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EU-Projekte der Stadt Aachen

CIVITAS DYN@MO - vier Städte arbeiten an einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung

Die Zukunft der Mobilität im Sinne einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung zu gestalten - das ist das Ziel von CIVITAS DYN@MO. Im Rahmen dieses Projektes werden beispielsweise Hybrid-Busse auf ihre Umweltverträglichkeit im praktischen Einsatz getestet, es wird die Einführung eines E-Bike-Verleihs unterstützt, es sollen innovative Technologien zur verbesserten Fahrgastinformation zum Einsatz kommen und Mobiltätsstandorte gefunden werden, an denen Wohnen und umweltfreundliche Fortbewegung verknüpft werden können. Seit Ende 2012 arbeitet die Stadt Aachen gemeinsam mit Palma de Mallorca (Spanien), Gdynia (Polen) und Koprivnica (Kroatien) und weiteren 27 Partnern (unter anderem StädteRegion, ASEAG, AVV, Cambio, RWTH und FH) an CIVITAS DYN@MO. Weitere Informationen unter www.aachen.de/civitas

 

ELAT - The Eindhoven - Leuven - Aachen Technology Triangle

Welche Wissensschaftsstandorte werden die Zukunft Europas bestimmen? Wie setzen Universitätsstädte wissenschaftliches Know-How in industrielle Erfolge um und schaffen Arbeitsplätze? Welche Forschungsthemen sind besonders zukunftsträchtig und werden unsere wirtschaftliche Entwicklung gestalten? Diese Fragen sind lebenswichtig für viele Städte in Europa. Die Städte Eindhoven, Leuven und Aachen sind bedeutende Universitäts- und Technologiestandorte, welche die Eckpunkte einer grenzüberschreitenden europäischen Region mit herausragenden wirtschaftlichen Potenzialen bilden. Diese Potenziale wollen genutzt sein: durch eine grenzüberschreitende Vernetzung von Zukunftsbranchen, durch die Stärkung von Unternehmensgründungen, durch das Heranziehen von "venture capital". Durch eine Vielzahl von Maßnahmen (von der gemeinsamen Unternehmensdatenbank bis zur Gewinnung von Kapitalgebern und Unterstützung neuer Technologien) will sich dieses Städtedreieck als neue europäische "region of excellence" darstellen und im wachsenden Wettbewerb der Regionen behaupten. Das Projekt ergänzt die bestehenden Projekte in der Euregio Maas-Rhein zur Förderung und Vernetzung von Branchenclustern und Technologiefeldern (automotive, Life Science usw.). Die EU unterstützt dieses Vorhaben aus Mitteln des Interreg III-B- Programms.

Die Stadt Aachen setzt für dieses Projekt keinerlei Mittel aus dem städtischen Haushalt ein.

Eine ausführliche Projektbeschreibung ist zu finden unter:
www.elat.org
A comprehensive English description of the ELAT-project is to be found under
www.elat.org

Partner der Stadt Aachen in diesem Projekt sind:

AGIT mbH. Aachen www.agit.de
Programma Horizon, Eindhoven  
K.U. Leuven R & D www.kuleuven.be/research
Regionalverband Eindhoven www.sre.nl (Koordination)
Stadt Eindhoven www.eindhoven.nl
Stadt Leuven www.leuven.be
  • Ansprechpartner bei der Stadt Aachen für dieses Projekt:
    NN (fon: 0241 / 432-7625)


EU-GUGLE

EU Gugle LogoDie Stadt Aachen, die Gewoge und die STAWAG sind am Smart-City-Programm der EU beteiligt. 2,8 Mio. Euro Fördermittel werden in den kommenden 5 Jahren für Gebäudedämmung und Verbesserung der Gebäudebeheizung sowie –technik  in ca. 400 Wohnungen im Besitz der Stadt Aachen und der gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft Gewoge verwandt. Neben einer umfassenden Gebäudesanierung von über 41.000 Quadratmeter Fläche ist vor allem die innovative Wärmeversorgung durch Nutzung von Abwasserkanalwärme durch die STAWAG von Bedeutung. Zudem stellt die Einbeziehung der Mieter einen wichtigen Aspekt dar.

