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Planungswettbewerb zum Theaterplatz: Gewinnerentwürfe ab 8. November zu sehen

  • Der zentrale Stadtplatz soll ein lebendiger Ort mit hoher Aufenthaltsqualität im Herzen der City werden.
  • Hochkarätiges Preisgericht hat einstimmig den Siegerentwurf gekürt, der vom Planungsteam „Club L94 / OBERMEYER Infrastruktur“ stammt. Auch der zweite Preisträger überzeugt mit einem starken Entwurf.
  • Alle fünf eingereichten Entwürfe sind vom 8. bis zum 26.  November im Foyer der Hochschule für Musik & Tanz am Theaterplatz zu sehen. Digitale Infoveranstaltung am 17. November.

Der Theaterplatz soll ein lebendiger Ort mit hoher Aufenthaltsqualität im Herzen der City werden. Seit dem Frühjahr 2020 sind im Reallabor Theaterplatz mögliche Zukunftsszenarien für den zentralen Stadtplatz erprobt und in einem offenen Prozess mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert und weiterentwickelt worden.

Foto: Stadt Aachen„Bühne des städtischen Zusammenlebens“: Der 1. Platz ging an Club L94 / OBERMEYER Infrastruktur. Visualisierung: Club L94 / OBERMEYER Infrastruktur  

Das vom Dortmunder Planungsbüro scheuvens + wachten plus begleitete Planungsverfahren für die Umgestaltung startete nach wegweisenden politischen Entscheidungen im April 2021 mit einem Bürger*innen-Dialog. Es folgte ein Planungswettbewerb. Am vergangenen Donnerstag (28. Oktober) hat das Preisgericht unter Vorsitz des Landschaftsarchitekten Hubertus Schäfer getagt und einen klaren Siegerentwurf gekürt: Der 1. Preis geht an das Planungsteam Club L94 Landschaftsarchitekten GmbH, Köln mit OBERMEYER Infrastruktur GmbH & Co.KG, München.

13-köpfige Fachjury

Die Stadt Aachen und die Regionetz GmbH hatten den Planungswettbewerb gemeinsam ausgerufen. Fünf erfahrene Teams aus Landschaftsarchitekt*innen, Verkehrsplaner*innen und Ingenieur*innen nahmen daran teil, um die besten Lösungen für den Theaterplatz der Zukunft zu finden. Den 2. Preis verlieh die Jury an das Planungsteam KRAFT.RAUM, Krefeld mit ambrosius blanke verkehr.infrastruktur, Bochum und dem Ingenieurbüro für Tiefbautechnik F. Jaffke, Krefeld. Eine Anerkennung wurde dem Planungsteam Lohaus Carl Köhlmos PartGmbB Landschaftsarchitekten Stadtplaner, Hannover mit SHP Ingenieure, Hannover und BFT Planung GmbH, Aachen zugesprochen. Die Entscheidung traf eine 13-köpfige, international besetzte Empfehlungskommission aus Fachpreisrichter*innen der Professionen Landschaftsarchitektur, Verkehrsplanung und Ingenieurbau, politischen Vertreter*innen sowie den Auslober*innen Stadt Aachen und Regionetz GmbH.

„Bühne des städtischen Zusammenlebens“

Das Preisgericht hat sich nach intensiver Diskussion einstimmig für den Siegerentwurf des Planungsteams Club L94 / OBERMEYER Infrastruktur entschieden, der die in der Auslobung formulierten Zielsetzungen am besten umsetzen konnte. Unter dem Thema „Bühne des städtischen Zusammenlebens“ entstand ein Konzept, das den Theaterplatz als gestalterische Einheit begreift, die seitlichen Platzbereiche als grüne Theatergärten mit vielfältigen Aufenthaltsbereichen entwickelt, die Theaterstraße als Baumallee wiederherstellt und das Thema Wasser gekonnt in das Konzept integriert. Der 2. Preis „Aachener Bühne“ für die Verfasser KRAFT.RAUM mit ambrosius blanke verkehr.infrastruktur und Ingenierubüro Jaffke fand Zustimmung durch die flexible Anordnung von Aufenthalts- und Funktionsbereichen, durch seine intensive Auseinandersetzung mit den verkehrlichen Rahmenbedingungen sowie durch innovative Ansätze im Hinblick auf das Beleuchtungskonzept und digitale Angebote.

