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Büchertürme

Das Projekt

„Büchertürme“ enden mit großer Kinomatinee

  • 1.600 Menschen strömten ins Kino bei der Abschlussveranstaltung.
  • Insgesamt wurden 394,5 Meter Bücher gelesen.
  • 21 Grundschulen und rund 3.000 Kinder haben mit gemacht.

Büchertürme
Voller Erfolg: Ungeduldig warteten Kinder und Eltern im Kino-Foyer auf den Film „Timm Thaler oder das verkaufte Lachen“. © Stadt Aachen/Björn Gürtler

Was für ein großartiger Schlusspunkt hinter eine tolle Aktion mit rekordverdächtigen Ergebnissen: Am vergangenen Samstag (16. Juni) ging das Projekt „Büchertürme“ mit einer großen Kinomatinee im Cineplex-Kino in Aachen zu Ende. Rund 1.600 Menschen – Kinder die bei den „Büchertürmen“ mitgemacht hatten mit ihren Eltern – strömten ins Kino, um umsonst „Timm Thaler oder das verkaufte Lachen“ zu sehen.

Bei den „Büchertürmen“ ging es darum, dass Aachener Grundschulkinder in einem Jahr so viele Bücher lesen, dass die Dicke der Buchrücken addiert die Höhe des Oktogons des Aachener Doms ergibt. Doch da hatte Initiatorin Ute Ketteniß die Rechnung ohne die 21 Aachener Grundschulen und rund 3.000 teilnehmenden Kinder gemacht: „Schon nach drei Monaten war das Oktogon erlesen“, ist sie heute noch erstaunt. Auch Schirmherrin Susanne Schwier, Beigeordnete der Stadt Aachen für Bildung und Kultur, Schule, Jugend und Sport war begeistert: „Es hat mich schon überrascht, wie viele Schulen mitgemacht haben, denn es gibt ja einige Leseprogramme in den Grundschulen.“ Domprobst Manfred von Holtum, ebenfalls Schirmherr der ersten Stunde, ergänzte: „Bücher sind ja so ein wenig aus der Mode geraten.“ Er war besonders stolz, dass das gut 55 Meter hohe Oktogon den Auftakt machte.

Büchertürme
Freuten sich über die vielen Familien bei der Kinovorstellung: Klinik-Clownin Vilma, „Büchertürme“-Initiatorin Ute Ketteniß, Domprobst Manfred von Holtum, Bürgermeisterin Dr. Margarethe Schmeer, Beigeordnete Susanne Schwier und Kinobetreiber Moritz Stürtz. © Stadt Aachen/Björn Gürtler

Nach dem Oktogon kamen die Rathaustürme
Wie alle Beteiligten schnell merkten – das Oktogon war zu klein gedacht: „Ich habe dann Oberbürgermeister Marcel Philipp angerufen und gefragt, ob er Schirmherr sein möchte, wenn auch noch die Rathaustürme erlesen werden. Er spontan zugesagt“, so Ketteniß. Aber die reichten auch nicht aus: Flugs waren auch die jeweils rund 60 Meter von Granus- und Marienturm erlesen. Am Ende haben es die Grundschülerinnen und Grundschüler geschafft, binnen einem Jahr das Oktogon und beide Rathaustürme je zwei Mal zu erlesen – insgesamt 371 Meter – und noch eine Spitze oben rauf zu setzen: Bei 394,5  Metern wurde der Schlussstrich gezogen. Eine Zahl, die Bürgermeisterin Dr. Margarethe Schmeer, die in Vertretung von Marcel Philipp zur Abschlussveranstaltung gekommen war, Respekt abnötigte, sie aber auch in ihrer Meinung bestärkte: „Eine ganz tolle Leistung. Kinder werden meistens ja nicht alleine zu Lesern. Man muss ihnen Anreize bieten.“ Und der sei mit dem lokalen Bezug zu Aachen gegeben gewesen.

Cineplex-Betreiber Moritz Stürtz überzeugte Filmverleih
Eine lokalen Bezug hat auch Moritz Stürtz, Betreiber des Cineplex Kinos in Aachen. Er hatte spontan zugesagt, als Ute Ketteniß zu ihm kam und das Abschlussevent der „Büchertürme“ im Kino feiern wollte: „Wir wollten den Menschen, besonders den Kindern, ein tolles Gemeinschaftserlebnis bieten. Kino ist auch ein Kulturgut, das wird ja gerne mal vergessen.“ Nach intensiven Verhandlungen mit der deutschen Constantin-Film als Verleiher, konnte Stürtz dann den „Thimm Thaler“-Film an Land ziehen, der dann am Samstag in sieben Kinosälen mit insgesamt 1.900 Plätzen gezeigt wurde. „Das war gar nicht so einfach, aber am Ende konnte ich den Verleih überzeugen, uns den Film zu guten Konditionen zu geben.“ Und damit Stürtz kein Verlustgeschäft macht, hatte die Initiatorin noch eine dicke Spende der regio IT eingeworben.