Weitere Infos zum Thema

 



Holistic -

Teilprojekt des EU-Programms Concerto plus

Logo Holistic

Dieses Projekt ist Teil des EU-Programms Concerto plus. Holistic wird von den drei Städten Dundalk (Irland), Mödling (Österreich) und Neuchâtel (Schweiz) getragen; jede Stadt hat ungefähr 30.000 Einwohner. Weitere Teilnehmer am HOLISTIC-Projekt sind drei Beobachter: die Stadt Aachen, das italienische Umwelt-Ministerium und Newry and Mourne District Council (United Kingdom).

Jede der Städte hat sich zur nachhaltigen Entwicklung verpflichtet. Im Projekt wird die Anwendung unterschiedlicher Energietechnologien und -techniken in einer intelligenten und integrierten Weise aufgezeigt. Praktische Ansätze zum Einsatz regenerativer Energien und zum rationellen, sprich sparsamen und energieeffizienten Umgang mit Energie werden innerhalb des Projektes demonstriert.

In der Beobachterfunktion nimmt die Stadt Aachen an den Projekttreffen teil, um sich über den Fortgang der einzelnen Maßnahmen zu informieren, Anregungen und Hilfestellung auf Grund der eigenen Erfahrungen auf dem Energiesektor zu geben, aber auch Nutzen aus den Ergebnissen in den Projektstädten zu ziehen.

Eine wesentliche Aufgabe ist die Beteiligung am Kommunikationskonzept und an der Verbreitung der Projektmaßnahmen und -erfahrungen in der Euregio. In diesem Zusammenhang wird im November neben dem nächsten Projektmeeting eine internationale Konferenz stattfinden und zwar 7. November im Eurogress anlässlich der Aachener-Energietage.

Die HOLISTIC-Gemeinschaft hat sich bis zum Jahr 2010 bzw. 2012 ehrgeizige Ziele gesetzt, die in den drei Städten in definierten Energiezonen erreicht werden sollen: In Dundalk sollen 20% des Wärmebedarfs durch erneuerbare Energiequellen gedeckt werden, 20% der benötigten Elektrizität durch Erneuerbare geliefert werden und 40% Energie in Gebäuden innerhalb der Zone eingespart werden.

Diese Ziele werden unter anderem erreicht durch die Installation einer neuen Windkraftanlage (1.8 MW), Installation von windkraftbetriebenen Straßenlaternen, Biomasse-Nahwärmeversorgung für Wohn- und öffentliche Gebäude, Sanierung von Gebäuden und Neubau von Gebäuden mit einem Energiestandard 30% über der gesetzlichen Norm.

In Mödling sollen 10% Energie eingespart, die Nutzung erneuerbarer Energien um 8% gesteigert und 11% der Emissionen pro Jahr gesenkt werden. Diese Ziele werden unter anderem erreicht durch Installation von PV-Systemen, Nutzung von Wasserkraft, Holz- und Biogaskraftwerk, Sanierung von Wohn- und Bürogebäuden, Senkung des Energieverbrauch in öffentlichen Gebäuden und bei der Straßenbeleuchtung um 30% sowie Neubau eines Bürogebäudes auf Passivhausniveau.

In Neuchâtel soll der Energieverbrauch um 23% reduziert werden und der Anteil von Erneuerbaren an der Stromerzeugung von 60% auf 87% gesteigert werden. Diese Ziele werden unter anderem erreicht durch eine PV-Anlage auf dem Dach des neuen Stadions und einer High School, einen 4MW Windpark, Sanierung des städtischen Schwimmbads unter Einsparung von 64% Heizenergie und 10% Strom und Sanierung von Hochschulgebäuden sowie Einsparungen durch Regelungstechnik und Energiemanagement.

