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Gallery House: Avantgarde auf Abwegen

In der kurzen Zeit seiner Existenz zwischen 1972-73 war das Gallery House im Londoner Stadtteil Kensington einer der aufregendsten und innovativsten Ausstellungsräume der Stadt. Janice Mitchell erzählt in ihrem Vortrag „Gallery House: Avantgarde auf Abwegen“ die Geschichte dieses Ortes.

Do 09.08.2018, 18.00 Uhr
Ludwig Forum für Internationale Kunst
Jülicher Str. 97-109, 52070 Aachen
In deutscher Sprache
Eintritt frei

Im Haus des heutigen Goethe-Instituts zwischen dem Hyde Park und dem Victoria & Albert Museum versammelte sich um Direktor Sigi Krauss und Kuratorin Rosetta Brooks die junge britische und europäische Avantgarde: Robert Filliou besetzte den Aufzug, George Brecht die Dienstbotenquartiere, Marc Camille Chaimowicz verwandelte die Bibliothek in ein Gesamtkunstwerk, und 1973 übernahm die Düsseldorfer Kunstszene, u.a. Sigmar Polke, Bruno Demattio, Ulrike Rosenbach, Jörg Immendorff und Katharina Sieverding, das Haus.
Heute in Vergessenheit geraten, ist das Gallery House nicht nur ein wichtiger Teil der Geschichte der britischen Avantgarde, sondern gibt auch einen Einblick in die Künstlernetzwerke der späten 60er und 70er Jahre und wirft Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen des Ausstellens auf.

Janice Mitchell ist Kuratorin und Mitglied des Gallery House Archive Project sowie Promotionsstudentin am Central Saint Martins (London, UK).

Im Rahmen der Ausstellung „Flashes of the Future. Die Kunst der 68er oder Die Macht der Ohnmächtigen“

Herausgegeben am 02.08.2018 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
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