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Gedenkfeier für Verstorbene ohne direkte Angehörige

Jedes Jahr kümmert sich der Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadt Aachen um die Bestattung der verstorbenen Menschen, die ohne direkte Angehörige sind oder deren Angehörige aus welchen Gründen auch immer nicht in der Lage sind, ihrer Bestattungspflicht nachzukommen. Im Zeitraum vom 16. März 2016 bis zum 31. März dieses Jahres waren das in unserer Stadt 148 Menschen.

Für diese Verstorbenen findet am Donnerstag, 4. Mai, um 18.00 Uhr auf dem Friedhof Hüls, Wilmersdorfer Straße 50, eine Gedenkfeier statt. Eingeladen zu dieser Trauerfeier sind Freunde, Bekannte und Nachbarn, aber auch Angehörige der Verstorbenen und Aachener Bürgerinnen und Bürgern, die den zumeist einsam Verstorbenen ein würdiges Erinnern bereiten wollen.

Bereits zum fünften Mal hat ein Arbeitskreis aus Mitgliedern der evangelischen und katholischen Kirche gemeinsam mit der Stadt Aachen diese Feier, die unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Marcel Philipp steht, organisiert. Eine Traueranzeige mit den Namen der Verstorbenen erscheint Samstag, 29. April, in den beiden Aachener Tageszeitungen. Der Zeitungsverlag Aachen veröffentlicht diese Anzeige kostenfrei. So können auch Hinterbliebene und frühere Freunde oder Bekannte auf die Gedenkfeier aufmerksam gemacht werden, die unter Umständen bislang noch gar nichts vom Tod dieses Menschen erfahren hatten.

Die Gedenkfeier mit ökumenischem Gottesdienst wird gestaltet vom ökumenischen Arbeitskreis Bestattungskultur. Aachens Stadtdirektorin Annekathrin Grehling wird die Gedenkansprache halt, die evangelische Pfarrerin Bettina Donath-Kreß wird predigen. Domkapitular Pfarrer Franz- Josef Radler und Pastoralreferentin Gabriele Eichelmann von der katholischen Kirche sowie Vertreter der Stadtverwaltung Aachen werden die Feierstunde mitgestalten. Der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Aachen unter der Leitung von Christoph Lang wird die musikalische Gestaltung übernehmen.

In Aachen finden vom Ordnungsamt der Stadt veranlassten Bestattungen in der Regel auf dem Friedhof Hüls statt. Die Verstorbenen erhalten ein Reihengrab, das mit einem Holzkreuz mit den Lebensdaten des Verstorbenen versehen wird. Es erfolgen mithin keine anonymen Beisetzungen. Der Aachener Stadtbetrieb übernimmt die Grundpflege für das Gräberfeld. Im letzten Jahr wurden 91 Steine vorgestellt, auf die Namen von Verstorbenen eingraviert sind, auf deren Grab das Holzkreuz zu zerfallen drohte. Die Beschriftungen wurden von Mitgliedsbetrieben der Steinmetzinnung, den Firmen Steinmetzwerkstatt Ulrich Berghoff, Natursteinwerk Lilienbecker GmbH und Steinpark Radermacher e.K. gestiftet. Zur Finanzierung weiterer Steine und deren Beschriftung sind aber dringend auch  Spendenmittel erforderlich. Denn auch in diesem Jahr müssen wohl mehr als 90 Holzkreuze ersetzt werden.

Für alle, die die Aktion „Namenspaten“ unterstützen wollen, hat die evangelische Kirchengemeinde Aachen ein Spendenkonto bei der Sparkasse Aachen eingerichtet, IBAN: DE42 3905 0000 0000 0002 16, BIC: AACSDE33, Vermerk: M103.08000010.482000. Auf Wunsch können Spendenquittungen ausgestellt werden. Wer den Namen eines bestimmten Verstorbenen eingravieren lassen möchte, kann bei der Einzahlung seiner Spende den Namen
unter „Verwendungszweck“ angeben.

 

Herausgegeben am 02.05.2017 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

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