Aachens Partner bei diesem Projekt

die Kommunen Dundalk  
  Mödling www.holistic-moedling.at
  Neuchâtel www.holistic-ne.ch
und als Beobachter Das italienische Umweltministerium www.minambiente.it
  Newry and Mourne
District Council
www.newryandmourne.gov.uk

 

Internationale Konferenz zum Thema "Energielösungen für Städte und Gemeinden"
Programm Conference Concerto Holistic, 7th November 2008, Aachen (PDF)


SUS-CIT  -  sustainable cities
Nachhaltige Stadtentwicklung in belgischen und französischen Städten und in Aachen

Aachen genießt international einen ausgezeichneten Ruf als Stadt mit besonderer ökologischer Verpflichtung und nachhaltiger Politik der Stadtentwicklung. Dies war der Grund dafür, dass Aachen als einzige deutsche Stadt in ein Konsortium eingeladen wurde, welches Städte der französischsprachigen Wallonie und Nordfrankreichs in einen intensiven Austausch über Aspekte der Nachhaltigkeit in Kommunen zusammenführte. Diese neuen "nachhaltigen Städte" (sustainable cities) bekommen Geld von der EU für innovative Investitionen, Workshops, Ausstellungen und Expertenseminare. Die Städte behandeln Themen wie das ökologische Bauen, Verkehrsplanung, Zersiedelung, soziale Ausgrenzung, Beteiligung der Bürger. Die Stadt Aachen ist mit dem Ersatz einer veralteten konventionnellen Heizungsanlage durch innovative, kostensparende Holzheizungs-Technologie in einem Schulgebäude und der Entwicklung und Durchführung einer Ausstellung zum Thema "Ökologische Altbaurenovierung" beteiligt.

La municipalité d'Aachen participe à SUS-CIT, un projet du développement durable de villes. Il s'agit d'une coopération avec six villes belges et françaises. Le projet est coordonné par le Ministère de la Région Wallonne avec la coopération de l'Union des villes et communes wallonnes. Dans le cadre de ce projet Aachen installera un système de chauffage à bois dans un immeuble publique et développera une exposition sur la rénovation durable de bâtiments qui sera présentée dans les trois pays de ce projet Interreg III-B.

Aachens Partner in diesem Projekt sind

die Kommunen

Ottignies-Louvain-La Neuve

www.olln.be

 

Valenciennes

www.ville-valenciennes.fr

 

Roubaix

www.mairie-roubaix.fr

 

La Louvière

www.lalouviere.be

 

Mouscron

www.mouscron.be

 

Tournai

www.tournai.be

  Lille

 

  Liège

www.liege.be

und die wallonischen
Ministerien und
Kommunalorganisationen

Ministère de la Région Wallonne

www.wallonie.be  (Koordination)

 

Kommunalverband der Wallonie

www.uvcw.be

 

Das französische Zentrum
für nachhaltige Entwicklung

www.cerdd.org


Neue Projektanträge in der Förderphase 2007 - 2013

Mit der europäischen Förderphase 2007-2013 eröffnen sich für die Region Aachen neue Horizonte. Zum ersten Mal in der Geschichte des Europäischen Strukturfonds ist Aachen nämlich der Zugang zu Fördermitteln für das sog. Ziel II-Gebiet zugänglich, das zuvor Gebieten mit starkem Restrukturierungsbedarf (z.B. dem Ruhrgebiet) vorbehalten war. Die neue Ziel II-Förderung wird in der Region Aachen durch die AGIT mbH. (www.agit.de) koordiniert.
Ansprechpartner ist dort Herr Ulrich Schirowski (fon: 0241 / 963-1040).

