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Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus, Dienstag, 1. Juni 2021, 11 Uhr

Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt gegenüber der Meldung von gestern 21 nachgewiesene Fälle mehr. Seit Beginn der Zählung Ende Februar 2020 steigt damit die Zahl der nachgewiesen Infizierten auf 26.311. Aktuell sind 658 Menschen nachgewiesen infiziert.

Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen:

Kommune
Aktiv
Gesamt
Aachen
285
11282
Alsdorf
77
2466
Baesweiler
48
1498
Eschweiler
40
2668
Herzogenrath
31
2113
Monschau
9
405
Roetgen
14
345
Simmerath
9
587
Stolberg
91
2981
Würselen
54
1964
noch nicht lokal zugeordnet
2
Gesamtergebnis
658
26311

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 570.

Das Robert Koch-Institut (RKI) weist heute für die StädteRegion Aachen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 46 aus.
Weitere Informationen findet man auf dem Dashboard des RKI unter https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Wochenrückblick

Tag
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
Datum
26.05.21
27.05.21
28.05.21
29.05.21
30.05.21
31.05.21
01.06.21
RKI-Inzidenz
59
55
50,4
39
45
42
46

Aktualisierte Coronaschutzverordnung zeigt klare Perspektiven auf
Seit dem 28. Mai gilt eine geänderte Coronaschutzverordnung. Darin werden klare Perspektiven für die kommenden Wochen aufgezeigt, mit Öffnungsschritten bei stabilen Sieben-Tage-Inzidenzen von unter 100 und weiteren bei Inzidenzen von 50 oder weniger bzw. von 35 oder weniger. Die grundsätzlichen Schutzmaßnahmen, wie die eingeübten Abstandsregeln, die Maskenpflicht und die Vorlage eines Testnachweises, gelten auch weiterhin.

Wie im Bundesinfektionsschutzgesetz festgelegt, stehen Geimpfte und Genesene (Immunisierte) negativ Getesteten gleich. Soweit für Zusammenkünfte und Veranstaltungen eine Höchstzahl zulässiger Personen oder Haushalte festgesetzt ist, werden immunisierte Personen nicht eingerechnet. Auch für Geimpfte und Genesene gelten jedoch weiterhin die allgemeinen Schutzmaßnahmen, zum Beispiel die Maskenpflicht.

Aktuell gelten folgende Regeln in der StädteRegion:

Inzidenz 100-50,1
Kontakt-beschränkungen
Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung erlaubt für Angehörige aus zwei Haushalten.
Außerschulische Bildung
Präsenzunterricht ohne Begrenzung nach Personen oder Inhalten. Innen mit Test. Musikunterricht mit Gesang/Blasinstrumenten innen mit 5 Personen.
Kinder-/ Jugend-
arbeit
Gruppenangebote innen 10, außen 20 junge Menschen ohne Altersbegrenzung mit Test. Ferienangebote und Ferienreisen mit Test.
Kultur
Veranstaltungen außen mit bis zu 500 Personen (Sitzplan) und Test, Sitzordnung nach Schachtbrettmuster, Konzerte innen,
Theater, Oper, Kinos mit bis zu 250 Personen (Sitzplan) und Test, Sitzordnung nach Schachtbrettmuster,
nicht-berufsmäßiger Probenbetrieb außen ohne Personenbegrenzung, innen mit 20 Personen, mit Test, ohne Gesang / Blasinstrumente.
Sport
Kontaktfreier Außensport auf und außerhalb von Sportanlagen mit bis zu 25 Personen.
Freibäder für Sportausübung (keine Liegewiesen) mit Test
Außen bis zu 500 Zuschauer mit Test, Sitzplan, ohne prozentuale Kapazitätsbegrenzung.
Freizeit
 
 
 
 
Öffnung kleinerer Außen-Einrichtungen: Minigolf, Kletterpark, Hochseilgarten mit Test.
Freibäder für Sportbetrieb mit Test.
Ausflugsfahrten mit Schiffen usw. mit den Außenbereichen und Test
Einzelhandel, der nicht Grundversorgung ist
Wegfall „click & meet“, ohne Test, Reduzierung der Kundenbegrenzung auf 1 Person pro 20 qm
Messen/
Märkte
Messen und Ausstellungen mit Personenbegrenzung und Hygienekonzept.
Gastronomie
Öffnung Außengastronomie mit Test und Platzpflicht,
Wegfall Umkreis-Verzehrverbot.
Beherbergung/
Tourismus
„Autarke“ Übernachtungen (Ferienwohnungen, Camping, Wohnmobile) mit Test.
Öffnung von Hotels ohne Kapazitätsbegrenzung auch für private Übernachtungen mit Frühstück, aber ohne weitere Innengastronomie; mit Test.
Busreisen mit Test und Kapazitätsbegrenzung (60 Prozent), falls nicht ausschließlich Geimpfte/Genesene teilnehmen oder alle Atemschutzmasken tragen.

