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Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus

  • Aktuell 1958 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 971 in der Stadt Aachen). 1801 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Bislang 91 Todesfälle. Damit aktuell 66 Infizierte.
  • Angepasst: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist ab kommende Woche an Werktagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen.

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1958 positive Fälle, davon 971 in der Stadt Aachen. 1801 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 91. Hinzugekommen sind ein eine 90-jährige Frau und ein 62-jähriger Mann.

Damit sind aktuell 66 Menschen in der StädteRegion infiziert.

Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden.

Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 3.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Die Coronaschutzverordnung wurde erneut aktualisiert und gilt aktuell bis zum 5. Juni 2020. Bildungsveranstaltungen in Schulen sind nun wieder grundsätzlich möglich und die Regelungen zu „atmungsintensiven Proben“ im Musikbereich wurden angepasst. Auch der Betrieb von Tattoo- und Piercingstudios und die Nutzung von Duschen und Umkleiden in Fitnessstudios sind unter Auflagen wieder erlaubt. Neben weiteren Anpassungen und redaktionellen Änderungen beinhaltet die Verordnung nun unter anderem Klarstellungen für standesamtliche Trauungen und erlaubt das Picknicken. Das Grillen im öffentlichen Raum bleibt untersagt.

Die Geltungsdauer der Corona-Einreiseverordnung wurde bis einschließlich 5. Juni 2020 verlängert. Die Einreise für Personen, die aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland nach Nordrhein-Westfalen einreisen, war bereits in der Vorgängerversion der aktuellen Verordnung erleichtert worden. Zudem wurde eine Klarstellung in Bezug auf das Staatenprivileg für Arbeitskräfte aus EU-Länder und weiteren Staaten vorgenommen.

Die Aktualisierung der Coronaschutzverordnung ist hier eingestellt.

Freibad Hangeweiher: Der Hangeweiher öffnet heute seine Tore. Allerdings nicht sperrangelweit: Hygiene- und Abstandsvorgaben zur Eindämmung des Corona-Virus führen dazu, dass in diesem Jahr deutlich weniger Menschen auf einmal das 23.000 Quadratmeter große Areal betreten dürfen und in den beiden Becken schwimmen können. Es dürfen statt der mehr als 5.000 Besucherinnen und Besucher, die an heißen Tagen in zurückliegenden Jahren über den Tag verteilt kommen, in dieser Saison nur 280 gleichzeitig auf die Liegewiesen und in die Becken. Um möglichst vielen Aachenerinnen und Aachenern die Möglichkeit zu einer Erfrischung im kühlen Nass zu gewähren, gilt es, die Einhaltung der auf zwei Stunden begrenzten Aufenthaltsmöglichkeit zu beachten. Anschließend wird – nach einer kurzen Reinigungspause – wieder eine neue Gruppe eingelassen.

Auch die Tickets können in dieser Saison nur online gekauft werden. Die Kartenautomaten stehen nur für Personen mit gültigen „Bonuskarten (plus)“ zur Verfügung, weil dort Abstände nicht einzuhalten wären. Auch Nicht-Zahler sowie Kunden mit Jahres- oder Bonuskarten müssen ein sogenanntes „Zugangsticket“ kostenfrei online im Service-Portal „Mein Aachen“ unter www.aachen.de buchen! Wer allerdings gar keinen Zugang zum Internet hat, kann sich in absoluten Ausnahmenfällen am Info-Point neben der Kasse melden.

Damit alle Besucherinnen und Besucher mit den ungewohnten Vorgaben gut umgehen können, wird an strategischen Punkten Personal stehen, um zu helfen. Das Personal ist dafür noch einmal deutlich aufgestockt worden.

Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ändert, an die aktuelle Lage angepasst, ab dem 25. Mai die Öffnungszeiten. Das Zentrum am Tivoli ist somit ab kommenden Montag an Werktagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.

Appell: Die Krisenstäbe weisen zum langen Wochenende darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 5. Juni weiter. Weiter gilt, dass auch Treffen mit Personen eines weiteren Hausstands möglich sind.

Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.

Corona-Maßnahmen Niederlande: Obwohl der niederländische Ansatz zur Bekämpfung der Corona-Verbreitung seit dem 11. Mai etwas gelockert wurde, ist immer noch eine Notverordnung in Kraft. Wer sich nicht an die Notverordnung hält, riskiert eine Geldstrafe von bis zu 390 Euro pro Person.

Die üblichen Hygieneregeln und Abstandsregeln gelten für alle in den Niederlanden.

Wer in ein Geschäft, einen Vergnügungspark oder ein Naturschutzgebiet geht, hat darauf zu achten, dass Menschenmassen und große Gruppen zu verhindern – und falls sie doch entstehen - zu meiden sind.

Die zuständige Behörde kann bei wachsenden Besucherzahlen beschließen, bestimmte Standorte zu schließen. Das gilt zum Beispiel für Campingplätze, Erholungsparks, Parks, Naturreservate, Strände.

Auch der öffentliche Verkehr in den Niederlanden läuft noch nicht nach normalen Fahrplänen. Appell: Benutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel nur, wenn es wirklich nötig ist, vermeiden Sie den Berufsverkehr und geben Sie sich gegenseitig Raum! In Zug, Bus und U-Bahn wird empfohlen, nicht-medizinische Mundschutzkappen zu tragen. Ab dem 1. Juni ist dies obligatorisch.

Infos zu aktuellen Entwicklungen: Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen ist seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline unter 0241/510051 (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.

Herausgegeben am 20.05.2020 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
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