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Aachen lobt den 6. Integrationspreis aus

  • Mit dem Preis soll das Thema Integration nachhaltig in der Stadt verankert werden.
  • Anmeldefrist läuft noch bis zum 10. Juli.
  • Preisträger und Projekte werden öffentlichkeitswirksam präsentiert.

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Sie machen noch einmal Werbung für den Integrationspreis 2017: Bürgermeisterin Hilde Scheidt, die Vorsitzendes des städtischen Integrationsrates Paola Blume, Projektleiterin Uli van Odijk, Heike Kessler-Wiertz von der Werkstatt der Kulturen, die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Nathalie Hüllenkremer sowie die städtische Integrationsbeauftragte Heidemarie Ernst (v.l.n.r.). © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Die Stadt Aachen lobt in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal gemeinsam mit dem städtischen Integrationsrat einen Integrationspreis aus. In einem Pressegespräch dazu erklärte Bürgermeisterin Hilde Scheidt, dass die Stimmung in Aachen „gottseidank so ist, dass Flüchtlinge und Zugereiste sich hier wohl fühlen. Viele ehrenamtliche Helfer, Organisationen, Institutionen, Unternehmen und nicht zuletzt auch die Vereine der Zugewanderten setzen sich für diese Integration ein. Ihren Einsatz und ihre Leistungen wollen wir mit dem Integrationspreis besonders hervorheben.“ Dem kann Paola Blume, die Vorsitzende des städtischen Integrationsrates, nur zustimmen: „Mit dem Preis werden verschiedene Initiativen zur Integration unterstützt. Das ist enorm wichtig, denn Integration ist keine Sache, die von allein kommt“.

Bunte Mischung aus unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Religionen
In Aachen leben rund 250.000 Bürgerinnen und Bürger. Ungefähr ein Drittel von Ihnen hat einen Migrationshintergrund. Die Wurzeln dieser Menschen liegen in über 150 Ländern; sie bringen eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Religionen in die Stadt. Diese Vielfalt  gilt es zu würdigen. Der Integrationspreis soll entsprechend zu einer nachhaltigen Verankerung und Bewusstseinsbildung des Themas Integration innerhalb der Stadt Aachen beitragen.

Vorschlagberechtigt ist jede natürliche und juristische Person, Vereine, Institutionen, der Integrationsrat sowie die Verwaltung. Es können sowohl Maßnahmen Dritter als auch eigene Maßnahmen vorgeschlagen werden.
Eine förmliche Antragstellung ist nicht erforderlich. Der Integrationspreis soll eine Anerkennung sein und erfolgt durch eine öffentlichkeitswirksame Präsentation der Leistungen der Preistragenden. Gegebenenfalls kann die auszuzeichnende Aktivität im Einzelfall projektbezogen begrenzt gefördert werden.

Die Verleihung des Integrationspreises findet im Eurogress statt
Die feierliche Verleihung des Integrationspreises findet im Rahmen des „Tags der Integration“ am 3. September im Aachener Eurogress statt. „Diese öffentliche Würdigung der ausgezeichneten Initiativen ist eine so positive Erfahrung für die Preisträger und auch Ansporn, um erst recht weiter zu machen“, sagt Heike Kessler-Wiertz von der Werkstatt der Kulturen, deren Projekt „Schreibwerkstatt“ unter Leitung von Uli van Odijk im vergangenen Jahr zu den Preisträgern des vergangenen Jahres gehörte.  

Vorschläge und Bewerbungen für den aktuellen Integrationspreis können noch bis zum 10. Juli 2017 an die Adresse „Stadt Aachen, Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration, Geschäftsstelle des Integrationsrates, 52058 Aachen“ geschickt werden. Informationen über den Integrationspreis sind bei Pia Lander von der Geschäftsstelle des Integrationsrates unter der Mail-Adresse integrationsrat@mail.aachen.de und/oder der Telefonnummer 0241-432 56602 erhältlich. Die entsprechenden Richtlinien gibt es im Internet unter www.integration-aachen.de

Herausgegeben am 05.07.2017 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

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