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Neuer City Guide „FLApp“

Future Lab App macht Aachener Forschung sichtbar

  • Der digitale Wissenschafts-Guide führt per GPS von der Altstadt zum Innenstadt-Campus der RWTH.
  • Die Route erklärt an 13 Stationen auf verständliche Weise interessante Aachener Forschungsthemen.
  • Spitzen-Informatiker der RWTH haben das Future Lab-Produkt programmiert.

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Hinter der Future Lab App steht eine Vielzahl von Machern und Unterstützern. © Stadt Aachen/Daniela Gerstacker

„Stadt und Hochschulen rücken immer näher zusammen“, so Oberbürgermeister Marcel Philipp, der heute am Institut für Werkstoffanwendungen im Maschinenbau einen Trip der besonderen Art durch die Wissenschaftsstadt Aachen vorgestellt hat. Ab sofort bieten die Stadt Aachen und ihre Hochschulen im Rahmen des Projektes Future Lab Aachen den Wissenschafts-Guide „FLApp“ an. Er führt von der Altstadt zum Innenstadt-Campus der RWTH – zu insgesamt 13 Stationen. „FLApp“ leitet zu bekannten und unbekannten Orten, blickt hinter die Kulissen und  zeigt das, was Aachen neben der Historie ausmacht, nämlich Wissenschaft und Forschung.

13 Stationen erklären auf verständliche Weise Aachener Forschungsthemen
Jede der 13 „FLApp“-Stationen hat ihr eigenes Thema: Am Dom geht es um virtuelle Welten, am Rathaus um Ingenieurkunst, am Internationalen Zeitungsmuseum um Kommunikation. „FLApp“ führt zu versteckten Orten wie dem Institut für Werkstoffanwendungen in der Augustinergasse mit seiner Mosaikfassade, die eine 14.000fach vergrößerte Titanoberfläche darstellt. Zu kuriosen Orten wie der historischen Dampfmaschine in der Eilfschornsteinstraße. Zu eher unbekannten Orten wie dem Institut für Luft- und Raumfahrtsysteme. Oder auch zu allseits bekannten wie SuperC, Audimax und RWTH-Hauptgebäude. Die Orte dienen als Ausgangspunkt für die Darstellung großer Aachener Forschungsthemen. Oft wird auf Projekte verwiesen, die an anderen Orten erforscht werden, z.B. auf dem neuen RWTH Campus – oder an der FH Aachen.

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Stellten den Guide zusammen vor (v.l.n.r.): Oberbürgermeister Marcel Philipp, Dr. Jutta Bacher (Marketingleiterin Stadt Aachen), Philipp Wacker (RWTH-Informatiker), Dr. Christian Becker (Vorstand Stawag), Andreas Schneider (Geschäftsführer Net Aachen GmbH) und Prof. Dr. rer. nat. Doris Klee (Prorektorin für Personal und wisschnschaftlichen Nachwuchs an der RWTH Aachen). © Stadt Aachen/Daniela Gerstacker

Von Roboterweltmeister bis Fischretter
Allen Themen gemeinsam ist, dass sie gut verständlich erklärt werden, ob es sich um Aachens Beitrag zur Industrie 4.0 handelt, neuartige Lernmethoden, Verkehrsszenarien der Zukunft, medizintechnische Prototypen, künstliches Perlmutt oder um Produkte zur Energiewende. „Wir haben bei der Konzeption der „FLApp“ das Prinzip der Sendung mit der Maus verfolgt: Komplexe Inhalte werden sachlich fundiert und gleichzeitig gut verständlich vermittelt“, erklärte Marketingleiterin Dr. Jutta Bacher, die den Guide zusammen mit dem RWTH-Informatiker Philipp Wacker vorstellte.

Da wird Körpergewebe aus dem 3D-Ducker präsentiert, werden Weltmeister im Roboterbau vorgestellt, haptische Westen für Sehbehinderte und Bauingenieure, die erforschen, wie sich Fische am besten vor dem Turbinentod retten lassen. Man erfährt, dass der RWTH-Absolvent und FH-Professor Jesco von Puttkamer die Star Trek-Crew als Berater unterstützte. Und unterschlagen wird auch keineswegs, dass es in der Ingenieurhochburg Aachen kleine, aber feine Hochschulen gibt, die sich sozialen bzw. kulturellen Belangen widmen, die KatHO und die Hochschule für Musik und Tanz. „Schulen sollten dieses Angebot unbedingt wahrnehmen“, empfahl Prof. Dr. Doris Klee, Prorektorin für Personal und wissenschaftlichen Nachwuchs der RWTH Aachen.

