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Aula Carolina: 100 Menschen debattieren über Autonome Mobilität

  • 100 Leute kamen Anfang April in der Aula Carolina zusammen und diskutierten in Kleingruppe über Autonome Mobilität.
  • „Die Resonanz war überwältigend“, sagte Uwe Müller, Leiter der Abteilung Verkehrsplanung und Mobilität.
  • Die Veranstaltung in Aachen war in Deutschland der Auftakt für einen internationalen Dialog, der in 20 Städten Europas, der USA und Kanadas in den nächsten Wochen und Monaten stattfinden wird.

Die Stadt Aachen hatte 2000 Menschen zu einem Dialog über autonomes Fahren eingeladen. Zurück gemeldet hatten sich 180 Leute, 100 von ihnen konnten schließlich auch teilnehmen. „Diese Resonanz hat uns wirklich überwältigt“, sagte Uwe Müller von der Abteilung Verkehrsplanung und Mobilität der Stadt Aachen in seinem kurzen Grußwort beim internationalen Dialog von Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Autonome Mobilität in der Aula Carolina Anfang April. Die Veranstaltung begann am Samstagmorgen um 9.30 und endete nachmittags gegen 17 Uhr.

Und es war wirklich so: von denen, die am Morgen losgelegt hatten, waren am späten Nachmittag immer noch die meisten dabei. Den ganzen Tagen hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an 18 Tischen in Kleingruppen über die verschiedensten Aspekte des autonomen Fahrens kontrovers-konstruktiv debattiert. Sechs Themen standen dabei im Mittelpunkt: „Mein heutiges Mobilitätsverhalten“, „Autonome Systeme, Vertrauen und Datensicherheit“, „Zukunftsszenarien autonomer Mobilität“, „Wer entscheidet? Wer steuert es?“ „Autonome Mobilität in Aachen“ und zum Schluss eine Auswertung. Sie wurden zum Beispiel mit Video-Beiträgen in das jeweilige Thema eingeführt. Sachkundige Moderatoren und Fachleute begleiteten die Diskussion.

„Mobilität ist ein wichtiges Thema in Aachen. Wir debattieren über saubere Luft und mehr Verkehrssicherheit, in alle Richtungen “, sagte Müller zu Beginn der Veranstaltung. Dazu gehöre natürlich auch die Debatte über das autonome Fahren. „Streetscooter, e.Go, Pedelecs und Velocity sind nur einige Stichworte, die hier in Aachen immer wieder kursieren und den Weg in die Zukunft skizzieren“, so Müller. Und er erinnerte die Akteure auch daran, dass es in Deutschland bislang nur wenige Städte gäbe, die sich bislang so intensiv an der Debatte Elektromobilität und autonomes Fahren beteiligen würden.

Intensiv begleitet wurde die Dialogveranstaltung auch von Martina Ziefle, Professorin für Kommunikationswissenschaften an der RWTH Aachen, und ihren Mitarbeitern und Studierenden. Sie sagte: „Innovationen und Transformationen im Bereich der Mobilität werden unser Mobilitätsverhalten grundlegend verändern und beträchtliche Auswirkungen auf unsere Gesellschaft insgesamt haben. Die Dialogteilnehmerinnen und -teilnehmer sollen die Möglichkeit bekommen, die aktuelle und zukünftige Entwicklung mitzugestalten.“

Die Stadt Aachen, Martina Ziefle mit ihrem Hochschulinstitut und auch verschiedene Unternehmen im Umfeld von Elektromobilität und autonomen Fahren haben sich im Forschungsprojekt APEROL (http://www.comm.rwth-aachen.de/index.php?article_id=1083&clang=0) zusammengeschlossen. Sie alle wollen ihre vielfältigen Erkenntnisse auch in die lokalen Entwicklungen und Anwendungen einfließen lassen.

Der Dialog in Aachen war der Auftakt in Deutschland. Hier werden noch drei ähnliche Veranstaltungen in Paderborn, München und in einer Kommune in Baden-Württemberg stattfinden. Insgesamt sind in 20 Städten Europas, der USA und Kanadas derartige Dialoge in den nächsten Wochen und Monaten geplant, immer mit jeweils 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern – sofern sie denn zusammenkommen.

Beim Aachener Dialog war jede Meinung willkommen, ein Vorwissen war nicht erforderlich. Alle Standpunkte, Ängste, Bedenken und Ideen spielten eine wichtige Rolle. Dass so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum Ende der Veranstaltung blieben, scheint ein Beleg dafür zu sein, wie spannend der Tag für viele gewesen sein muss.

Herausgegeben am 15.04.2019 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
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