweilen ein. All das zusammen erzeugt diese außergewöhnliche CHIO Aachen-Atmosphäre.  Die am Sonntagabend einen ganz besonderen Ausdruck findet: Wenn nämlich am späten Nachmittag des 22. Juli die letzte sportliche Entscheidung gefallen ist, dann zücken Besucher wie Aktive ihre weißen Taschentücher, um sich beim gemeinsamen und gegenseitigen „Winke-Winke“ das Versprechen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr zu geben. Hier in der Aachener Soers, dem Wimbledon, dem Wembley der Reiterei.

Alle Infos rund um das Weltfest des Pferdesports in der Aachener Soers gibt es unter www.chioaachen.de