Stadt Aachen

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Ein starkes Zeichen!

  • Rund 2000 Aachener setzten am Elisenbrunnen ein Zeichen gegen Rassismus und Intoleranz
  • „Harmonie statt Hass und Hetze“: Viel Rückenwind für die Veranstaltung des Runden Tisches gegen Rechts
  • Das Zusammenkommen richtete sich gegen die Demonstration der Pegida auf dem Tivoli-Vorplatz

 Große Resonanz auf „Harmonie statt Hass und Hetze“ © Stadt Aachen/Nadine Jungblut
Regen? Egal! Auf dem Platz vor dem Elisenbrunnen demonstrierten rund 2000 Menschen friedlich gegen Fremdenhass und Intoleranz. © Stadt Aachen/Nadine Jungblut

Rund 2.000 Aachener bewiesen am 13. Dezember 2015 vor dem Elisenbrunnen, dass Harmonie in Aachen ganz groß geschrieben wird, Hass und Hetze hier jedoch nichts verloren haben. Unter zahlreichen kunterbunten Regenschirmen dem Wetter trotzend und mit farbenfrohen Transparenten bestückt, zeigten zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger klare Kante gegen Rassismus und Intoleranz.

Auslöser der Veranstaltung, zu der der Runde Tisch gegen Rechts aufgerufen hatte, war eine angekündigte Demonstration der Pegida auf dem Tivoli-Vorplatz. Während viele Gruppierungen aus Aachen und der Region der Organisation direkt vor Ort die Stirn boten, versammelten sich zeitgleich hunderte von Menschen in der Aachener Innenstadt auf Einladung des Runden Tisches, um vor dem Elisenbrunnen ein Zeichen zu setzen für ein friedliches Miteinander. Dem Runden Tisch gegen Rechts gehören die Stadt Aachen, die Ratsfraktionen, die Religionsgemeinschaften, der Deutsche-Gewerkschafts-Bund (DGB) sowie viele weitere Vereine und Verbände an.

Aachen steht für Toleranz und Offenheit
Beeindruckend das Bild und klar die Botschaft, welche an diesem Nachmittag in die Welt gesendet wurde. Es wurde gesungen, getanzt, diskutiert – und vor allem: beieinander und zusammen gestanden. Oberbürgermeister Marcel Philipp bezog in seiner Rede eindeutig Position gegen die Versammlung am Tivoli und die dahinter stehende politische Orientierung: „Plumpe und dumpfe rechte Stammtischparolen haben in dieser Stadt keine Chance, in Aachen stehen wir für Toleranz, für Offenheit und für die Achtung der Menschenrechte.“ Das, so der Oberbürgermeister, habe die Stadt seit Jahren positiv geprägt.

Neben Marcel Philipp riefen auch Städteregionsrat Helmut Etschenberg und Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt in ihren Redebeiträgen klar zu einem toleranten Miteinander auf. „Aachen schafft das!“

Und während die Veranstaltung zum späteren Nachmittag hin von diversen musikalischen Beiträgen geprägt war, verteilten Vertreter des „Dialogs der Religionen“ weiße Rosen an die Menschen in den Reihen um den Elisenbrunnen – Blumen als Zeichen der Freundschaft!

Aachen steht zusammen – das bewiesen an diesem Nachmittag einmal mehr zahlreiche friedliebende Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ein starkes Zeichen für unsere Stadt!

Große Resonanz auf „Harmonie statt Hass und Hetze“ © Stadt Aachen/Nadine Jungblut Große Resonanz auf „Harmonie statt Hass und Hetze“ © Stadt Aachen/Nadine Jungblut Große Resonanz auf „Harmonie statt Hass und Hetze“ © Stadt Aachen/Nadine Jungblut

Wir sind Aachen, Nazis sind es nicht: Oberbürgermeister Marcel Philipp bezog in seiner Rede klar Stellung. Vom Dialog der Religionen gab es Blumen als Zeichen der Freundschaft. © Stadt Aachen/Nadine Jungblut