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Notfallversorgung in Krankenhäusern wird neu geregelt

  • Alle Aachener Notaufnahmen werden ab dem 2. Januar jederzeit als Anlaufstellen für Notfallpatienten fungieren: 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Bis zum 1. Januar gilt noch die bisherige Regelung.
  • Vom Rettungsdienst erstversorgte Notfallpatienten werden unter Aufrechterhaltung ihrer Transportfähigkeit in das nächstgelegene geeignete Krankenhaus gebracht.
  • Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte und Rettungsdienst der Stadt weisen besonders auf die Regelung für Patienten hin, die nicht lebensbedrohlich krank oder verletzt sind.

Das Angebot an die Aachener Bevölkerung in Bezug auf die Notfallversorgung wird deutlich erweitert und im Sinne der Patientinnen und Patienten verbessert. Alle Aachener Notaufnahmen werden ab dem 2. Januar jederzeit als Anlaufstellen für Notfallpatienten fungieren, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

In einer gemeinsamen Sitzung der Vertreter der an der Notfallversorgung teilnehmenden Aachener Krankenhäuser (Franziskushospital, Luisenhospital, Marienhospital und Uniklinik RWTH Aachen) und Vertretern der niedergelassenen Ärzte mit dem Rettungsdienst der Stadt Aachen wurde diese Neuregelung der Notfallversorgung der Aachener Bevölkerung besprochen. Bislang erstellte die Feuerwehr Aachen einen Aufnahmeplan für Notfallpatienten, die die tageweise Notaufnahmebereitschaft der Aachener Krankenhäuser geregelt hat. Dies entfällt zukünftig.

Damit steht ab dem 2. Januar 2019 jedes Krankenhaus zu jeder Zeit als Anlaufstelle für Notfallpatienten, die lebensbedrohlich erkrankt oder verletzt sind, zur Verfügung. Vom Rettungsdienst erstversorgte Notfallpatienten werden somit unter Aufrechterhaltung ihrer Transportfähigkeit in das nächstgelegene geeignete Krankenhaus transportiert. Die Auswahl des Krankenhauses richtet sich neben dem Wunsch des Patienten, nach den medizinisch-fachlichen Anforderungen des konkreten Notfallpatienten und berücksichtigt, ob das Krankenhaus über die für die Behandlung notwendige medizinische Fachdisziplin und über freie Ressourcen für diese Behandlung verfügt.

Die Verteilung der Aufnahmetage bleibt noch bis einschließlich 1. Januar bestehen. Die Vereinbarung zur Versorgung psychiatrischer Patienten bleibt weiterhin unverändert bestehen.

Nicht-lebensbedrohliche Situationen
Unbenommen von der Ausweitung der Aufnahmeregelung gilt, dass bei nicht-lebensbedrohlichen Situationen nicht zwangsläufig der Rettungsdienst gerufen oder die Notaufnahme der Krankenhäuser aufgesucht werden muss. Den nicht lebensbedrohlich Erkrankten steht die zentrale, deutschlandweite Rufnummer 116117 zur Verfügung, um entweder einen ärztlichen Hausbesuch anzufordern oder sich über Kinder-, Augen- oder HNO-ärztlichen Notdienst zu informieren.

Für mobile nicht-lebensbedrohlich Erkrankte ist die erste Anlaufstelle die kassenärztliche Notfallambulanz am Luisenhospital Aachen Boxgraben 99 in Aachen. Diese ist weiterhin zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag, Dienstag, Donnerstag von 19 bis 22 Uhr, Mittwoch, Freitag von 14 bis 22 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 22 Uhr.

Herausgegeben am 18.12.2018 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

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