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35. „Fest der Begegnung“

  • · Das Fest für Menschen mit und ohne Behinderung wirbt am Samstag, 5. Mai, auf dem Vorplatz des Tivolis für mehr Gemeinsinn.
  • · Durch gemeinschaftliche Sportangebote wird gezeigt, wie einfach Inklusion funktionieren kann.
  • · Es gibt ein vielseitiges Programm zum gemeinsamen Spielen und Begegnen.

Mehr Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung schaffen, Inklusion selbstverständlich machen: Das ist das Ziel des „Fests der Begegnung“, das die Stadt Aachen und die Arbeitsgemeinschaft „Leben ist Vielfalt“ nun zum 35. Mal ausrichten. Passend zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung findet das Fest am Samstag, 5. Mai, statt. Die Veranstalter haben den Sport als Thema gewählt und sich deshalb den Tivolivorplatz an der Krefelder Straße als Begegnungsort ausgesucht.

Von 11 bis 17 Uhr gibt es am Samstag ein buntes Programm aus Kultur und Sport zum Zuschauen und vor allem Mitmachen. „Es soll ein Fest für alle Menschen werden“, betonte Ingeborg Jansen, Behindertenbeauftragte der Stadt Aachen, bei der Vorstellung des Programms. Dabei werde ein besonderer Fokus auf Kinder und Jugendliche gelegt. „Wenn die Kinder schon früh mit gelebter Inklusion aufwachsen, werden sie leichter für ein Miteinander sensibilisiert und gehen gestärkt in eine gemeinsame Zukunft“, so Jansen.

Musik und Tanz auf der Bühne

Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm auf der Bühne: Die Integrative Trommelgruppe „Youngstar Drumming“ der Viktor-Frankl-Schule heizt richtig ein, die Tänzerinnen und Tänzer der ADTV Tanzschule, die Rollstuhltanzgruppe des TSC Schwarz-Gelb e.V., die Tanzgruppe Blau-Weiß der Lebenshilfe und die Tänzer von Centro Cultural Capoeira Siao e.V. führen ihre beeindruckenden Tanzshows auf und der inklusive Gebärdenchor „Hands Up“, ein Zusammenschluss der KGS Am Römerhof und der David-Hirsch-Schule, präsentiert eindrucksvoll einige Lieder. Der Verein Tabalingo e.V. zeigt außerdem eine Kür seiner Voltigiergruppe, eine Stockkampf-Performance und mit den „Dark Dancers“ einen Schwarzlichttanz.

Bild Stadt Aachen
Freuen sich auf ein buntes Zusammenspiel beim „Fest der Begegnung“: Ingeborg Jansen, Behindertenbeauftragte der Stadt Aachen, Simone Krauß von der Leitstelle „Menschen mit Behinderungen“, Sonja Mauritz, Leben und Wohnen Aachen, Usula Espeter und Joschua Espeter, beide vomm Verein Tabalingo e.V., Alexandra Messaaf-Jünger, Lebenshilfe Aachen e.V. (hintere Reihe, von links) Dirk Branigk, RollstuhlSportClub Aachen 2003 e.V., Sina Eghbalpour, Sport-Inklusionsmanagerin des Stadtsportbundes (vorne, von links). © Stadt Aachen / Timo Pappert

Sportangebote zum Mitmachen

Das Rahmenprogramm auf dem ganzen Platz lädt zum Staunen und Mitmachen ein. Neben einer Autogrammstunde der Alemannia-Profis und der Vorstellung eines Segelflugzeugs des Vereins zur Förderung von Integrativen Jugendcamps e.V. wird außerdem das Experimentiermobil der eXploregio.net präsentiert.

Natürlich gibt es auch eine ganze Reihe an Aktionen, die zum gemeinsamen Spiel einladen. Der Tabalingo e.V. baut ein kleines Fußballfeld auf, auf dem die Vereinsmitglieder mit den Besuchern im Drei gegen Drei ein inklusives Fußballturnier gestalten. Jeder, ob mit oder ohne Behinderung, ob jung oder alt, wird miteinbezogen, sodass ein bunter Mix in den Mannschaften entsteht.

Ein ähnliches Konzept verfolgen die Vertreter des RollstuhlSportClubs Aachen 2003 e.V. (RSC), die Rollstuhlhockey spielen werden. Der RSC bringt Sportrollstühle, Schläger und Tore mit, sodass sich alle Interessierten im Rollstuhlhockey probieren können. Menschen mit und ohne Behinderung sollen gemeinsam spielen. „Dabei ist es immer schön zu sehen, wie man gesunden Menschen die Angst vor dem Rollstuhl nehmen kann. Gleichzeitig kann man Behinderten zeigen, wie viel ihnen trotz ihrer Behinderung noch möglich ist“, so Dirk Branigk vom RSC.

Das ist es auch, was Sina Eghbalpour, Sport-Inklusionsmanagerin des Stadtsportbundes, erreichen will, weshalb sie froh ist, dass das „Fest der Begegnung“ dieses Jahr den Sport zum Thema hat, und sich so viele Vereine dort präsentieren. „Der Sport und die Vereinswelt zeigen, wie einfach Inklusion funktionieren kann. Mit diesem Tag zeigen wir, dass Vorurteile sehr schnell abgebaut werden können und es ein unkompliziertes Miteinander geben kann“, sagte Eghbalpour.

Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung

Die Verantwortlichen der Vereine, der AG Lebenshilfe und Vertreter des Stadtsportbundes stehen während des Fests als Ansprechpartner zur Verfügung und geben Informationen zu Sportmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung in Aachen.

Außerdem wird es die Möglichkeit geben, beim „Fest der Begegnung“ das Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung zu erlangen. Hierzu steht eine ausgebildete Prüferin bereit, um die Prüfung in der Disziplin Zielwurf abzunehmen.

Die gesamte Veranstaltung ist ebenerdig erreichbar und nutzbar. Behindertengerechte Parkplätze und Toiletten sind vorhanden. Der Klömpchensklub und ein Kiosk des Stadionumlaufs in Richtung Krefelder Straße öffnen am Samstag extra für das Fest, um für das leibliche Wohl zu sorgen.

Infos und das Programm unter www.aachen.de/behinderungen.

Herausgegeben am 02.05.2018 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

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