Außengastronomie öffnet für Getestete, Geimpfte und Genesene
Die Außengastronomie ist für Getestete, Geimpfte und Genesene wieder geöffnet. Der Test darf nicht älter als 48 Stunden sein. Den Gästen ist ein fester Sitzplatz oder Stehplatz an einer Theke oder einem Tisch zuzuweisen. Zwischen Sitz-/Stehplätzen an unterschiedlichen Tischen muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Dies gilt auch am selben Tisch, wenn dort fremde Personen platziert sind. Auch im Außenbereich ist eine Maske zu tragen; hier reicht eine Alltagsmaske aus. Die Maske kann am Sitz-/Stehplatz vorübergehend abgelegt werden.

Unter besonderen Voraussetzungen, zum Beispiel im Rahmen von zulässigen Tagungen, darf auch eine gastronomische Versorgung der Teilnehmer*innen in Innenräumen erfolgen. In gastronomischen Innenräumen müssen Gäste eine medizinische Maske (OP-Maske, FFP2-Maske) tragen.

Die Kontaktdaten der Gäste müssen erfasst und vier Wochen lang aufbewahrt werden. Es ist die einfache Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. Die Anwesenden sind mit Namen, Adresse und Telefonnummer digital oder schriftlich zu erfassen. Die digitale Erfassung über Apps etc. ist möglich und so zu gestalten, dass die zuständigen Behörden bei Kontrollen vor Ort die erfassten Daten mit den tatsächlich anwesenden Personen abgleichen können. Widerspricht eine anwesende Person der Erfassung ihrer Daten, so ist sie von der Nutzung des Angebots, der Einrichtung oder Dienstleistung auszuschließen.

Welche Apps können zur Rückverfolgung eingesetzt werden?
Technische Lösungen zur Rückverfolgung müssen eine namentliche Erfassung der Gäste samt Sitzplätzen sicherstellen. Empfohlen wird die (kostenfreie) Nutzung der „Eifel-App“. Dazu ist für die Gäste keine Softwareinstallation erforderlich. Es braucht nur ein QR-Code gescannt und die persönlichen Kontaktdaten eingegeben werden.
Gastronomen, die die „Eifel-App“ zur digitalen Registrierung der Gäste nutzen möchten, finden die Meldeapp unter https://meldeapp.standort-eifel.de/

Einkaufen ohne Termin
Für die bisher nicht privilegierten Bereiche des Einzelhandels (Bekleidungsgeschäfte, Schuhgeschäfte etc.) aber auch für Reisebüros entfällt die Terminbuchung und Kontaktdatenerfassung sowie die Testpflicht. Die Personenbegrenzung in den Geschäften wird auf eine Person pro 20 qm gelockert.

Körpernahe Dienstleistungen ohne Test
Für den Friseurbesuch, bei der Fußpflege und im Nagelstudio ist grundsätzlich kein vorheriger Test mehr erforderlich. Tests bzw. ein Impf-/Genesenennachweis werden nur noch benötigt, wenn Kund*innen bei der Behandlung nicht bzw. nicht dauerhaft eine Maske tragen. Klassische kosmetische Gesichtsbehandlungen sind weiterhin nur für Geimpfte, Getestete und Genesene möglich.

Regelbetrieb in Kitas ab 7. Juni
Ab dem 7. Juni kehrt die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen landesweit in den Regelbetrieb zurück. Somit haben alle Kinder wieder einen uneingeschränkten Betreuungsanspruch im vertraglich vereinbarten Umfang.

In der StädteRegion lag die Inzidenz am Samstag, 29. Mai, das erste Mal unter 50
Vorausgesetzt, die Inzidenz bliebe bis kommenden Freitag unter 50,1, dann würden ab Sonntag, 6. Juni, vorbehaltlich einer dementsprechenden Feststellung des Landes NRW weitere Lockerungen eintreten.
Hierüber wird zeitnah berichtet.

Alle Informationen rund um die Coronaschutzverordnung NRW gibt es unter: www.land.nrw/corona

Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln
In Bussen und Bahnen sowie an Bahnsteigen, Haltestellen und in Bahnhöfen müssen Masken des Standards FFP2, KN95 oder N95 getragen werden. OP-Masken/medizinische Masken sind nicht mehr erlaubt.

