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Es darf gebuddelt werden

  • Ab Samstag, 29. Juli, darf gebuddelt und relaxed werden.
  • Der Stadtbetrieb verbaut 140 Tonnen Sand für 320 Quadratmeter Sandkasten, 160 laufende Meter Balken, 200 Schlossschrauben.
  • In einem Ferienspiel-Workshop entsteht wieder ein großes Kunstwerk – in diesem Jahr unter dem Motto „Zukunft bauen“.

© Stadt Aachen / Nadine Jungblut
Der Aufbau des größten Sandkasten Aachens auf dem Aachener Katschhof ist auf der Zielgeraden, damit er pünktlich am Samstag, 29. Juli, zum Buddeln, Schaufeln, Schippen und Relaxen frei gegeben werden kann. © Stadt Aachen/Nadine Jungblut

Die Bagger und die Schaufeln sind schon da – die großen zum Arbeiten und die kleinen zum Spielen: Der Aufbau des größten Sandkasten Aachens auf dem Aachener Katschhof ist auf der Zielgeraden, damit er pünktlich am Samstag, 29. Juli, zum Buddeln, Schaufeln, Schippen und Relaxen frei gegeben werden kann. „Wir freuen uns, dass dies wieder möglich ist“, ist Dr. Markus Kremer, Aachens Beigeordneter für Personal, Organisation, Stadtbetrieb, Feuerwehr und Umwelt begeistert, dass der Sandkasten auch in diesem Jahr den zentralen Platz zwischen Dom und Rathaus zu einem außergewöhnlichen Hotspot für die Bürgerinnen und Bürger macht. Aber davor steht viel Arbeit: „140 Tonnen Sand, 320 Quadratmeter Sandkastenfläche, 160 laufende Meter Balken, 200 Schlossschrauben“, zählt Kremer die wichtigsten Eckdaten auf. „Doch mit dem Aufbau ist es ja nicht getan: Der Sand wird jeden Tag kontrolliert, der Platz gereinigt und der Müll abgeholt“, ergänzt der Beigeordnete stolz auf „seinen“ Stadtbetrieb, der all diese Aufgaben stemmt: „Und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit viel Leidenschaft dabei, begeistert, so ein Projekt zu unterstützen.“

Familienfreundliche Wissenschaftsstadt Aachen
„Der Sand lockt zum Spielen an“, weiß Projektleiterin Dr. Jutta Göricke vom städtischen Fachbereich Presse und Marketing. Darüber hinaus stehe der „Archimedische Sandkasten“ aber auch für Aachen als familienfreundlichen Wissenschaftsstandort und verweise exemplarisch auf die zahlreichen MINT-Programme und -Projekte für Kinder und Jugendliche, die in Aachen regelmäßig von Stadt und Hochschulen angeboten würden. „Er entsteht unter der Dachmarke ‚Future Lab Aachen‘ als gemeinsamer Aktion der Stadt und aller vier Aachener Hochschulen, die Aachen als Stadt der Wissenschaft und der Ingenieurkunst präsentiert“, erläutert Göricke.

Auch aus anderen städtischen Bereichen seien viele Kolleginnen und Kollegen involviert: „Zum ersten Mal dabei ist die Kunst- und Kulturvermittlung der Aachener Museen und der Route Charlemagne, die in den Ferien gemeinsam mit der FH Aachen einen CAD-Workshop für Jugendliche anbieten. Der CAD-Workshop und ein 3D-Print-Workshop am Vormittag des 3. August, dem Aktionstag am „Archimedischen Sandkasten“ (siehe unten), im FabBus der FH werden möglich gemacht durch das zdi-Netzwerk Aachen und Kreis Heinsberg. Im Fachbereich Presse und Marketing wird das Gesamtprojekt ‚Sandkasten‘ geplant und koordiniert. Der Fachbereich Kinder, Jugend und Schule hat die Ferienspiel-Workshops im ‚Archimedischen Sandkasten‘ organisiert. Es ist großartig, wie viele hier an einem Strang ziehen.“ Zum zdi-Netzwerk: Zukunft durch Innovation.NRW, kurz zdi, ist eine Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen, das im Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Europa der Stadt Aachen koordiniert wird.

© Stadt Aachen / Nadine Jungblut
Ziehen für den Erfolg des Sandkastens an einem Strang: Anja Koonen (zdi-Netzwerk), Vera Schröder (Teamleiterin im Fachbereich Kinder, Jugend und Schule), Dr. Peter Asmuth (Vorstand STAWAG), Elena Reinders und Projektleiterin Dr. Jutta Göricke (Fachbereich Presse und Marketing), Pia vom Dorp (Leitung Kunst- und Kulturvermittlung der Aachener Museen und der Route Charlemagne), Dr. Markus Kremer (Beigeordneter der Stadt Aachen), Udo Krieger (Mitarbeiter der Kunst- und Kulturvermittlung) und Sibylle Keupen (Leiterin Bleiberger Fabrik). © Stadt Aachen/Nadine Jungblut

