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Aachen und Arlington wollen zukünftig noch mehr als bisher vom gegenseitigen Know-how profitieren

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen besucht aktuell im Rahmen einer Delegationsreise des Deutschen Städtetags die USA und spricht dabei gemeinsam mit Partnern in den USA über die Zusammenarbeit bei Zukunftsthemen und Herausforderungen wie Transformation, Klimawandel und Wohnungsbau. Weiteres Thema der Gespräche in Washington und New York ist die Situation in der Ukraine.

Während eines Empfangs bei Andreas Michaelis, dem deutschen Botschafter in den Vereinigten Staaten, traf Sibylle Keupen unter anderem auch Libby Garvey, Bürgermeisterin der Stadt Arlington. Mit ihr sprach sie über die Vertiefung der Partnerschaftsarbeit beider Städte. Die Städtepartnerschaft zwischen Aachen und Arlington/Virginia feierte im Herbst des vergangenen Jahres ihr 30jähriges Jubiläum.

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Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen besucht aktuell im Rahmen einer Delegationsreise des Deutschen Städtetags die USA. © Deutscher Städtetag

Im Fokus der künftigen Arbeit beider Städte sollen so Fragen des Klimaschutzes und der Klimafolgenanpassung stehen. Sibylle Keupen und Libby Garvey sind sich darüber hinaus einig, Kooperationen im Bereich der Wissenschaft zu intensivieren – vor allem im Bereich der KI und der technischen Innovation. „Ich freue mich sehr, dass wir die Verbindung zwischen Aachen und Arlington im Rahmen dieser Delegation des Präsidiums des Deutschen Städtetag stärken konnten“, sagte Oberbürgermeisterin Keupen. „Die beiden Städte verbindet in ihrer 30jährigen Partnerschaft viel. Wir blicken gemeinsam in die Zukunft und werden zukünftig noch mehr als bisher von unserem gegenseitigen Know-how profitieren. In den Städten wird die Zukunft gebaut. Die kommunalen Verwaltungen packen die Zukunft an und entwickeln eine umfassende Expertise, die wir als Vertreter*innen dieser Verwaltungen teilen konnten.“

Auf dem Programm der Delegationsreise stehen neben dem Empfang beim deutschen Botschafter in den USA verschiedene Treffen mit dem US-Städteverband National League of Cities, den US-Dependancen der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung, dem American Council on Germany, dem German Marshall Fund of the United States sowie Vertretern des US-Außenministeriums und US-Kongressabgeordneten. Am heutigen Freitag, 14. Juni, nehmen insgesamt 30 Bürgermeister*innen aus Deutschland und den USA in New York an einer Konferenz des Auswärtigen Amtes zu Städtediplomatie („Urban Diplomacy“) teil.

Sibylle Keupen als Stellvertreterin des Präsidenten des Deutschen Städtetages erklärt: „Die Auswirkungen des Klimawandels sind besonders in den Städten spürbar. Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel sind deshalb zentrale städtische Aufgaben, egal ob wir das bei den schrecklichen Hochwassern in Bayern, in unserer Region oder bei den Waldbränden in Austin erleben: Der transatlantische Erfahrungsaustausch schafft eine gute Grundlage, um gemeinsam Netzwerke für Universitäten und Verwaltungen aufzubauen und unsere Städte resilienter zu machen.“

Auch die aktuelle geopolitische Lage spielte in den Gesprächen in den USA eine Rolle. Gemeinsam mit dem German Marshall Fund of the United States diskutierten die deutschen Stadtspitzen Möglichkeiten der Zusammenarbeit in Konfliktlagen sowie zur Unterstützung der Ukraine. Markus Lewe, Präsident des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister der Stadt Münster: „Vor 80 Jahren wurde am D-Day die Befreiung Europas eingeleitet und die Grundlage geschaffen für unsere Demokratie, Freiheit und Frieden. Dafür sind wir äußerst dankbar. Aber: Weltweit stehen Demokratien unter Druck. Die epochalen Veränderungen stellen uns vor neue Herausforderungen. Unabhängig von wechselnden Regierungen müssen wir deshalb noch enger mit unseren kommunalen transatlantischen Partnern zusammenarbeiten. Diese Zusammenarbeit ist eine stabile Säule dafür, entscheidende Zukunftsthemen gemeinsam anzugehen.“

Herausgegeben am 14.06.2024

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