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Klimaschutz-Tipps des Jahres 2017

   

November 2017: Richtig lüften

In einem durchschnittlichen 4-Personenhaushalt verdunsten bis zu 14 Liter Wasser am Tag, die aus der Wohnung raus müssen. Wer die Fenster zum Lüften über längere Zeit gekippt lässt, verliert viel Wärme. Wesentlich effizienter ist kurzes Stoßlüften bei weit geöffneten Fenstern, z. B. bei Schlafräumen etwa für zehn Minuten direkt nach dem Aufstehen. Beim Lüften nach dem Duschen sollte man direkt nach draußen lüften und die Innentüren zur Wohnung geschlossen halten, damit sich die Feuchtigkeit nicht in der Wohnung verteilt, sondern abgeführt wird. Bei längerem Lüften Heizkörperventil absperren, damit der Heizkörper nicht unnötig aufheizt. Richtiges Lüftung verhindert Schimmelbildung. Mehr zu Schimmel am 5.12.2017 bei www.altbauplus.de

    

Oktober 2017: Wohlig warm mit Bedacht

So behaglich ein Abend vor dem Kaminofen auch sein kann, bei falscher Bedienung des Ofens entstehen große Mengen Feinstaub und Ruß, da kann er noch so neu und teuer sein. Während ein typischer Kaminofen bei normalem Betrieb rund 100 mg Staub (pro m3) ausstößt, sind es bei sehr schlechter Betriebsweise mehr als 5.000 mg/m3. Hohe Emissionen entstehen vor allem durch den Einsatz des falschen Brennstoffs (z.B. zu feuchtes Holz) und falsche Befeuerung (Überladung des Brennraums und eine falsch eingestellte Luftzufuhr). Darum: Anzünden bei max. Luftzufuhr und mit  professionellen Anzündhilfen (kein Karton, kein Papier), erst nach Glutbildung größere Scheite nachlegen, Holzscheite von 6-12 cm verwenden und so lang, dass sie sich mit einigen cm Abstand zur Ofenwand stapeln lassen, für eine saubere Verbrennung die Luftzufuhr nicht zu stark drosseln (keine Rußablagerung im Ofen erkennbar), Holz gut belüftet und gegen Regen geschützt lagern,  kein behandeltes Holz oder Abfälle verbrennen (sonst entstehen Giftstoffe).

   

September 2017: Klimaschutz bei der Ernährung, geht das?

15 Prozent der Pro-Kopf-Kohlendioxid (CO2)-Emissionen werden durch unsere Ernährung verursacht. Anbauweise, Transportart, Weiterverarbeitung und Verpackung sind hierfür relevant. So belasten beispielsweise Äpfel aus Neuseeland die Umwelt wegen der langen Transportwege in der Regel stärker als regionale Produkte. Als Verbraucher können Sie Einfluss nehmen auf, indem Sie z.B. regionale Produkte kaufen. Dies ist besonders leicht auf einem der Wochenmärkte: Die Termine der Wochenmärkte in Aachen finden Sie hier:

www.aachen.de/wochenmaerkte

   

August 2017: Ferien vor der Haustür - Mit Bus und Fahrrad huckepack in die Eifel

Der Fahrradbus bringt Sie und Ihr Fahrrad in die Eifel, wo schöne Radtouren auf Sie warten. An Sonn- und Feiertagen geht es in den Nationalpark Eifel und zur Ravel-Route im hohen Venn. Ihr Fahrrad packen Sie ganz bequem auf den Fahrradanhänger. Am Zielort können Sie ausgeruht aufs Rad steigen und am Ende der Tour den Bus für die Rückfahrt nutzen.

Weitere Infos unter www.avv.de/eifel

   

Juli 2017: Wenn Fliegen, dann mit Klimaticket

Für alle, die jetzt ihren Urlaub planen: Wer mit dem Flugzeug reist, kann durch eine Spende die Treibhausgasemissionen ein wenig ausgleichen und Kleinbauern in Südafrika unterstützen. Durch das einzige lokale Klimaticket Deutschlands konnten im Jahr 2014 30 Farmer in der Nähe von Kapstadt 4000 Euro zum Gemüseanbau verwenden und damit die Ernährung von rund 400 Menschen unterstützen.

Weitere Infos http://www.aachen-kapstadt.de/?KLIMATICKET


Juni 2017: Was sind „Smart Meter“?

So genannte „Smart Meter“ sollen den Energieverbrauch in Zukunft transparenter machen und dem Verbraucher beim Energiesparen helfen. Diese intelligenten Zähler stellen nicht nur Verbrauchsdaten differenzierter dar, sondern bieten auch neue Möglichkeiten im Austausch mit dem Energieversorger. Es erübrigt sich nicht nur die jährliche Ablesung, auch neue Tarife oder Versorgungslösungen, zum Beispiel in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit erneuerbarer Energien, lässt die Technik zu.

Rund um das Thema informieren Experten bei altbau plus am 20. Juni: Smart Meter

  

Mai 2017 – Radeln Sie mit!

