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Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt heute 259 mehr nachgewiesene Fälle als am Mittwoch, 18. November. Seit Beginn der Zählung Ende Februar 2020 steigt damit die Zahl der nachgewiesen Infizierten auf 9179. 7631 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind aus der Quarantäne entlassen. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 156. Hinzugekommen sind drei Frauen im Alter von 54, 66 und 80 Jahren sowie fünf Männer im Alter von 77, 78, 81, 82 und 83 Jahren. Damit sind in der StädteRegion Aachen aktuell 1392 Menschen nachgewiesen infiziert und die Sieben-Tage-Inzidenz* liegt bei 235.

Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen:

Kommune

Aktive Fälle

Gesamtzahl der Fälle

Sieben-Tage-Inzidenz

Aachen

563

3950

214

Alsdorf

127

871

246

Baesweiler

91

711

314

Eschweiler

161

851

280

Herzogenrath

122

805

254

Monschau

8

157

77

Roetgen

10

73

93

Simmerath

24

195

149

Stolberg

204

916

328

Würselen

70

622

173

noch nicht lokal zugeordnet

12

28

Gesamtergebnis

1392

9179

235

*Sieben-Tage-Inzidenz: Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen geschehen sind. Damit die Daten vergleichbar sind, wird die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern gerechnet. Sie ist eine wichtige Kennzahl, nach der sich die Corona-Maßnahmen richten.

Mögliche Desinformation durch Flyer: Bürgerinnen und Bürger haben darauf aufmerksam gemacht, dass zurzeit Flyer kursieren und in Briefkästen eingeworfen werden, die auf den ersten Blick für eine offizielle Information der Behörden zur Corona-Pandemie gehalten werden können. Die betroffenen Personen fühlten sich von der Gestaltung der Flyer irregeführt. Daher der Hinweis aus den Krisenstäben, dass weder Stadt und StädteRegion Aachen noch Bundes- oder Landesministerien Flyer in Briefkästen von Privathaushalten einwerfen. Bitte verlassen Sie sich nur auf offizielle Quellen. Verlässliche Informationen rund um die Entwicklungen des Coronavirus finden Sie auf aachen.de/corona.

Informationsformular zum Grenzübertritt: Die Euregio Maas Rhein hat ein Informationsformular zum Grenzübertritt erstellt, um die Bürgerinnen und Bürger besser über die Maßnahmen in den drei Ländern zu informieren. Im Fokus stehen alltägliche Fragen wie: Kann ich noch nach Deutschland reisen, um meine Einkäufe zu erledigen? Kann ich meine Familie in den Niederlanden besuchen? Kann ich im Hohen Venn wandern gehen?
Das Webformular deckt die meisten Situationen ab, mit denen Grenzgänger und Grenzgängerinnen konfrontiert sein könnten.
Dieses Formular ist jetzt online und kann von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden.
Das Formular ist auf der Website der Euregio Maas-Rhein unter https://crossing-borders.euregio-mr.info/de einsehbar.
Gemeinsames Abstrichzentrum am Aachener Tivoli: Stadt und StädteRegion Aachen haben Anfang November in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung am Aachener Tivoli ein Gemeinsames Abstrichzentrum (GAZ) in Betrieb genommen.
Getestet werden hier:

  • Personen mit mehreren Symptomen an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Tagen,
  • Personen, die ein positives Schnelltestergebnis beim Hausarzt hatten, oder die von Zuhause aus in ein Reha-Zentrum bzw. eine Pflegeeinrichtung aufgenommen werden sollen,
  • Personen, deren Corona-Warn-App „rot“ anzeigt,
  • Reiserückkehrer aus Risikogebieten (nach dem 5. Tag) und
  • Beschäftigte an Schulen und Kitas.

Die Termine werden nur online unter www.staedteregion-aachen.de/gaz vergeben. Bei der Online-Terminvergabe muss man schon eine Reihe von Angaben zum Grund für die gewünschte Testung und zum eigenen Gesundheitszustand machen. Das Formular wird regelmäßig an die Teststrategie des Robert-Koch-Instituts angepasst.

Kontaktpersonen ersten Grades, Menschen mit positiven Schnelltests in Heimen und anderen Einrichtungen sowie Reihentestungen werden durch das Gesundheitsamt informiert und zu einem Termin eingeladen.

Fehlende oder falsche Telefonnummern verzögern Kontaktaufnahme bei positiv getesteten Fällen: Das Gesundheitsamt bearbeitet jeden Tag etwa 200 positive Labormeldungen. Leider ist oft ein Kontakt der Patienten erst nach langer Recherchearbeit oder gar nicht möglich, da auf den Labormeldungen häufig keine Telefonnummer angegeben wurde oder die Erlaubnis zur Weitergabe der Daten fehlt. Die Betroffenen wissen dann zwar, dass sie positiv auf das Coranavirus getestet wurden, wundern sich aber, warum das Gesundheitsamt nicht anruft.

Das Gesundheitsamt bittet deshalb Hausärzte und Labore darum, verstärkt darauf zu achten, sowohl auf den Verdachtsmeldungen als auch auf den Laboranforderungsscheinen die Telefonnummer des Patienten oder der Patientin zu vermerken und das „Häkchen“ zur Weitergabe der Daten zu setzen. So wird den Kolleginnen und Kollegen des Gesundheitsamts ein schnelleres Kontaktieren der Indexpatienten ermöglicht.

Infos zu aktuellen Entwicklungen: Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung.
Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.
Nachzulesen sind alle Verordnungen des Landes NRW auf aachen.de/corona in der Rubrik „NRW-Coronaschutzverordnung“.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen ist für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags unter 0241/510051 von 9 Uhr bis 15 Uhr zu erreichen.

Herausgegeben am 19.11.2020 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Dr. Jutta Bacher
Markt 39, 52058 Aachen
Tel.: +49 241 432-1309
Fax: +49 241 28121
presse.marketing@mail.aachen.de

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