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Feuerwehrnachwuchs „rettet“ 150 Plastikenten

Bevor Missverständnisse entstehen: Es handelte sich „nur“ um einen Übungseinsatz. Trotzdem: Das hat es wohl noch nie in Aachen gegeben. Denn 18 Brandmeisteranwärter sind heute zum Stauweiher Diepenbenden ausgerückt, um dort gleich 150 Plastikenten zusammenzutreiben, die „hilflos“ auf dem Gewässer trieben. Kuriosität am Rande: Alle Enten hören auf den Namen Else. Denn die Stawag hat ihr schwimmendes Plastikmaskottchen freundlicherweise in 150-facher Ausfertigung zur Verfügung gestellt, damit der Feuerwehrnachwuchs am Donnerstagmittag, 2. August, den Ernstfall üben konnte.

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Fotos: © Stadt Aachen / Stefan Herrmann


Und worum ging es nun genau? „Die auf dem Wasser treibenden Enten simulieren einen Ölteppich“, erklärte Ralf Bollig, Dozent an der Feuerwehrschule. Er hat die Übungseinheit am Stauweiher organisiert. Mit zwei Schlauchbooten und einer riesigen Ölsperre gingen die Brandmeisteranwärter so auf „Entenjagd“, die eigentlich ja eine Eingrenzung eines Ölteppichs auf einem Gewässer darstellte. Denn im Notfall – das wurde bei der Übung schnell deutlich – muss jeder Handgriff sitzen und optimale Teamarbeit ist gefragt, um eine Ausdehnung des Ölfilms zu verhindern. „Das sah schon sehr gut aus für das erste Mal“, befanden Bollig und seine Kollegen nach Teil eins der Übungseinheit.

Denn nach einer kurzen Manöverkritik und Pause stand Teil zwei des außergewöhnlichen Ausbildungstages an. Laut Übungsplan hieß das Einsatzszenario offiziell „Eisrettung“. Da sich aber der kleine Stauweiher bei 30 Grad Außentemperatur verständlicherweise nicht in ein zugefrorenes Gewässer verwandeln ließ, wurde auch hier die Situation kurzerhand simuliert bzw. leicht geändert. Auch bei der Übung, eine zu ertrinken drohende Person zu retten, machten die jungen Feuerwehrmänner eine gute Figur. Ob der an diesem Tag wahrlich schweißtreibenden Eisrettung noch ein kühlendes Eis auf die Hand folgte, ist indes nicht bekannt…

Weitere Infos:
Die Berufswehr der Stadt Aachen sucht regelmäßig nach geeignetem Nachwuchs. Geboten wird eine interessante und abwechslungsreiche Ausbildung. Körperliche Fitness, Kopfarbeit und Teamarbeit gehören bei einer Feuerwehr zusammen. Deshalb ist der Beruf der Feuerwehrbeamtin und des Feuerwehrbeamten eine wirkliche Herausforderung für jede Neueinsteigerin und jeden Neueinsteiger. Gefragt sind junge Menschen mit einer handwerklichen, naturwissenschaftlichen oder technischen Ausbildung und einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Mehr Infos zu den Ausbildungsmöglichkeiten und –voraussetzungen bei der Feuerwehr Aachen findet man unter  www.aachen.de/feuerwehr in der Rubrik „Lehrgänge / Seminare“. Dort auf „Feuerwehr“ und dann auf „Grundausbildung“ klicken.

Herausgegeben am 02.08.2018 von:

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Fachbereich Presse und Marketing
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