Das bunte Programm rund um den Film wurde durch die Trommelgruppe der GGS Laurensberg, Klinik-Clownin Anna Scholten als „Vilma“ abgerundet. Draußen verteilte die Mayersche Buchhandlung an jede Schule ein kostenloses Bücherpaket. Und bevor der Sturm auf die Kinos begann, sagen Kinder der KGS Höfchensweg mit Schulleiterin Theresia Ackva gemeinsam ein Lied mit allen Kindern und Eltern.

Büchertürme
Ein Haufen Bücher: Die „Büchertürme“-Skulpturen des Schweizer Bildhauers Daniel Eggli wurden im Kino enthüllt. © Stadt Aachen/Björn Gürtler

„Büchertürme“ soll weiter gehen
Für Ute Ketteniß ist aber noch immer nicht Schluss. Im Foyer des Cineplex enthüllte sie zwei Büchertürme, Holzskulpturen des Schweizer Künstlers Daniel Eggli, der von der Aktion so begeistert war, dass er sie Ketteniß angefertigt hat. Sie werden sicher zukünftig auch zu sehen sein, wenn die Initiatorin Werbung für weitere Aktionen macht: In Aachen möchte sie die Grundschulen nun auffordern, sich eigene „Türme“ in ihrem Viertel zu suchen – Kirchtürme, Schornsteine, hohe Gebäude oder Minarette – um diese zu erlesen. „Der Bezug zum eigenen Vierteln ist ja noch enger.“ In Nordrhein-Westfalen will sie in allen Regierungsbezirken die „Büchertürme“ vorstellen und etablieren. Aber daran arbeitet sie noch.

Über vier Monate früher: Schon drei Türme erlesen

Noch mehr als vier Monate, dann erst stehen die nächsten Sommerferien an. Bis zu diesem Zeitpunkt hätten rund 3.000 Aachener Grundschülerinnen und -schüler von 21 Grundschulen in Aachen Zeit gehabt, den „Bücherturm“ Oktogon zu erlesen. Gestartet wurde am Anfang großen Ferien 2017. Sie sollten so viele Bücher lesen, dass die Dicke der Buchrücken zusammen 55,5 Meter ergeben – die Höhe des Oktogons des Aachener Doms.

Zur riesigen Freude von „Büchertürme“-Organisatorin Ute Ketteniß und den beiden „Büchertürme“-Schirmherren, Susanne Schwier, Beigeordnete der Stadt Aachen für Bildung, Kultur, Schule, Jugend und Sport und Dompropst Manfred von Holtum, schafften die Kinder das bereits bis Mitte Oktober 2017, so dass flugs ein weiterer Schirmherr und zwei neue Türme her mussten. Marcel Philipp musste nicht lange nachdenken: Der Aachener Oberbürgermeister war sofort mit im Boot und die neue Herausforderung war auch schnell gefunden: Die beiden Rathaustürme – Granus- und Marienturm – wurden zur weiteren Aufgabe, jeder mehr als 60 Meter hoch. Auch diese Höhe haben die Kinder nun mit Bravour erlesen. Mission „Büchertürme“ in Aachen mehr als erfüllt!

Wie geht es nun weiter? Ute Ketteniß hat die Idee, dass die Schulen einen Turm in ihrer Nähe auswählen: „Dies fördert bei den Kindern auch die Identifikation mit dem eigenen Stadtviertel“, ist sie überzeugt. Türme gäbe es genug: Den Belvedere auf dem Lousberg, Kirchen im Viertel, Türme an den eigenen Schulen oder bei der Feuerwehr – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Auswahl und die Ergebnisse sollen die Schulen weiterhin an Ketteniß per Mail an uteketteniss@t-online.de schicken. Listen zum Eintragen der gelesenen Bücher sind hier zu finden. Und vor den Sommerferien gibt es dann für alle Kinder noch eine große Abschlussveranstaltung.

„Büchertürme“: Oktogon wurde erlesen – nun sind die Rathaustürme dran

Rathaus Außenansicht © Stadt Aachen

„Büchertürme“-Organisatorin Ute Ketteniß und die beiden „Büchertürme“-Schirmherren, Susanne Schwier, Beigeordnete der Stadt Aachen für Bildung, Kultur, Schule, Jugend und Sport und Dompropst Manfred von Holtum, waren bass erstaunt, als in der vergangenen Woche das Oktogon bereits „erlesen“ war: 21 Aachener Grundschulen mit mehr als 3.000 Kindern haben sich seit dem Start der Aktion zu den Sommerferien schon durch so viele Bücher geschmökert, dass deren Buchrücken zusammen addiert die 55,5 Meter Marke – also die Höhe der Oktokon-Spitze – erreicht haben.
 