Sandkasten steht 2017 eine Woche länger
Drei Wochen – also eine länger als im vergangenen Jahr – bis Sonntag, 20. August, steht der Sandkasten nun. In einem großen Teil ist freies Spielen erlaubt und erwünscht. Und die Liegestühle für alle Bürgerinnen und Bürger zum Verweilen, Ausruhen, Schauen werden selbstverständlich auch wieder aufgestellt. Doch Aachens größter Sandkasten auf Zeit ist nicht nur zum Spielen und Relaxen da: „In der ‚Archimedischen Werkstatt‘ im Sandkasten entsteht unter dem Motto ‚Zukunft bauen‘ eine große Skulptur: Kinder und Jugendliche werden diese technisch-künstlerische Installation im Rahmen der städtischen Ferienspiele planen und bauen“, so Göricke.

Die künstlerische und technische Leitung des Ferien-Workshops hat – im Auftrag des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule der Stadt Aachen – die Bleiberger Fabrik: „Wir werden aus 6.000 Metern Dachlatten eine Skulptur entwickeln. Dabei lassen wir uns inspirieren vom belgischen Künstler Arne Quinze“, freut sich Sibylle Keupen, Leiterin der Bleiberger Fabrik schon: „Das Kunstwerk wird aus dem Sandkasten auf den Katschhof mäandern.“ Dabei werden die Holzlatten mit Akkuschraubern aneinander geschraubt. „Jedes Kind wird im Workshop also technisch arbeiten, aber sich auch mit Architektur und Kunst beschäftigen“, so Keupen weiter. Im Rahmen der Workshops stehen deshalb auch Führungen durch den Dachstuhl des Doms auf dem Programm oder ein Stadtrallye zum Thema Architektur. Noch sind einige Workshop-Plätze frei: Infos unter www.aachen.de/ferienspiele und Anmeldung unter www.bleiberger.de.

© Stadt Aachen / Nadine Jungblut
Drei Wochen – also eine länger als im vergangenen Jahr – bis Sonntag, 20. August, steht der Sandkasten nun. © Stadt Aachen/Nadine Jungblut

Sponsor STAWAG stiftet wieder Spielzeug
Baggern ist in Aachen das Metier der STAWAG, die auch in diesem Jahr wieder einer der Hauptsponsoren von Future Lab Aachen ist und erneut Sandspielzeug für den „Archimedischen Sandkasten“ stiftet. Aber Dr. Peter Asmuth, STAWAG-Vorstand, sieht noch andere Anknüpfungspunkte: „In den letzten Jahren kooperieren wir eng mit den Aachener Hochschulen bei Forschungsprojekten mit einem Gesamtbudget von rund 100 Millionen Euro. Da geht es um die Zukunft der Energieversorgung und die Familien in Aachen.“ Begeistert ist Asmuth – bei aller Fokussierung auf die Zukunft – vom Platz für den Sandkasten: „Der ist in der historischen Stadt am genau richtigen Standort.“

Aktionstag am „Archimedischen Sandkasten“
Am kommenden Donnerstag, 3. August, haben die Macher des „Archimedischen Sandkasten“ noch ein weiteres Highlight organisiert: Dann rollen der FabBus der Fachhochschule Aachen und das eXploregio.mobil – ein variabel bestückbares, multifunktionales Experimentiermobil, an dem auch die RWTH Aachen beteiligt ist – beim Aktionstag auf den Katschhof.

Am Nachmittag, ab 14 Uhr bis 17 Uhr, steht der FabBus offen für alle Neugierigen ab 14 Jahren, die lernen wollen, wie 3D-Drucken funktioniert. Das eXploregio.mobil bietet den ganzen Tag, von 11 Uhr bis 17 Uhr, Mitmachaktionen für Kinder im Grundschulalter an: Gemeinsam mit den Fachleuten des Continiums Kerkrade können selber Flummis gemacht werden oder eine Riesen-Büroklammer. Und am InfoSphere der RWTH können sie vom Roboter programmieren bis zum Knacken von Verschlüsselungen vieles aus der Welt der Informatik lernen. Den Abschluss des Aktionstages bildet ab 17 Uhr ein Trompetenkonzert der Musikhochschule Köln, Standort Aachen auf der Rathaustreppe am Katschhof. Der Aktionstag wird unterstützt durch das zdi-Netzwerk Aachen und Kreis Heinsberg sowie exploregio.net.

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„140 Tonnen Sand, 320 Quadratmeter Sandkastenfläche, 160 Meter laufende Balken, 200 Schlossschrauben“, zählt Dr. Markus Kremer, Aachens Beigeordneter für Personal, Organisation, Stadtbetrieb, Feuerwehr und Umwelt die wichtigsten Eckdaten auf. © Stadt Aachen/Nadine Jungblut





 






 

Herausgegeben am 28.07.2017 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

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