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Inhalt



Nahverkehrsplan

Fortschreibung Nahverkehrsplan

Die Stadt Aachen schreibt ihren Nahverkehrsplan (NVP) in 2025 fort. Der NVP ist das Rahmenwerk für die beabsichtigte Entwicklung des ÖPNV in Aachen in den kommenden Jahren.

Darin sind Rahmenbedingungen und Ziele sowie Qualitätsstandards beschrieben. Es folgt eine Bestands- und Mängelanalyse. Daraus abgeleitet wird das Zielkonzept erstellt. Dabei wird sowohl eine kurzfristigere Perspektive 2028 betrachtet, als auch eine längerfristige Strategie zu Qualität und Angebot.

Sachstand Liniennetzgutachten

Die Stadt Aachen hat das Busliniennetz von einem externen Gutachter durchleuchten lassen. Das Gutachten ist noch nicht abgeschlossen.

Nach der Konzeption zweier Grobvarianten wird das anvisierte Fahrgastwachstum von 30% nicht erreicht. Daher soll in einer groben Szenarienbetrachtung - losgelöst von den bisherigen Ergebnissen - abgeschätzt werden, unter welchen Voraussetzungen eine Fahrgaststeigerung von 30% erreicht werden könnte.

Diese Betrachtungsperspektive stellt eine deutlich in der Zukunft liegende Maximalbetrachtung dar, die einen weitgehenden Systemwechsel (Tram/Bus-Vorrang-Achsen), eine Einbeziehung der Gesamtpendlerräume in Stadt und Region und eine darauf orientierte Siedlungsstruktur und Raumentwicklung berücksichtigt.

Für eine kurzfristigere Betrachtungsperspektive wird eine weitere Grobvariante mit bestandsorientierten Netzanpassungen entwickelt, bei der keine weitergehende Systemumstellung erfolgt. Die Maßnahmen bauen auf dem heutigen Netz auf, mit dem Ziel, einen möglichst hohen Fahrgastzuwachs zu generieren ohne Fokussierung auf eine 30%- Steigerung.

Wichtig ist auch die Ausarbeitung von infrastrukturellen Maßnahmen, damit das Bussystem beschleunigt und dadurch attraktiver wird. Geplante Fertigstellung des Gutachtens ist im Herbst 2025.

Sachstand barrierefreier Ausbau von Bushaltestellen

Der Nahverkehr muss für alle Menschen barrierefrei nutzbar sein. Die Stadt Aachen baut ihre insgesamt 994 richtungsbezogenen Haltestellen nach einer Prioritätenliste aus.

Für den barrierefreien Einstieg in die Busse müssen die Haltestellen über eine ausreichende Bordsteinhöhe verfügen, stufenfrei erreichbar sein und eine ausreichende Bewegungsfläche vorweisen. Alle Busse der ASEAG sind mittlerweile mit Niederflurtechnik ausgestattet und verfügen über eine ausklappbare Rampe. Für sehbehinderte Menschen werden die Haltestellen mit einem taktilen Leitsystem in Form von Bodenindikatoren umgerüstet.

Ende 2024 waren 160 (16%) aller Haltestellen vollständig ausgebaut. Weitere 17% sind ausgebaut, aber ohne Leitelemente ausgestattet.