Aber an Aufhören wurde nach dem tollen Erfolg nicht gedacht: Es mussten neue Türme her – und ein neuer Schirmherr. Nun geht es an die Türme des Rathauses und neu im Schirmherren-Trio ist Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp, der überzeugt ist, dass die Aachener Grundschülerinnen und -schüler auch die jeweils mehr als 60 Meter des Granus- und des Marienturms bis zu den nächsten Sommerferien schaffen.

Projekt „Büchertürme“ startet – Ziel: Das Oktogon „erlesen“

Der Aachener Dom © Stadt Aachen/Andreas Herrmann

  • Die addierte Dicke der Buchrücken, der von Aachener Grundschülerinnen und -schülern gelesenen Bücher, soll 55,5 Meter betragen.
  • Die teilnehmenden Schulen haben rund ein Jahr Zeit.
  • Schon jetzt haben sich 21 Schulen angemeldet, das sind rund 3.000 Kinder.

Genaugenommen ist das Oktogon des Aachener Doms ja kein Turm, aber trotzdem ist er mit 55,5 Metern Höhe die Zielmarke, die sich die Schülerinnen und Schulen aus Aachen gesteckt haben, die beim Projekt „Büchertürme“ mitmachen. Dabei geht es darum, dass Kinder aus den Aachener Grundschulen so viele Bücher lesen, dass die addierte Dicke der Buchrücken die Oktogon-Höhe erreicht. Dafür haben die Kinder rund ein Jahr Zeit. Einen Wettstreit zwischen den Schulen wird es nicht geben. Alle arbeiten am gemeinsamen Ziel: „Ich habe sehr gerne die Schirmherrschaft für das Projekt ‚Büchertürme‘ übernommen, da es eine wunderbare Idee ist, um Kinder spielerisch und mit viel Spaß für das Lesen zu begeistern. Besonders überzeugt mich, dass jedes teilnehmende Kind mit seinem Engagement gleichermaßen zum Erfolg beiträgt und der Teamgedanke im Vordergrund steht. Alle ziehen auf dem Weg zur Domspitze an einem Strang“, ist Susanne Schwier, Dezernentin der Stadt Aachen für Bildung, Kultur, Schule, Jugend und Sport vom Erfolg in jeder Hinsicht überzeugt.

Büchertürme in Aachen © Stadt Aachen/Daniela Gerstacker
Freuen sich auf die „Büchertürme“ (v.l.): Ute Ketteniß (Organisatorin), Ilona Orlikowski (Schulleitung KGS Am Fischmarkt), Mirja Niewerth-Halis (regio iT), Dompropst Manfred von Holtum, Kinobesitzer Leo Stürtz, Schuldezernentin Susanne Schwier, Irma Wüller (Schulleitung Domsingschule), Elisabeth Tillessen (Schulleitung Annaschule) und natürlich die Kinder der Schulen Am Fischmarkt, Domsingschule und Annaschule (vordere Reihe).

Und für den zweiten Schirmherren, Dompropst Manfred von Holtum, ist das Oktogon nicht nur wegen seiner Höhe und Prägnanz ideal für das Projekt: „Alkuin von York hat am Hof Karls des Großen Bedeutendes für die Kultur geleistet. Als erster Leiter der ‚Schola Palatina‘, der Palastschule, hat er dafür gesorgt, dass die Kinder lesen lernen. In dieser Tradition steht der Aachener Dom. Die Büchertürme, die ihr, liebe Jungen und Mädchen, erlest, zeugen von Bildung und Größe heute.“

Ausgezeichnete Idee aus Hamburg
Die Grundidee der Büchertürme stammt von einer anderen Kirche: Dem Hamburger Michel. Dessen Turmhöhe wurde 2014 – auf Initiative der Hamburger Kinderbuchautorin Ursel Scheffler – von Hamburger Grundschulkindern erlesen und das Projekt erhielt den Lesepreis der „Stiftung Lesen“. Und als Scheffler im vergangenen Jahr im Aachener Dom aus ihrem Kinderbuch „Zafira, ein Mädchen aus Syrien“ vorgelesen hat, machte es bei Ute Ketteniß „klick“: Die Büchertürme müssen nach Aachen und das Oktogon ist eine ideale Messlatte. Als ehemalige Schulleiterin und Mitglied des Schulausschusses ist sie überzeugt: „Wer liest hat Zugang zu Bildung und Wissen; denn durch Lesen wird der Wortschatz vergrößert, die Konzentrationsfähigkeit gesteigert, das Vorstellungsvermögen erweitert und die Kreativität gefördert. Lesen ist eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.“ Ketteniß begeisterte die Schirmherrin und den Schirmherren, Schulleitungen, Kinder und Sponsoren und organisiert die Büchertürme in Aachen.

