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Partizipatives Konzept bei der dritten Aachener Sozialkonferenz

Eine erfolgreiche Tradition wird fortgeführt: Nach den Jahren 2009 und 2012 findet die dritte Sozialkonferenz der Stadt Aachen am Freitag, 7. September, im Eurogress statt. Anstoß zur Reihe waren die Armuts- und Reichtumsberichte der Bundesregierung. „Es ist nicht einfach ein Aachener, sondern ein bundesweites Thema und die Gesellschaft ist willens, darüber zu diskutieren“, erklärt Professor Dr. Manfred Sicking, Beigeordneter für Wirtschaftsförderung, Soziales und Wohnen, den damaligen Ansatz. „Die Idee ist, daraus nun eine ständige Einrichtung zu machen.“

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(v.l.n.r.) Rolf Frankenberger, Leiter des städtischen Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration, Dr. Marius Otto, Sozialplaner der Stadt Aachen, und Professor Dr. Manfred Sicking, Beigeordneter für Wirtschaftsförderung, Soziales und Wohnen haben im Haus Löwenstein das Format der dritten Sozialkonferenz der Stadt Aachen vorgestellt. © Stadt Aachen / Stefan Herrmann

Dabei setzen die Organisatoren mit der dritten Konferenz auf ein neues, partizipatives Format. Erstmals wird es auch Impulse und Beiträge „von außen“ geben. „Wir wollen Experten aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft in Workshops zusammenbringen. Bislang wurden die Themen isoliert behandelt“, sagt Sicking. Für die Planung sei entscheidend gewesen, dass die Themen der Konferenz nicht einfach von der Stadtverwaltung festgelegt wurden, sondern in einer Vorbereitungsgruppe mit allen entscheidenden Akteuren erarbeitet worden seien, wie Rolf Frankenberger, Leiter des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration, betont.

In zehn Workshops werden die vier Kernthemen der Konferenz: „Armut“, „Bildung, Arbeit, Qualifizierung und Teilhabe“, „Wohnen“ und „Demographischer Wandel“ behandelt. Dabei sollen die bisher bereits angemeldeten rund 200 Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Praxis und Wissenschaft im engen Ideenaustausch ihre Perspektiven und Sichtweisen verschränken. „Dafür haben wir auch Experten aus anderen Kommunen eingeladen, weil wir in diesen Themen viel voneinander lernen und neue Impulse für unsere Arbeit setzen können“, sagt Frankenberger. „Wir versuchen, durch die Konferenz alle Akteure zusammenzubringen und eine Diskussion anzuregen.“

Organisator Dr. Marius Otto, Sozialplaner der Stadt Aachen, freut sich über die breite Beteiligung aus der Praxis, aus Beratung und Begleitung, aus Politik, Wissenschaft und Planung, die einen Beitrag leisten wollen.

Ziel ist, dass die Konferenz nicht als isolierte Veranstaltung abgehakt wird, sondern die Themen weiterverfolgt werden. Deshalb werden die Ergebnisse aus den Workshops in einem Tagungsband für jeden zugänglich veröffentlicht. So können die Einzelergebnisse aus den Workshops durch einen roten Faden miteinander verknüpft werden, um darzustellen, wie die Themen miteinander zusammenhängen und sich beeinflussen. „Außerdem“, erklärt Marius Otto, „werden die Ergebnisse der Konferenz mit in den neuen Sozialentwicklungsplan der Stadt Aachen eingebunden. Der Entwicklungsplan und die Konferenz sollen Hand in Hand gehen, die aktuellen Zahlen sowie Statistiken um wertvolle qualitative Aussagen ergänzt werden. Es wird also darum gehen, nicht nur Zahlen zur Armut zu präsentieren, sondern diese auch zu erklären und einzuordnen.“

Info:
Bislang sind rund 200 Teilnehmer zur Fachtagung am Freitag, 7. September, im Eurogress angemeldet. Interessierte Haupt- oder Ehrenamtliche, die sich in den genannten Bereichen engagieren, können sich gerne noch zur Konferenz
anmelden:

Tel.: 0241 432-56301
Fax: 0241 432-56099
sozialkonferenz@mail.aachen.de

Herausgegeben am 10.08.2018 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

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