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SWITCH: 300. Vermittlung

Unterzeichnung der 300. Vermittlung im Rahmen von SWITCH

©Stadt Aachen/Nadine Jungblut
(v.l.n.r.) Azubi Florian Dettmar, EXAPT-Geschäftsführer Michael Servos (untere Reihe) sowie Dieter Begaß, Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung / Europäische Angelegenheit Stadt Aachen, Heike Krier, Geschäftsführerin Berufsbildung IHK Aachen und Professor Dr. Manfred Sicking, Beigeordneter Stadt Aachen (obere Reihe) bei der Unterzeichnung des 300. Ausbildungsvertrages im Rahmen von SWITCH. © Stadt Aachen/Nadine Jungblut

Florian Dettmar, ehemaliger Maschinenbaustudent, unterschrieb jetzt seinen Ausbildungsvertrag als Azubi bei der  EXAPT Systemtechnik GmbH. Nicht irgendeinen, sondern den 300. Ausbildungsvertrag im Rahmen von SWITCH. Ein Meilenstein für das vor sechs Jahren von der Stadt Aachen initiierte und gemeinsam mit regionalen Partnern entwickelte Projekt SWITCH.

SWITCH startete mit dem Ziel, Studienabbrecher/-innen aus MINT-Fächern in eine verkürzte Berufsausbildung in Unternehmen der IT-Branche zu vermitteln. Aus dem Kleinprojekt ist inzwischen jedoch eine Full-Service-Agentur geworden, die Studienabbrecher/-innen aus allen Fachbereichen in diverse Berufsbilder vermittelt. Zahlreiche Auszeichnungen, dutzende Nachahmer-Projekte und ein Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel im April 2015 haben SWITCH inzwischen zum bundesweit erfolgreichsten Projekt für Studienabbrecher/-innen gemacht. Bis zum Januar 2018 wird das Projekt im Rahmen des Jobstarter-plus Programms noch aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds gefördert.

„Mit SWITCH erhalten Studienabbrecher die Chance, in einem sehr kurzen und finanziell überbrückbaren Zeitraum einen hochwertigen Berufsabschluss zu erwerben. Unternehmen erhalten Zugang zu Auszubildenden und die Region bindet durch diese berufliche Perspektive junge Menschen, die ohne SWITCH  unter Umständen abwandern würden“, sagte der städtische Beigeordnete Professor Dr. Manfred Sicking. „Eine absolute Win-Win-Win-Situation“, ergänzte Dieter Begaß, Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung / Europäische Angelegenheiten bei der Stadt Aachen. Deshalb arbeite man jetzt an einem Konzept, um das erfolgreiche Projekt nach Auslaufen der Bundes-Förderung weiter zu finanzieren.