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„Heraus mit der Sprache!“

  • Bereits zum dritten Mal: Ein Sprach-Ferien-Angebot in der Nadelfabrik für nach Aachen neu zugezogene Kinder während der Sommerferien.
  • Ziele: Erweiterung der Sprachkenntnisse, Stärkung des Selbstbewusstseins und Kontakte knüpfen.
  • Die Sprache wird auch spielend vermittelt.

„Teilhabe und Chancengerechtigkeit für schulpflichtige, neu zugezogene Kinder und Jugendliche sind unser Anliegen. Hierzu wollen wir mit unserem Sprach-Ferien-Angebot beitragen“, erläutert Sevim Doğan, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Aachen. Bereits zum dritten Mal fanden die Sprach-Ferien, die vom Kommunalen Integrationszentrum gemeinsam mit dem Fachbereich Kinder, Jugend und Schule ausgerichtet werden, in den Räumlichkeiten der Nadelfabrik erfolgreich statt. Ziel war, neben der Erweiterung der deutschen Sprachkenntnisse, auch eine Stärkung des Selbstbewusstseins und das Knüpfen erster Kontakte in der neuen Heimat.

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Monika Mattner und Christoph Uerlings kochen gemeinsam mit Taha Al Mehdawi, Ilyia Katirai, Vindar Khalaf und Tara Laimeheriwa. © Kommunales Integrationszentrum der Stadt Aachen

20 Mädchen und Jungen im Alter zwischen zehn und 12 Jahren wurden dabei durch ausgebildete Lehrkräfte für Deutsch als Zielsprache begleitet. Alle teilnehmenden Kinder sind erst in den letzten Wochen oder Monaten aus dem Ausland nach Aachen zugezogen und besuchen jetzt die 4. oder 5. Klasse an Aachener Schulen. Die Familien wurden schon bei der der so genannten Seiteneinsteigerberatung, bei für neu zugewanderte Kinder die passende Schule gesucht wird, auf das Ferienprogramm „Heraus mit der Sprache“ hingewiesen und eingeladen, wenn die Kinder kaum Deutsch sprechen.

„Sprach-Futter“: Gemeinsam essen und kochen
Eine spannende und anregende Woche, gepaart mit viel Spaß liegt hinter den Kindern. Drei Lehrkräfte und drei Studierende der Sozialen Arbeit haben mit ihnen nicht nur Deutsch gelernt, sondern auch in kleinen Gruppen die Natur und die Umgebung erkundet. So besuchten sie beispielsweise eine türkische und eine deutsche Bäckerei, um dort für das gemeinsame Essen einzukaufen. Gegen 12 Uhr gab es immer eine gemeinsame Mahlzeit in der Nadelfabrik, vorbereitet von einer Küchencrew, die aus jeweils vier Kindern und einer ausgebildeten Ökotrophologin bestand. Auch hier entstanden ganz nebenbei praxisnahe Sprachanlässe: Lebensmittel, Küchengeräte und auch die Küchenausstattung ergaben ganz viel „Sprach-Futter“ für die Kinder. Weitere Schwerpunkte waren die Beschäftigung mit Farben und Kleidungsgegenständen.

Sprache lernen bei Spaß, Spiel, Sport und Entspannung
Auch im Nachmittagsbereich erwartete die Kinder eine abwechslungsreiche Mischung aus Spaß, Spiel, Sport und Entspannung. Hier bereiteten sie mit dem Sprach-Ferien-Team auch Rollenspiele, Lieder und ihre individuellen Ferientagebücher für die Abschlussveranstaltung am Freitagnachmittag vor.

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Viel „Sprach-Futter“ gab es schon beim gemeinsamen Planen des Essens. © Kommunales Integrationszentrum der Stadt Aachen

Wie schon die vergangenen zwei Male, waren auch dieses Mal die Sprach-Ferien ein voller Erfolg: In den Herbstferien wird diese Form der Sprachförderung für die neu zugezogenen Kinder zwischen zehn und 12 Jahren weitergeführt.

Ansprechpartnerin im Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Aachen:
Marita Gülpen
Tel.: 0241 432-56615
marita.guelpen@mail.aachen.de

Herausgegeben am 22.08.2019 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

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