Testpflicht bei Einreise in den Niederlanden
In den Niederlanden gelten ab heute, 1. Juni, strengere Einreiseregelungen. Belgien und Deutschland wurden als Hochrisikogebiet eingestuft. Dies bedeutet, dass Menschen, die aus Deutschland und Belgien in die Niederlande einreisen, einen negativen PCR-Test vorlegen müssen. Dieser darf bei der Einreise nicht älter als 72 Stunden sein.
Ausgenommen von der Testpflicht sind unter anderem Kinder unter zwölf Jahren, Grenzpendler (Berufstätige, Schüler*innen, Studierende) und Personen, die sich für weniger als zwölf Stunden in den Niederlanden aufhalten, sofern sie nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln einreisen.
Es wird empfohlen, sich vor einer Einreise in die Niederlande genau zu informieren, ob ein PCR-Test vorgelegt werden muss und welche Maßnahmen im Detail gelten. Eine Übersicht der Corona-Maßnahmen in den Niederlanden, Deutschland und Belgien findet man unter: https://pandemric.info/de/maatregelenoverzicht-d/.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung
Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein veröffentlicht täglich aktuelle Zahlen zum Stand der Corona-Schutzimpfungen. Bis zum 31. Mai haben ca. 262.000 Menschen in der StädteRegion Aachen eine Erstimpfung erhalten. Rund 86.000 wurden bereits zweimal geimpft. Weitere Informationen findet man unter: https://coronaimpfung.nrw/
Terminbuchungen für Erstimpfungen finden überwiegend über das Hausarztsystem statt. Nur in wenigen Ausnahmefällen werden noch Termine für Erstimpfungen über die Kassenärztliche Vereinigung vergeben, also online unter www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die (0800) 116 117 01.

Eine Impfung im Impfzentrum ohne gültigen Termin ist nicht möglich, da die Zahl der Impfdosen auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt ist.
Bereits vereinbarte Zweitimpfungstermine im Impfzentrum können aufgrund des damit verbundenen organisatorischen Aufwandes nicht nach vorne gezogen werden.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat ein Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung eingerichtet. Zu erreichen ist die Hotline des Landes unter der Rufnummer 0211/9119-1001, montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Unter www.corona-schutzimpfung.de ist zudem ein breites Informationsangebot zu den bundeseinheitlichen Informationen abrufbar.

Bürgertests
Alle Menschen in Deutschland haben im Rahmen der verfügbaren Testkapazitäten mindestens einmal pro Woche Anspruch auf einen kostenlosen Schnelltest, den sogenannten Bürgertest.
Die Bürgertestung ist an keinerlei Voraussetzung geknüpft, also auch für Grenzgänger unabhängig vom Wohnsitz möglich.
Inzwischen gibt es in der StädteRegion Aachen mehr als 300 Stellen, an denen man einen Schnelltest machen kann. Das sind zum einen über 90 klassifizierte Teststellen und zudem noch rund 210 Arztpraxen. Um eine ortsnahe Versorgung sicherzustellen, werden zusätzlich noch Schnelltest-Busse eingesetzt. Alle aktiven Testzentren und den Fahrplan der Schnelltest-Busse findet man unter der Kurzadresse www.staedteregion-aachen.de/schnelltest. Eine kartografische Übersicht findet man zudem unter https://testen-in-aachen.de/.
Bürgertests dürfen nur von asymptomatischen Personen in Anspruch genommen werden. Bei einem positiven Testergebnis soll unverzüglich ein PCR- Bestätigungstest gemacht werden! Zudem gilt dann sofort eine Quarantänepflicht für die positiv getestete Person sowie deren Haushaltsangehörige.

Gemeinsames Abstrichzentrum (GAZ)
Die Termine für PCR-Testungen im GAZ werden nur online unter der Adresse: www.staedteregion-aachen.de/gazvergeben. Bei der Online-Terminvergabe muss man Angaben zum Grund für die gewünschte Testung und zum eigenen Gesundheitszustand machen. Das Formular wird regelmäßig an die Teststrategie des Robert-Koch-Instituts angepasst. Kontaktpersonen ersten Grades, Menschen mit positiven Schnelltests in Heimen und anderen Einrichtungen sowie Reihentestungen werden durch das Gesundheitsamt unmittelbar angesprochen und zu einem festen Termin eingeladen. Im GAZ werden auch Bürgertests durchgeführt. Auch hierfür ist ein Termin erforderlich.

Bürgertelefon von Stadt und StädteRegion Aachen
Für Bürgerinnen und Bürger von Stadt und StädteRegion Aachen ist für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags unter 0241/510051 von 8 Uhr bis 15 Uhr zu erreichen.

Infos zu aktuellen Entwicklungen
Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Bundes- und Landesregierung. Die Seiten des Bundesgesundheitsministeriums (www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus), der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen. Nachzulesen sind wichtige Entwicklungen auf: www.staedteregion-aachen.de/corona.

Herausgegeben am 01.06.2021 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Dr. Jutta Bacher
Markt 39, 52058 Aachen
Tel.: +49 241 432-1309
Fax: +49 241 28121
presse.marketing@mail.aachen.de

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