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Zum Fuhrpark des Fachbereiches Sicherheit und Ordnung gehören nun auch zwei Pedelecs

Der Fachbereich Sicherheit und Ordnung setzt bei der Überwachung des ruhenden Verkehrs ab sofort nun auch auf eine Fahrradstreife. Diese ergänzt das Portfolio von Fußkräften, Fahrdiensten und Abschleppwagen.

Pedelecs
Oberbürgermeister Marcel Philipp (Mitte) und Ordnungsdezernentin Annekathrin Grehling (rechts) stellen mit den Überwachungskräften des ruhenden Verkehrs die neuen Pedelecs vor. Zusammen mit Teamleitung Daniela Gerstacker (2. von links),
Oliver Wischnewski (links) und stellvertretendem Fachbereichsleiter Armin Bergstein (2. von rechts), freuen sie sich, dass die Fahrradstreife nun starten kann. © Stadt Aachen / Katharina Ehm

Den Wagen in zweiter Reihe parken, „mal eben Brötchen kaufen“ und schon staut sich der Verkehr. Dass damit nicht nur der fließende Verkehr gestört ist, sondern auch der öffentliche Nahverkehr, Rettungsfahrzeuge und insbesondere auch Fahrradfahrer behindert werden, kommt den meisten Verkehrsteilnehmern nicht in den Sinn.

Die neue Pedelec-Streife des Fachbereiches Sicherheit und Ordnung kontrolliert daher ab sofort schwerpunktmäßig das Aachener Radhauptwegenetz und reagiert flexibel auf Beschwerden. Dabei soll weiterhin konsequent gegen ordnungswidrig abgestellte Fahrzeuge vorgegangen werden, da diese Radwege blockieren und damit die Sicherheit der Fahrradfahrer enorm gefährden.

Ein wesentlicher Bestandteil soll darüber hinaus die Überzeugungsarbeit zu gegenseitiger Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer sein. Die Überwachungskräfte fungieren als Ansprechpartner für Passanten und können mögliche Gefahrenpunkte aus der Fahrrad-Perspektive klarer erkennen.

Vorausgegangen war ein nahezu zweijähriger Planungsvorlauf bis zur Einführung der Fahrradstreife, denn die Sicherheit der Mitarbeiter stand für die Stadt Aachen klar im Fokus. Es waren viele Gespräche, insbesondere mit dem Personalrat der Stadt, zu führen. Verschiedenste Schritte des Beschaffungsprozesses mussten durchlaufen werden. Diesbezügliche Erläuterungen erfolgten auch in der letzten Sitzung des Mobilitätsausschusses am 3. September 2020.

Bei der Fahrradstreife handelt es sich um ein zeitlich begrenztes Pilot-Projekt, welches nach einem Jahr evaluiert werden soll.

Besprochen werden soll in diesem Zusammenhang auch, ob die Pedelecs aus Eigenschutzgründen mit Kameras ausgestattet werden können.

Für verbotenes Halten und Parken auf einem Radweg entstehen Kosten von bis zu 35 Euro. Sofern kein Fahrzeugführer angetroffen wird und aufgefordert werden kann, unverzüglich weiterzufahren, kann eine Abschleppmaßnahme initiiert werden. In diesem Falle kommen weitere Kosten zu dem Verwarnungsgeld hinzu.

Kontrollen des verbotswidrigen Haltens / Parkens auf Gehwegen und Radverkehrsanlagen, sowie in zweiter Reihe und auf Bussonderfahrstreifen werden jedoch nicht erst jetzt, sondern bereits seit einigen Jahren mit Schwerpunkt durchgeführt und stellen eine wichtige Komponente der täglichen Arbeit aller Überwachungskräfte dar.

Ausgestattet mit einem Elektro-Smart der ASEAG sind darüber hinaus bereits seit Mai 2015 täglich zwei Mitarbeiterinnen des Ordnungsamtes eingesetzt, die sich gezielt um Behinderungen im ÖPNV kümmern und auf Falschparker an Haltestellen, Busspuren und Engstellen eingehen. Auch Behinderungen für Fahrradfahrer vernachlässigen diese nicht und ahnden entsprechende Ordnungswidrigkeiten. Allein für dieses Sonderteam werden jährlich zwischen 1.500 und 2.000 Verwarnungen registriert.

Seitens des Fachbereiches Sicherheit und Ordnung der Stadt Aachen wird bereits seit Jahren viel Aufwand betrieben, um sogenannten sicherheitsrelevanten Parkverstößen nachzugehen. Diese werden im ganzen Stadtgebiet begangen und finden sich oft nicht in unmittelbarer Nähe zueinander. Statistisch gesehen werden daher mehr Verwarnungen wegen schlichter Verstöße gegen die Parkraumbewirtschaftung verzeichnet, was aber nicht heißt, dass nicht mit ebenso viel Hochdruck versucht wird, sicherheitsrelevante Parkverstöße zu ahnden. Auch der Aspekt, dass regelmäßige Kontrollen nur Momentaufnahmen sind, spielt hier eine zentrale Rolle.

Herausgegeben am 10.09.2020 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Dr. Jutta Bacher
Markt 39, 52058 Aachen
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