FLApp-Stele am SuperC
FLApp-Stele vor Station 6, dem SuperC © Stadt Aachen

Hochschulen und Stadt erarbeiten Inhalte und Technik gemeinsam
Hinter der Future Lab App steht eine Vielzahl von Machern und Unterstützern. Das inhaltliche Konzept des Fachbereichs Presse und Marketing der Stadt Aachen fand sein technisches Pendant im Lehrstuhl für Medieninformatik der RWTH Aachen unter der Leitung von Prof. Jan Borchers und seinem Team. Alle Inhalte wurden gemeinsam mit den verantwortlichen Hochschulinstituten entwickelt, die deshalb auch unter jedem der 46 Artikel aufgeführt sind, die die „FLApp“ enthält.

Hardfacts
Die „FLApp“ steht in deutscher und englischer Sprache für iOS und Android (in Kürze) zum Download bereit. Sie ist mit Audiobeiträgen, Spezialisten-Statements, zahlreichen Bildern, teilweise auch Videos versehen und hält für Ungeduldige am Anfang eines jeden Artikels eine Zusammenfassung bereit. An sechs Stationen machen digitale 3D-Objekte in Augmented Reality-Technik auf Artikel neugierig, in denen nähere Erläuterungen dazu zu finden sind.

Augmented Reality-Objekt "Nao-Roboter" an der Station 5: Dampfmaschine
Komplexe Inhalte werden mit der Future Lab App sachlich fundiert und gut verständlich vermittelt. An einigen Stellen passiert das auch mit Hilfe von Augmented Reality-Anwendungen, hier als Nao-Roboter. © Stadt Aachen

Vom Dom bis zum RWTH-Hauptgebäude verläuft die Route über eine Strecke von 1,3 Kilometern. Ein überschaubarer Weg mit vielen interessanten Haltepunkten, die alle auch unabhängig voneinander funktionieren und STAWAG-Vorstand Dr. Christian Becker als Sponsor von Future Lab Aachen schmunzelnd zu der Aussage veranlasste, ntelligente Wegeführung sei eines der Steckenpferde der STAWAG – das passe zu dieser App.

Wegführung, Wegmarken, Signale und WiFi
Die Wegführung des Guides ist GPS-gesteuert. Der User sieht auf der „FLApp“-Karte stets seinen Standort und erkennt außerdem, wo er die nächste Station finden kann. Die neue Route der Wissenschaft wird aber auch im Stadtraum sichtbar und holt Interessierte ab, die zufällig an einer Station vorbeikommen und mehr wissen wollen, denn eigens entwickelte Future Lab-Stelen markieren nicht nur jede Station, sie senden dank installierter iBeacons Signale an das Smartphone, sobald sich ein User der Station nähert. Und sie bieten die Möglichkeit, die „FLApp“ per QR-Code herunterzuladen – und zwar im Aachen WiFi, das es dank der Kooperation von RWTH Aachen und NetAachen ab sofort auch im Bereich der FLApp-Route gibt.

Future Lab Logo an der Station 3: Internationales Zeitungsmuseum
Future Lab Aachen-Logo als Markierung für die FLApp-Station Internationales Zeitungsmuseum

Ein Sonderfall der Markierung sind die drei Altstadt-Stationen Dom, Rathaus und Internationales Zeitungsmuseum. Hier werden die bereits vorhandenen Infotafeln der Route Charlemagne um einen Hinweis auf die „FLApp“ ergänzt, so dass historische und innovative Aspekte dieser Standorte zentral an einer Stelle abrufbar sind. Ebenfalls ein Sonderfall ist der touristische Wegweiser am Bahnhof, der nun auch als Infopunkt für die „FLApp“ fungiert und alle interessierten Reisenden auf das Angebot hinweist.

Future Lab Aachen 2016
Future Lab Aachen 2016 ist aufgelegt worden, um Wissenschaft und Forschung in Aachen sichtbarer zu machen – ein Gemeinschaftsprojekt der Aachener Hochschulen und der Stadt Aachen. Mehr Infos über das Projekt Future Lab Aachen finden Sie auf der Homepage www.futurelab-aachen.de. Sie bietet neben einem Veranstaltungskalender mit Wissenschaftsterminen auch ein unterhaltsam aufgezogenes Magazin mit viel Wissenswertem an.

„Hier weht ein frischer Wind in der Zusammenarbeit, der Spaß macht.“
Video-Kommentar Prof. Jan Borchers, Lehrstuhl Informatik 10, RWTH Aachen
https://gigamove.rz.rwth-aachen.de/d/id/QLfbcTcE8fcahn

FLApp“-Download
in den Stores von iOS und Android (in Kürze) oder unter
www.futurelab-aachen.de/flapp

Herausgegeben am 09.05.2017 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

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