Die Stadt Aachen engagiert sich aktuell an der Beantragung der folgenden Projekte unter den Förderprojekten INTERREG IV-A und INTERREG IV - B:

ROCK (IV-B)
Dieses Projekt will den schienengebundenen Verkehr zwischen Städten der Wissensökonomie in Nordwest-Europa verbessern. Die Stadt Aachen beteiligt sich daran mit einer Studie zu den notwendigen Verkehrsanbindungen des geplanten RWTH-Campus. Von niederländischer Seite wird in diesem Projekt der Ausbau der Bahnverbindung zwischen Aachen und Eindhoven und Amsterdam für den Schnellzugverkehr vorangetrieben. Das Projekt wurde im Juli 2008 von den EU-Behörden zur Förderung ausgewählt.
Ansprechpartner bei der Stadt Aachen:
Eckard Larosch (fon: 0241 / 432-6000)
Hier gibt's mehr Infos.

ECCE INNOVATIVE (IV-B)
Bereits ECCE (INTERREG III-B) war ein bedeutendes kulturwirtschaftliches Projekt, an dem sich unter Leitung der Nantes Métropole Städte aus Nordwesteuropa zusammengefunden hatten, um ihre Erfahrung in dem stark wachsenden Bereich der Kulturwirtschaft zu internationalisieren und ein europäisches Netzwerk zu schaffen. In Aachen nahm das Kulturwirtschaftliche Gründerzentrum e.V. an diesem dreijährigen Projekt teil (www.kulturunternehmen.info). ECCE INNOVATIVE ist die logische Fortsetzung dieses Projekts. Schwerpunkte des neuen Projekts sind die Stärkung der Befähigung Kulturschaffender zum unternehmerischen Handeln und die Entdeckung neuer Märkte. Das Kulturwirtschaftliche Gründerzentrum e.V. wird erneut die Stadt Aachen in dem Projekt vertreten. Das Projekt wurde im Juli 2008 von den EU-behörden zur Förderung ausgewählt.

CREATIVE (IV-A)
Auch das euregionale Projekt CREATIVE dient der Förderung der Kulturwirtschaft, hier jedoch in dem grenzüberschreitenden Raum der Euregio Maas-Rhein. Mit einer Dienstleistungs-Agentur, die den Kulturschaffenden hilft, ihre Rolle als Unternehmer erfolgreich wahrzunehmen, und die gleichzeitig für die grenzüberschreitende Verbreitung regionaler Kulturproduktionen und den Informationsfluss zwischen Künstlern und Veranstaltern sorgt, soll ein praktisches Instrument geschaffen werden, das sowohl den Kulturschaffenden als auch der euregionalen Kulturszene helfen will. CREATIVE wird beraten, informieren, Kontakte knüpfen, neue Märkte für Kulturschaffende entdecken.

Welcoming Charlemagne (IV-A)
In Aachen werden jährlich Tausende Ingenieure, Wissenschaftler und andere Hochqualifizierte ins Berufsleben entlassen und finden einen Arbeitsmarkt vor, der aktuell händeringend nach Fachkräften sucht. Viele der Absolventen zieht es gleich nach Examen weg von Aachen. Andererseits will der RWTH-Campus zehntausend neue Arbeitsplätze schaffen. Das schafft noch mehr Bedarf an Fachkräften. Wie werden die Stadt und ihre angrenzenden Nachbargemeinden interessanter für Fachkräfte und ihre Familien? Wie machen sie ihre Vorzüge für das Leben in der Region international bekannt? Wie können wir durch koordinierte Zusammenarbeit attraktive Angebote für Bildung, Wohnen und Freizeit machen? Wie bringt man Studierende und Unternehmen besser zusammen, um Berufsperspektiven in der Region attraktiv zu machen? Zusammen mit ihren Nachbargemeinden Herzogenrath, Kerkrade und Vaals, der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Parkstad Limburg, der RWTH Aachen, der FH Aachen und der AGIT engagiert sich die Stadt Aachen in einem Projekt, das ihre Attraktivität international und unter den Absolventen der Hochschulen steigern soll.

  • Ansprechpartner bei der Stadt Aachen für dieses Projekt:
    nn (fon: 0241 / 432-7625)