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Mobilitätserhebung 2011

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Mobilitätserhebung 2011 in Stadt und StädteRegion Aachen

Im Sommer 2011 wurde die Werktagsmobilität der Bevölkerung in der Stadt Aachen und den 9 regionsangehörigen Kommunen erhoben. Die ersten Ergebnisse der Erhebung wurden am 10.11.2011 und am 08.03.2012 im Mobilitätsausschuss der Stadt Aachen vorgestellt.

Jeder 3. Aachener Haushalt besitzt keinen Pkw.

Jeder Einwohner der StädteRegion legt im Mittel an einem Werktag 3,0 Wege zurück, davon werden 89 % der Wege innerhalb des StädteRegionsgebietes durchgeführt.

Für diese Wege werden die in der folgenden Abbildung dargestellten Verkehrsmittel genutzt.

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Alle bisher veröffentlichten Ergebnisse der Erhebung sind rechts abrufbar.

Hintergrund

Mit finanzieller Unterstützung des nordrhein-westfälischen Verkehrsministeriums (MWEBWV NRW) und des Bundesverkehrsministeriums (BMVBS) konnte 2011 eine repräsentative Mobilitätserhebung in der gesamten StädteRegion Aachen mit den Schwerpunkten "Radverkehr" und "Elektromobilität" durchgeführt werden. Die Erhebung lief vom 30. Mai bis 22. Juli 2011.

Über einer Zufallsziehung wurden 13.623 Haushalte für die Teilnahme an der Befragung ausgewählt und angeschrieben (Unterlagen s. rechts). 25,6 % der Haushalte haben teilgenommen. Mit insgesamt 6.167 Personen in diesen Haushalten wurde die geforderte Stichprobengröße des Landes von einem 1 % der Bevölkerung deutlich übertroffen.

Die Befragung hat insgesamt 100tsd Euro gekostet. Sie wurde vom Aachener Büro HHS GmbH durchgeführt.

WAS WURDE ERHOBEN?

1.) Haushaltsbezogene Daten

Das Mobilitätsverhalten wird stark durch die Gegebenheiten im Haushalt beeinflusst. Dazu zählen u. a. der Besitz von Pkw und Fahrrädern und die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen, aber auch die Erreichbarkeit des ÖPNV.

2.) Personenbezogene Daten

Das Mobilitätsverhalten von Personen unterschiedet sich u.a. nach Alter, Erwerbssituation, Einstellung zu Verkehrsmitteln, Führerscheinbesitz und Pkw-Verfügbarkeit. Um diese Einflüsse auf das Mobilitätsverhalten erfassen zu können, werden personenbezogene Daten von jedem einzelnen Haushaltsmitglied abgefragt.

Darüber hinaus wurde die generelle Nutzungshäufigkeit von Pkw, öffentlichen Verkehsmitteln und dem Fahrrad und Ausgaben für den ÖPNV abgefragt. Einen Schwerpunkt stellte die Einschätzung der Einwohner zur Situation des Radverkehrs dar.

Von jeder Person werden in einem sogenannten "Wegeprotokoll" alle "Aktivitäten" eines Stichtages mit den dazu vorgenommenen "Wegen" (Uhrzeit, Ort, Verkehrsmittel, Länge, Dauer) erfasst. Dabei kommt es auch vor, dass Personen ihre Wohnung nicht verlassen und daher am Stichtag keinen Weg zurückgelegt habent.

3.) Zusatzfragebogen zur Elektromobilität

Im Rahmen des Vorhabens "Modellregionen Elektromobilität" wurde in einem dritten Block abgefragt, wie sehr sich die Bürger der Region für dieses Thema interessieren, um Prognosen für das Aufkommen von Elektrofahrzeugen in den nächsten Jahren machen zu können (Bericht des ISB der RWTH Aachen im MoA am 10.11.2012 s. hier).