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Floristinnen des Stadtbetriebs verbreiten Weihnachtsflair

Zweige von Kiefern, Nobilis-Tannen und Zypressen werden gemischt übereinandergelegt und mit Draht befestigt. Dazwischen drapiert Mira Herrmann getrocknetes Ruscus. Eine Arbeit, die Floristen aktuell am laufenden Band machen. Doch dieser Adventskranz, den die Floristin der Stadtgärtnerei des Aachener Stadtbetriebs an diesem Tag bindet, ist für einen besonderen Ort: das Rathaus der Stadt Aachen.

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Festlich: Für den Weißen Saal dekoriert Mira Herrmann eine goldene Etagere. Fotos: Stadt Aachen/Lana Maas

Die gewünschte Farbe in diesem Jahr ist klassisches Rot und so hat Mira Herrmann aus dem Lager der Stadtgärtnerei zahlreiche farblich passende Materialien herausgesucht: gefärbte Tannenzapfen, Pilze, Holzsterne und natürlich Weihnachtskugeln. „Es ist eine sehr kreative Arbeit“, sagt sie, eine, „die ich auch nach 25 Jahren nach wie vor liebe und die mich erfüllt.“

Kränze und verschiedene Gestecke für die Verwaltungsgebäude stehen vorbereitet im Kühlraum der Stadtgärtnerei und werden in den kommenden Tagen verteilt. In Vorbereitung ist auch ein großes Gesteck für den Weißen Saal sowie die Empfangspforte des Rathauses. An letztgenanntem arbeitet Floristin Ulrike Schellenberger, farblich abgestimmt auf den großen Adventskranz.

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Das Gesteck für die Empfangspforte des Rathauses ist auf das Farbkonzept abgestimmt.

Feste und Empfänge

Das ganze Jahr über gestalten die Floristinnen der Stadtgärtnerei Gestecke, Sträuße und Dekorationen zu verschiedenen Anlässen: den Karlspreis etwa, für das Krönungsmahl, Empfänge, Jubiläen. „Es ist ein toller und abwechslungsreicher Job“, sagt Ulrike Schellenberger. Und die Begeisterung lässt auch nach Dienstschluss nicht nach – dann entspannen sich die beiden Frauen bei der Gartenarbeit. „Ich mag den Frühling und den Herbst“, sagt Mira Herrmann. „Die Veränderung der Pflanzenwelt hat einen großen Reiz“, beschreibt sie.

Natürlich fällt ihnen auch zuhause die Aufgabe der Weihnachtsdekoration zu: Dort greifen sie gerne mal auf moderne Akzente und Farben zurück. Während Ulrike Schellenberger in diesem Jahr vorrangig Pastelltöne einsetzt, wird Mira Herrmann Kerzen in Creme und Senf-Gelb nutzen.

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Das Befestigen der Kerzen nehmen die Floristinnen erst vor Ort vor.

Weihnachtliche Stimmung

Auf die besonderen Anforderungen zur Weihnachtszeit freuen sie sich gleichermaßen. „Es ist schön, mit den besonderen Materialien zu arbeiten“, sagt Ulrike Schellenberger. Die verschiedenen Tannenarten, die Kerzen – es sei einfach eine besondere Stimmung, auch in der Floristenwerkstatt.

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Der Weihnachtsbaum komplettiert das Gesamtbild. Mira Herrmann und Anna-Lena Rusche bringen letzte Ornamente an.

Dort reihen sich in diesen Tagen Kisten voller Weihnachtskugeln in verschiedenen Farben aneinander, daneben Rollwagen, auf denen in Kisten sortiert Wichtel, Gefäße, Sterne und Holzmaterialien liegen. Auch vier dicke, rote Kerzen liegen bereit. Sie sind für den Adventskranz des Rathauses, werden aber erst vor Ort befestigt.

Tannenbaum im Rathaus

Der nächste Tag: Mira Herrmann ist gemeinsam mit Anna-Lena Rusche, Auszubildende zur Blumen- und Zierpflanzengärtnerin des Stadtbetriebs, am Rathaus und trägt vorsichtig den großen Adventskranz die Rathaustreppe hinauf. Das Gestell ist bereits im Foyer am Treppenaufgang positioniert. Die Kerzen werden später noch festgesteckt und geradegerückt, anschließend das von Ulrike Schellenberger gefertigte Gesteck an der Pforte drapiert. Das sich verbreitende Weihnachtsflair wird komplettiert durch den Tannenbaum, der an diesem Morgen ebenfalls aufgestellt wird. Geschmückt wird auch dieser von Mira Herrmann und Anna-Lena Rusche. Rote und goldene Weihnachtsbaumkugeln in verschiedenen Größen und gold-glitzernde Sterne türmen sich in Kartons. Mit einer Handgreifzange hängt Mira Herrmann die einzelnen Ornamente in den gut fünfeinhalb Meter hohen Baum. Komplettiert wird das Bild durch selbstgebastelten Weihnachtsschmuck von Kindern der Schulen des Kinderparlaments. Mira Herrmann ist zufrieden mit dem Gesamtergebnis. „Sehr weihnachtlich“, resümiert sie. Und freut sich auf die kommenden Tage, denn auch dann wird weiter weihnachtlich geschmückt, beispielsweise im Standesamt.

Herausgegeben am 22.11.2022

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