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2. Runder Tisch Continental Aachen

Nach einem ersten Treffen im Oktober des letzten Jahres hat der von der Stadt Aachen ins Leben gerufene Runde Tisch unter Leitung von Frau Oberbürgermeisterin Keupen am Donnerstag, 28. Januar, ein zweites Mal getagt. Der Runde Tisch wurde nach dem Beschluss von Continental, das Reifenwerk in Rothe Erde zu schließen, eingerichtet, um Lösungen und Perspektiven für die Beschäftigten und den Werksstandort zu entwickeln. Beteiligt am Runden Tisch sind neben Vertretern des Betriebsrates und der Gewerkschaften auch Continental sowie die Arbeitsverwaltung, die Kammern, die Hochschulen, die Unternehmerverbände, das Arbeits- und das Wirtschaftsministerium des Landes NRW und die Kommunalverwaltung. „Die schwierige Situation vor allem für die Beschäftigten und ihre Familien, aber auch für den Produktionsstandort können wir nur im Schulterschluss aller relevanten Akteure bewältigen“ so Oberbürgermeisterin Keupen.

Nachdem bereits im letzten Jahr Arbeitsgruppen getagt hatten, wurden heute weitere Informationen und Zwischenergebnisse zusammengetragen. Themenschwerpunkte waren u.a. der bisherige Verlauf der Gespräche zwischen der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite, mögliche Unterstützungsangebote für die Beschäftigten sowie Vorschläge zur Weiterführung oder Nachnutzung des Reifenwerks. Um die weiteren Gespräche zwischen Continental und den Arbeitnehmervertretern nicht zu beeinflussen, wurde zwischen allen Teilnehmern Vertraulichkeit über die Details der Gesprächsinhalte des Runden Tisches vereinbart.

„Ich begrüße die hohe Bereitschaft aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer, gemeinsam Ideen, Ansätze und Lösungen zu entwickeln. „Jetzt gilt es im Interesse der Beschäftigten schnell konkrete Antworten finden, um Ungewissheiten auszuräumen und Perspektiven für deren Zukunft aufzeigen zu können“, fasste die Oberbürgermeisterin zusammen.  Die Beteiligten des Runden Tisches haben vereinbart, den eingeschlagenen Weg und die Zusammenarbeit fortzusetzen. Ein nächstes Treffen ist voraussichtlich für April geplant.