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Internationaler Frauentag

„Kann denn Singen Sünde sein?“
Veranstaltung zum Internationalen Frauentag

Quasi im Vorgriff auf den Internationalen Frauentag, der jährlich am 8. März begangen wird, findet in den Räumen der Katholischen Hochschulgemeinde, Pontstraße 74 – 76,  am Samstag, 4. März,18 Uhr,  eine Veranstaltung unter dem Motto  „Kann denn Singen Sünde sein?“  statt. Dargestellt wird im Rahmen dieser Veranstaltung die Situation des Frauengesangs und die daraus resultierenden Folgen für die Musik und die Freiheit der Frauen im Iran. Parallel dazu werden die Möglichkeiten und Einschränkungen der Professionalisierung von Sängerinnen im Europa der Jahrhundertwende vom 19. auf das 20. Jahrhundert dargestellt.

Organisatorinnen der Veranstaltung sind das Kulturzentrum Rahaward e.V., die Werkstatt der Kulturen und das Gleichstellungsbüro der Stadt Aachen. Die Veranstaltung wird vom International Office der RWTH Aachen unterstützt.

Der Iran blickt auf eine reiche und vielfältige Musikgeschichte zurück. Dabei spielte die Musik im letzten Jahrhundert eine besondere Rolle in der sozialen und politischen Entwicklung des Landes. Sie reflektierte die Wünsche und Sehnsüchte der Iraner. Nach der Revolution 1979 wurde die Musik stark reglementiert. Insbesondere ist es Frauen bis heute untersagt, in der Öffentlichkeit solo zu singen. Sie dürfen quasi nur in Chören oder vor ausschließlich weiblichem Publikum singen. Viele bekannte Sängerinnen haben das Land verlassen. Die im Iran lebenden Musikerinnen arbeiten unter sehr strengen Voraussetzungen und kämpfen um den Erhalt des Frauengesanges und der Musik im Allgemeinen.

Die Veranstaltung unter dem Motto  „Kann denn Singen Sünde sein?“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Situation des Frauengesangs und die daraus resultierenden negativen Folgen für die Musik und die Freiheit der Frauen im Iran zu behandeln. Parallel hierzu thematisiert Raika Simone Maier, Musikwissenschaftlerin, die Möglichkeiten bzw. die Einschränkungen der Professionalisierung von Sängerinnen in Europa des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts.

Annette Schmidt, Schauspielerin und Regisseurin, und Parisa Badiyi, Sängerin und Musikerin,  stellen das Anliegen von „Kann denn Singen Sünde sein?“ künstlerisch und musikalisch dar und lassen dabei verschiedene Elemente aus zwei Kulturkreisen mit einfließen.

Die Veranstaltung zum Internationalen Frauentag steht auch in diesem Jahr wieder unter Schirmherrschaft von Hilde Scheidt, Bürgermeisterin der Stadt Aachen. Das Kulturzentrum Rahaward e.V., die Werkstatt der Kulturen und das Gleichstellungsbüro der Stadt Aachen sind die Organisatorinnen der Veranstaltung. Das International Office der RWTH Aachen unterstützt die Veranstaltung ebenfalls.

Poster_Int.Frauentag2017

Herausgegeben am 01.03.2017 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

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