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„Aachen und ich: Das Karlslabor“

Geflüchtete Jugendliche präsentieren kunstvolle Exponate im Centre Charlemagne

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Die Projektleiterinnen der MuseobilBox-Workshops, Vera und Sous und Pia vom Dorp, Leiterin der Kunst- und Kulturvermittlung der Route Charlemagne, (1., 2. und 3. v. l. präsentieren zusammen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Arbeitsergebnisse von „Aachen und ich: Das Karlslabor“. © Stadt Aachen

 
„Aachen und ich: Das Karlslabor“ – so hieß der erste MuseobilBox-Workshop dieses Sommers, der vom 24.-28. Juli unter der Leitung der Aachener Künstlerin Vera Sous und ihrer Tochter, der Kunsthistorikerin Ana Sous, im Centre Charlemagne stattgefunden hat. Die teilnehmenden Jugendlichen, viele von ihnen Flüchtlinge, haben theaterartige Requisiten gebaut. Eine besondere Rolle spielten dabei Karls Kräutergarten und die Adler-Apotheke im Couven Museum. Deshalb gibt es ein Mikroskop zu bewundern, eine Kräuterhexe, ein Herbarium mit selbstgepressten Heilpflanzen…  
Noch bis zum 04. August läuft der zweite Workshop der Reihe: „Aachen und ich: Future City“. Auch dort entstehen viele kunstvolle Exponate.
 
Zur öffentlichen Abschlusspräsentation am Freitag, 04. August 2017, um 15.00 Uhr im Didaktikraum des Centre Charlemagne, Katschhof 1, 52062 Aachen, sind alle Interessierten herzlich eingeladen – bei Kaffee und Gebäck.
 
 „Aachen und ich: Das Karlslabor“
Im Workshop „Aachen und ich: Karlslabor“ haben sich die Jugendlichen mit der Stadtgeschichte beschäftigt, etwa mit dem Pfalzbezirk und Kaiser Karls Kräutergarten oder mit der historischen Adler-Apotheke im Couven Museum. Sie haben ein Interview mit einer Botanikerin geführt und die Krongüterverordnung Karls des Großen kennengelernt, die eine genaue Auflistung aller anzubauenden Pflanzen und Heilkräuter enthielt. Sie haben Pflanzen gesammelt und bestimmt, gemeinsam eine Laboreinrichtung gestaltet – mit selbstgebautem Mikroskop, Reagenzgläsern und Petrischalen.
 
 „Aachen und ich: Future City“
Im zweiten MuseobilBox-Workshop haben die Jugendlichen die Jahrtausende alte Geschichte der Stadt kennengelernt und die historische Stadtentwicklung untersucht. Sie haben Stadtspaziergänge unternommen, Kartenwerke betrachtet, einen Stadtplaner interviewt und gemeinsam ihr Aachen der Zukunft entworfen. Wie sollte eine Stadt aussehen, die ihren Bedürfnissen und Wünschen entspricht? Was ist nötig, damit eine Stadt funktioniert? Was erhoffen sich die jugendlichen Bewohner von ihrer Stadt? Die Ergebnisse der Recherchen sind in Modelle aus unterschiedlichen Materialien wie Pappe, Karton, Plexiglas, Holz und Draht umgesetzt worden. Dabei sind – wie schon im ersten Workshop – persönliche Geschichten der Jugendlichen, die mit ihren Familien oder unbegleitet neuzugewandert sind, in die Gestaltung eingeflossen. Die alten Stadtgeschichten wurden so um neue Aachener Geschichten erweitert.
 
Hintergrund:

  • Die MuseobilBox-Ferienworkshops der Reihe „Aachen und ich. Alte und neue Stadtgeschichten“ sind „Kultur macht stark“-Förderprojekte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
  • Projektpartner sind das „Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen“, die Hauptschule Burtscheid und das Bildungsbüro der Städteregion Aachen.
  • Das Format hat zum Ziel, bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche der Internationalen Förderklassen altersübergreifend von Klasse 7 bis 10 mit Aachen, seiner Geschichte und seinen Kultureinrichtungen vertraut zu machen. Darüber hinaus sollen Sprachkompetenz, Orientierungsvermögen und kreativ-künstlerische Kompetenzen gefördert werden. Die Teilnehmenden sollen die Erweiterung ihres Handlungsspielraums und ihrer Sozialkompetenzen erleben.

Herausgegeben am 02.08.2017 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

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