Auch dieses Jahr wird die Stadt Aachen mit der Kampagne „FahrRad in Aachen“ am bundesweiten Wettbewerb „Stadtradeln“ teilnehmen, der vom 19. Juni bis 9. Juli stattfinden wird. Ab sofort können sich alle, die durch Radfahren bei diesem Klimaschutzprojekt mitmachen möchten, anmelden. Letztes Jahr haben die Teilnehmenden der Stadt Aachen den 23. Platz von 496 „beschert“.

www.stadtradeln.de

    

April 2017: Warmes Wasser braucht der Mensch

Kommt die Heizung in die Jahre, so ist dies auch die Chance mit einer modernen Technik, Energie zur Wärmeerzeugung einzusparen. Bei der Beurteilung von Heizkesseln, Warmwassererzeugern und Kombigeräten, die mit Öl, Gas oder Strom betrieben werden, hilft das Energieeffizienzlabel. Wärmepumpen bekommen zum Beispiel A+ oder A++, sämtliche Gas- und Öl-Brennwertkessel fallen in die Klasse A. Auch die mit Strom betriebenen Pumpen sind heutzutage wesentlich effizienter. Nutzt man zur Warmwasserbereitung zudem die Energie der Sonne, so kann der Heizkessel viele Monate auf Sparflamme schalten. Fördermittel gibt es unter anderem bei der STAWAG (www.stawag.de).

Vieles Infos rund um dieses Thema gibt es am Dienstag, 25., und Donnerstag, 27. April, bei Veranstaltungen von altbau plus (www.altbauplus.de)

   

März 2017: Stop Tihange

… mobilisiert in unserer Region Politiker und Bürger gleichermaßen. Aber was sind die Alternativen? Wäre jede dafür geeignete Dachfläche in der Stadt Aachen mit einer Photovoltaik -Anlage ausgestattet, könnten alle Haushalte mit Sonnenstrom versorgt werden. Die Leistung von Photovoltaik-Modulen hat sich in den letzten Jahren erheblich gesteigert. So sind heute trotz sinkender staatlicher Förderungsgelder immer noch ausreichende Renditen möglich – insbesondere bei Eigennutzung, ggf. inkl. Stromspeicher. Für die Installation einer PV-Anlage mit und ohne Speicher sowie für die Nachrüstung einer bestehenden Solarstromanlage mit einem stationären Batteriespeichersystem gibt es zinsgünstige Kredite der KfW-Bankengruppe (Programmnummer 274 und 275): www.kfw.de

Infos zum Solarpotenzial unter www.aachen.de/solarkataster

   

Februar 2017: Alles längst bekannt…

aber wie stets mit der konkreten Anwendung?  Nutzen Sie die Möglichkeiten, Einsparmodi an Ihrem Computer einzustellen und Strom zu sparen (Energieoptionen dazu aufrufen)? Und wie wäre es, den Monitor zwischendurch mal abzuschalten? Während einer Stunde Mittagspause spart der ausgeschaltete Bildschirm rund 12 Prozent Energiekosten pro Arbeitstag. Die Leistung an einem typischen Arbeitsplatzes mit Laptop, Dockingstation, zusätzlichem externen Flachbildschirm, Maus und Tastatur reduzierte sich bei der EnergieAgentur.NRW durch die Energiespareinstellung von 52 W auf nur noch 40 W, also um 23 %.

Quelle:
http://www.klimakonzept.nrw.de/kein-alter-hut-die-energiespar-einstellung-des-pcs-24978.asp

  

Januar 2017: Heizwärme effektiv nutzen

  • Die Fenster in der kalten Jahreszeit auf keinen Fall über längere Zeit gekippt lassen. Dadurch können benachbarte Wände stark abkühlen. Wesentlich effizienter ist kurzes Stoßlüften.
  • Um Schimmel zu vermeiden, sollten Sie die Raumtemperatur nicht unter 16 °C halten. Denn in den Ecken ist es dann noch kühler und Schimmel kann entstehen. Die Türen zu weniger beheizten Räumen sollten geschlossen bleiben.
  • Wenn Heizkörper gluckern, enthalten sie Luft und werden nicht richtig warm. Die Luft sollte man mit einem speziellen Entlüftungsschlüssel entweichen lassen.
  • Richtig und effizient funktionieren Heizkörper nur, wenn die Luft ungehindert an ihnen vorbeiströmen kann. Stellen Sie diese daher nicht mit Möbeln zu und vermeiden Sie lange Gardinen und Vorhänge sowie Verkleidungen.

    

Klima-Tipps vorheriger Jahre

Klimatipps 2016
Klimatipps 2015
Klimatipps 2014
Klimatipps 2013
Klimatipps 2012
Klimatipps 2011

 

Mehr Infos

Hier finden Sie mehr Infos zum Klimaschutz in Aachen...

   

   

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Klimaschutz geht uns alle an. Mit umgerechnet rund 11 Tonnen Treibhausgasen liegen die Einwohner Deutschlands im Schnitt deutlich über dem weltweiten Pro-Kopf-Aufkommen von ca. 6,8 Tonnen. Wie ist Ihre CO2 - Bilanz?

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Weitere Infos

Weitere Tipps erhalten Sie bei den Energieberatungsstellen der STAWAG und der Verbraucherzentrale (VZ):

STAWAG-Energieberatung
fon: 0241 / 181-1333
www.stawag.de

VZ-Energieberatung
fon: 0241 / 404600