Foto: Stadt Aachen„Aachener Bühne“: Der 2. Platz ging an das Team Kraft.Raum mit ambrosius blanke verkehr.infrastruktur und Ingenieurbüro Jaffke. Visualisierung: Kraftraum Krefeld / ambrosius blanke verkehr.infrastruktur / Ingenieurbüro Jaffke

Aachens Stadtbaurätin Frauke Burgdorff erklärte nach der Entscheidung: „Die prämierten Arbeiten bieten hervorragende Lösungsansätze für diese komplexe Planungsaufgabe und haben das Potenzial, den Theaterplatz wieder zu einer eleganten Adresse zu machen.“ Das Preisgericht formulierte bei beiden Preisträgern Überarbeitungsbedarfe, die im Fall der Vergabe bei der weiteren Planung zu berücksichtigen sind. Beim Gewinnerentwurf ist dies insbesondere die konkretere Durcharbeitung der verkehrsplanerischen Themen, dem zweiten Preisträger wurde unter anderem mit auf den Weg gegeben, dass die Gestaltungsdichte auf dem Theaterplatz selber noch einmal überdacht werden müsse.

So geht es weiter

Die Stadt Aachen lädt beide Preisträger nun zum nachfolgenden Verhandlungsverfahren ein. Unter Berücksichtigung des Wettbewerbsergebnisses und weiterer Kriterien werden Stadt und Regionetz nach der Sichtung der Angebote und den Verhandlungsgesprächen eine Entscheidung treffen, an wen der finale Planungsauftrag zur Umgestaltung des Theaterplatzes vergeben wird.

Das zukünftige Planungsteam wird anschließend unter Berücksichtigung der im Preisgericht formulierten Überarbeitungsbedarfe sowie der Erkenntnisse aus dem weiteren Austausch mit Bürger*innen und Politik den Wettbewerbsentwurf weiterentwickeln. Mit der Entwurfsplanung möchte die Stadt Aachen im Herbst 2022 Städtebaufördermittel für das Theaterplatz-Projekt beantragen. Nach anschließender Ausführungsplanung und Ausschreibung ist frühestens ab 2023 mit dem Umbau des Theaterplatzes zu rechnen.

Foto: Stadt Aachen

Stellten die Siegerentwürfe vor: (v.r.) Stadtbaurätin Frauke Burgdorff, Projektleiter Philip Spahr, Isabel Strehle (Leiterin des Fachbereichs Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur), Stefanie Weitenberg (Leiterin der Abteilung Stadterneuerung und Stadtgestaltung) und Regionetz-Sprecherin Eva Wußing. Foto: Stadt Aachen / Andreas Herrmann.

Um die Belastungen der Bewohner*innen und Gewerbetreibenden in der Bauphase möglichst gering zu halten, werden die Stadt Aachen und die Regionetz GmbH frühzeitig auf die Betroffenen zugehen und zu den geplanten Maßnahmen in den Dialog treten.

Ausstellung ab 8. November

Alle Entwürfe werden im Rahmen einer Ausstellung öffentlich gezeigt, zu der die Stadt Aachen alle Bürgerinnen und Bürger herzlich einlädt. Die Ergebnisse des Planungswettbewerbs sind von Montag, 8. November, bis Freitag, 26. November, im Foyer der Hochschule für Musik & Tanz Köln (Standort Aachen), Theaterplatz 16, zu sehen. Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8 bis 21.30 Uhr, samstags und sonntags von 9 bis 21.30 Uhr. Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung findet unter Coronabedingungen statt - es gelten die 3G-Regeln und Maskenpflicht.

Digitale Veranstaltung am 17. November

Zusätzlich lädt die Stadt Aachen am Mittwoch, 17. November, von 18.30 bis 20.00 Uhr zur digitalen Info- und Dialog-Veranstaltung ein. Darin werden die Wettbewerbsergebnisse erläutert und besprochen. Coronabedingt findet die Veranstaltung in digitaler Form statt. Die Live-Übertragung kann auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen www.youtube.com/stadtaachen verfolgt und im Chat kommentiert werden. Die Eingaben werden dann im Rahmen der Dialogveranstaltung aufgegriffen. 

Weitere Infos zum Theaterplatz finden Sie im Internet auf der Homepage der Stadt Aachen: www.aachen.de/theaterplatz.

Herausgegeben am 02.11.2021

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