Die Bedingungen
Die erste Seite des Projekts wird pünktlich zu Ferienbeginn am 1. Juli 2017 aufgeschlagen: Ab dann zählen die gelesen Bücher. Denn gerade in der Ferienzeit – am Strand, bei Oma und Opa, im Freibad oder zu Hause auf dem Balkon – wird viel gelesen. Danach haben die Kinder noch bis zum Ende des Schuljahrs 2017/18, also bis Juli 2018, Zeit, das Oktogon zu erlesen. Für den achtjährigen Johann aus der Domsingschule ist lesen ein großes Hobby: „Ich lese am liebste Krimis. So ein Buch pro Woche schaffe ich schon.“ Mit so motivierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern sollte das Ziel also erreicht werden – wenn möglich auch mehrfach.

Beteiligen dürfen sich alle Grundschulen in der Stadt Aachen. Auch während des gesamten Jahres können sich noch komplette Schulen oder einzelne Klassen anmelden bei Ute Ketteniß unter uteketteniss@t-online.de. 21 Schulen mit rund 3.000 Schülerinnen und Schülern sind bereits dabei. Die Messung und Weitergabe der Werte erfolgt durch die Lehrkräfte. Und da bei Leseanfängern auch das Vorlesen für die sprachliche Entwicklung ungeheuer wichtig ist, dürfen bei den Klassen 1 und 2 auch vorgelesene Bücher mit gemessen werden. Dabei darf der Buchrücken eines vorgelesenen Buches mit der Zahl der Zuhörer multipliziert werden. Gekauft werden müssen die Bücher natürlich auch nicht: Sie können selbstverständlich auch in der Stadtbibliothek Aachen oder ihren Zweigstellen sowie anderen Bibliotheken ausgeliehen werden.

Büchertürme in Aachen © Stadt Aachen/Daniela Gerstacker
Je höher der Bücherturm, desto besser das PISA: Die beiden Schülerinnen der Annaschule präsentieren das Plakat der „Büchertürme“.

Weitere Infos und Bücherlisten
Das komplette Jahr über melden die Lehrerinnen und Lehrer monatlich per Mail die gelesen Zentimeter an Ute Ketteniß. Die Zwischenstände werden regelmäßig auf hier bekannt gegeben und auf dem Facebook-Auftritt der Stadt. Auf dieser Projektwebseite finden die Schulklassen auch die PDF-Bücherliste (rechte Spalte), in die sie die gelesenen Werke mit Buchrückenzentimetern eintragen.

Und da Kinder nicht nur gute und spannende Bücher lieben, sondern auch gerne aufregende Zeit im Kino verbringen, wird es im kommenden Jahr einen Abschlussevent im Aachener Cineplex Kino geben. Kinobetreiber Leo Stürtz freut sich schon: „Ich denke, den Kinder Anerkenntnis zukommen zu lassen, für das, was sie gemeinsam geleistet haben, ist mehr als angemessen. Kinder in frühen Jahren dahin zu führen, Spaß am Bücherlesen zu bekommen, ist eine Aufgabenstellung an unsere Gesellschaft. Genauso wichtig ist es, den Kindern Kinokultur zu vermitteln: Filme nicht isoliert zu Hause zu verschleißen, sondern gemeinsam im Kino zu erleben. Nur gemeinsam wird es den Kindern gelingen, das Oktogon zu ‚erlesen‘. Somit wird es uns eine große Freude sein, allen Kindern ein gemeinsames Kinoerlebnis zu ermöglichen.“


Büchertürme in Aachen © Stadt Aachen/Daniela Gerstacker
Sie sind dabei: Diese sieben Aachener Grundschulkinder sind bereits vom Projekt „Büchertürme“ begeistert.

Gesponsert wird der Abschluss von der regio iT, dem städtischen IT-Dienstleister: „Der regio iT liegen die Aachener Schulen schon lange am Herzen – seit über zehn Jahren arbeiten wir im IT-Umfeld vertrauensvoll und erfolgreich zusammen. Auch, wenn es um das Lehren und Lernen mit den neuen Medien geht. Doch darf hinter den neuen Medienkompetenzen die ‚alte‘ Lesekompetenz nicht zurückbleiben! Daher sind wir sehr gerne mit dabei, beim Projekt ‚Büchertürme‘“, so die Unternehmenssprecherin der regio iT, Mirja Niewerth-Halis.

Weitere Infos

Logo des Projekts "Büchertürme"

Hier geht es zur Projektseite der Büchertürme.

Hier stehen die Leselisten zum kostenlosen Download (PDF)zur Verfügung.

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