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Aachen ist “Engagierte Stadt”

Mit starken Partner*innen und 73 Städten für eine langfristige Engagementförderung und innovative Lösungen vor Ort: Aachen wird Teil des bundesweiten Netzwerks „Engagierte Stadt“.

Nach 5-jähriger erfolgreicher Programmarbeit ist das Erfolgsmodell „Engagierte Stadt“ am 1. Juli 2020 in eine dritte Phase gestartet. Das Netzwerk Engagierter Städte soll sich zum größten bundesweiten Netzwerk von Menschen entwickeln, die bürgerschaftliches Engagement und Beteiligung vor Ort durch gute Rahmenbedingungen, sektorübergreifende Zusammenarbeit und gemeinsames Lernen umsetzen. Im starken Verbund und begleitet durch engagierte Partner*innen bietet das Netzwerk allen Beteiligten ein breites Angebot an Austausch, Qualifizierung, Strategieberatung und Zusammenarbeit der Engagierten Städte miteinander. Neue Städte, Gemeinden und Stadtteile mit 10.000 bis 250.000 Einwohner*innen haben nun die Möglichkeit zur Teilnahme. Aachen ist dabei und wird Teil des vielfältigen Netzwerks Engagierter Städte!

Von der Entwicklung gemeinsamer Ideen und deren Umsetzung vor Ort, über die Stärkung des Zusammenhalts in den Städten und Gemeinden bis hin zur Demokratiestärkung in Umbruch- und Krisenzeiten: Gemeinsam kann am meisten erreicht werden. Diese Überzeugung teilen die Initiator*innen der Bewerbung, die Stadt Aachen, die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen und der AStA sowie der Responsible Research and Innovation Hub der RWTH Aachen.

"Der Austausch zwischen Hochschule und Stadtgesellschaft ist mir ein großes Anliegen. Die im Rahmen unserer Exzellenzstrategie eingeführte Plattform ‚Responsible Research and Innovation (RRI) Hub‘ fördert die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, um gemeinsam Lösungen für die komplexen Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Mit diesem und vielen anderen Projekten möchte die RWTH zu einer offenen Wissenschafts- und Netzwerkkultur in Aachen beitragen. Toll, dass unsere Stadt jetzt auch Teil des starken Verbunds ‚Engagierte Stadt‘ wird", freut sich Professor Ulrich Rüdiger, Rektor der RWTH Aachen.

"Was ist gutes Leben und wie gestalten wir es gemeinschaftlich?" Ausgehend von dieser Leitfrage wollen die Initiator*innen das Potential einer vielfältigen und engagierten Stadtgesellschaft sichtbar machen. Kooperativ und kreativ sollen Antworten entwickelt und regionale Strukturen nachhaltig gestärkt werden. Als „Engagierte Stadt“ werden Verantwortungsgemeinschaften aus Akteur*innen der Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft auf ihrem Weg zu mehr Zusammenarbeit für Engagement und Beteiligung vor Ort begleitet, beim bundesweiten Austausch und beim Wissenstransfer unterstützt.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Die Engagierte Stadt hat schon so viel erreicht! Nun wollen wir uns sogar noch steigern – wir laden zur Beteiligung an einer bundesweiten Bewegung ein! Bürgerschaftliches Engagement trägt zu einem „Wir-Gefühl“ in den Städten und Gemeinden bei, eine starke Zivilgesellschaft befördert Innovationen und die Lebensqualität vor Ort. Die aktuelle Situation angesichts der Corona-Pandemie verdeutlicht: Nur gemeinsam können wir auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren. Gerade in Umbruchzeiten brauchen wir eine gute Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft vor Ort. Wir wollen bürgerschaftliches Engagement langfristig und nachhaltig in allen Kommunen verankern. Dafür brauchen wir eine gemeinsame Überzeugung und starke Verbündete. Ich freue mich daher sehr, dass bundesweit 73 Engagierte Städte in diesem Netzwerk mitwirken und Deutschland jeden Tag ein bisschen besser machen.“

Das Programm wird durch ein Konsortium von Partner*innen auf der Bundesebene getragen, dem ab Juli 2020 weiterhin das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), die Bertelsmann Stiftung, die Körber-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, die Breuninger Stiftung und die Joachim Herz Stiftung angehören.

Als wichtiger neuer Partner kommt der Deutsche Städtetag hinzu; bringt Expertise ein und fördert den Vernetzungs- und Kooperationsgedanken. Die Weiterentwicklung vom Förder- zum Netzwerkprogramm wird außerdem gestärkt durch den neuen strategischen Partner BBE (Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement) in der Steuerungsgruppe, der auch als zukünftiger Träger des Programmbüros die operative Begleitung übernimmt.

Mit dem Beginn der dritten Phase erweitert sich das Netzwerk erstmals. Bundesweit gibt es nun 73 “Engagierte Städte”, Tendenz steigend. Bis 2023 soll das Netzwerk sukzessive auf bis zu 100 Städte, Gemeinden und Stadtteile anwachsen.

Alle Bürger*innen, Initiativen, Organisationen und Unternehmen der Stadt Aachen und der Euregio sind eingeladen, Teil der Gemeinschaft „Engagierte Stadt” zu werden.

Alle Beteiligten Städte und Partner*innen der Phase III, weitere Informationen und Neuigkeiten finden sich unter www.engagiertestadt.de.

Ihre Ansprechpartner*innen in Aachen:

Responsible Research and Innovation (RRI) Hub der RWTH Aachen

Julia Berg & Joscha Wirtz

Projektkoordination

Tel. +49 176 316 459 26

joscha.wirtz@gdi.rwth-aachen.de

www.rwth-aachen.de/rri-hub

Herausgegeben am 10.07.2020 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

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