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280 Kinder beim Türöffner-Tag der Feuerwehr Aachen

  • Rund 280 Kinder und ihre Eltern waren am 3. Oktober herzlich eingeladen, auf der Wache Nord viel Spannendes und Wissenswertes rund um den Beruf der Feuerwehrfrau bzw. des Feuerwehrmanns zu erfahren.
  • Den kleinen und großen Besuchern wurde ein vielfältiges Programm geboten: Löschfahrzeuge und Drehleiterwagen präsentierten sich, mehrere beeindruckende Rettungs- und Brandeinsatzübungen wurden gezeigt und die Kinder konnten auch einmal in die Anzüge der Feuerwehrleute schlüpfen.
  • Die Feuerwehr Aachen hat erstmalig am beliebten WDR-Aktionstag der „Sendung mit der Maus“ teilgenommen. Die riesige Resonanz freut die Verantwortlichen.

Sie hat ein Näschen für spannende Themen. Sie ist immer mit coolen Freunden wie dem blauen Elefanten unterwegs. Und ihr Augenzwinkern ist einfach legendär. Die Rede ist natürlich von der Maus. Die orange Kultfigur des WDR ist seit Jahrzehnten beliebt bei Jung und Alt. Und gleich mehrere (kleine) Fans aus Aachen und der Umgebung haben den berühmten Satz „Frag doch mal die Maus“ sprichwörtlich genommen. Sie hakten nach: Kann die Feuerwehr Aachen nicht auch einmal beim deutschlandweit angesagten Türöffner-Tag der Maus mitmachen?

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Leuchtende Augen beim Türöffner-Tag. Fotos: Stadt Aachen / Andreas Schmitter


Ein toller Tag für Kinder von fünf bis zwölf Jahren
„Natürlich können wir das“ lautete die prompte Antwort von Aachens Feuerwehrchef Jürgen Wolff. „Wir sind immer froh, wenn sich schon junge Menschen für die Arbeit der Feuerwehr interessieren. Und deshalb mussten wir auch nicht lange überlegen und haben uns entschlossen, 2018 beim Türöffner-Tag der Maus dabei zu sein“, so Wolff weiter. Allein im Vorjahr haben über 700 Türöffner-Veranstaltungen in ganz Deutschland stattgefunden. Nun hieß es also auch bei uns: Die Feuerwehr Aachen öffnet ihre Pforten für alle kleinen (und großen) Maus-Fans. Am gestrigen Mittwoch, 3. Oktober, hatten rund 280 Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren und ihre Eltern die Möglichkeit, auf der Wache Nord in den Berufsalltag einer Feuerwehrfrau bzw. eines Feuerwehrmanns reinzuschnuppern. Vier Stunden lang wurde ein abwechslungsreiches und spannendes Programm geboten. Nicht fehlen durften natürlich die großen roten Fahrzeuge: Ob Löschzug, Drehleiter- oder Rettungswagen – überall konnten die Besucher einen Blick drauf und – das war natürlich besonders gefragt - reinwerfen. Neben zahlreichen Beamtinnen und Beamten der Berufsfeuerwehr waren auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sowie die derzeitigen Brandmeisteranwärter – also die jungen Feuerwehrleute, die sich derzeit in der Ausbildung befinden – vor Ort, um jede Menge Fragen zu beantworten. „Es ist toll, dass sich gut 50 Kolleginnen und Kollegen, die eigentlich an diesem Feiertag dienstfrei hätten, dazu bereiterklärt haben, für den Türöffner-Tag der Maus mit anzupacken“, freute sich Edda Jäckle, Leiterin des Ausbilderteams bei der Berufsfeuerwehr Aachen und Organisatorin des Aktionstages.

Was tun, wenn es brennt?
Und die Brandschutz- und Rettungsexperten hatten sich wahrlich Spektakuläres für diesen Tag ausgedacht: So wurde eine Person (in dem Fall allerdings „nur“ eine Puppe) aus einem Auto gerettet, das unter einem großen Bus lag. Nicht minder spannend war es, die Feuerwehrleute dabei zu beobachten, wie sie gekonnt einen Kollegen aus einem Pkw befreiten, indem sie das Dach des Wagens abschnitten. An der sogenannten Feuerlöschübungsanlage (FLA) wurden darüber hinaus mehrere Übungen zur Brandbekämpfung gezeigt. Unter anderem staunten Maus-Fans nicht schlecht, als plötzlich ein kleines Haus künstlich in Brand gesetzt wurde. Experten erklärten dann: Wie geht ein Feuerwehrmann nun vor? Welche Ausrüstung muss er mit sich nehmen? Warum ist zum Beispiel ein Atemschutzgerät so wichtig? Und wie lange hält es selbst so ein Profi im dicken Rettungsanzug eigentlich aus, wenn überall um ihn herum die Flammen lodern? Auch die Rettung eines Menschen aus dem Feuer wurde vorgeführt.

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Nicht zu kurz kamen selbstverständlich viele praktische Tipps und Hinweise, wie guter Brandschutz aussieht. Also wie man sich im Optimalfall verhält, dass erst gar nicht die Feuerwehr als Retter in der Not anrücken muss. Einen „Klassiker“ stellten die Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr dabei ebenfalls auf der Wache Nord vor: den Fettbrand. Plötzlich fängt die Pfanne, die Sekunden zuvor noch ganz unbedenklich auf dem Herd stand, an zu brennen. Das Fett ist in Flammen aufgegangen. Die falsche spontane Reaktion vieler Menschen sieht leider so aus: Sie kippen Wasser auf den Brand. „Das darf man niemals tun!“, warnt Jäckle. Nun ja, die Feuerwehr tat es an diesem Tag ausnahmsweise trotzdem einmal, um zu demonstrieren, was dann passiert. „Das gab eine ordentliche Explosion“, so Jäckle. Und der Fettbrand gehört leider bis heute mit zu den häufigsten Gründen, warum es zu Bränden in Wohnungen und Häusern kommt.

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Nach unterhaltsamen und zugleich lehrreichen Stunden auf der Wache Nord waren die Organisatoren der Aachener Feuerwehr rundum zufrieden. „Wir sind begeistert davon, wie sehr sich die Kinder dafür interessieren, wie unser Arbeitsalltag aussieht“, freut sich Edda Jäckle. Der Zuspruch war übrigens so riesig, dass der Türöffner-Tag schon gut einen Monat vor dem 3. Oktober komplett ausgebucht war. „Wir werden aber sicherlich auch in Zukunft weitere Aktionen starten, um den Menschen unsere Arbeit zu präsentieren“, verspricht Jäckle. „Die Feuerwehr ist schließlich für die Bürgerinnen und Bürger da. Und sie funktioniert zu großen Teilen – Stichwort Freiwillige Feuerwehr – wegen des großen Einsatzes von Ehrenamtlern.“ An diesem Tag dürfte bei dem ein oder anderen jungen Besucher in jedem Fall der Berufswunsch noch ein bisschen stärker geworden sein: „Wenn ich groß bin, will ich Feuerwehrmann werden!“

Herausgegeben am 04.10.2018 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
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fax: 0241/28-121
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