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Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus, Freitag, 14. Januar 2022

· Es treten neue Quarantäneregelungen in Kraft.

· Für Besucher*innen in Krankenhäusern gilt weiterhin 2G+. Auch bereits „geboosterte“ Menschen müssen sich testen lassen.

Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus.
Seit Ende Februar 2020 wurden insgesamt 48.749 nachgewiesen Infizierte gezählt. Das sind gegenüber der Meldung von Mittwoch, 12. Januar, 1.371 Fälle mehr. Aktuell sind 5.168 Menschen nachgewiesen infiziert.

Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen:

Kommune
Aktiv
Gesamt
Aachen
2811
21960
Alsdorf
427
4379
Baesweiler
227
2777
Eschweiler
447
5074
Herzogenrath
281
3600
Monschau
63
772
Roetgen
55
624
Simmerath
101
1086
Stolberg
420
5107
Würselen
336
3370
noch nicht lokal zugeordnet
Gesamtergebnis
5168
48749

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 671.

Das Robert Koch-Institut (RKI) weist heute für die StädteRegion Aachen eine Inzidenz von 517 aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes liegt bei 442. Weitere Informationen findet man auf dem Dashboard des RKI unter https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

Leitindikatoren zur Bewertung des Infektionsgeschehens
Zur Bewertung des Infektionsgeschehens wird auf eine umfassende Berücksichtigung der im Infektionsschutzgesetz vorgesehenen drei Leitindikatoren abgestellt: der bekannten Sieben-Tage-Inzidenz, der Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz und der Auslastung der Intensivbetten.
Die aktuellen Werte der Leitindikatoren findet man unter: https://www.lzg.nrw.de/inf_schutz/corona_meldelage/index.html

Neue Coronaschutzverordnung gilt ab Donnerstag (13.01.2022)
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat die Coronaschutzverordnung an die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz angepasst. Ab morgen (Donnerstag, 13. Januar 2022) treten in NRW weitere zielgerichtete Maßnahmen in Kraft, die das Infektionsgeschehen bremsen und insbesondere die weitere Ausbreitung der Omikron-Variante eindämmen sollen. Die wichtigsten Neuregelungen im Überblick

2G+ in der Gastronomie
Die Zugangsbeschränkung auf immunisierte Personen, die zusätzlich über einen aktuellen Test verfügen müssen, galt bislang bei der Sportausübung in Innenräumen, in Schwimmbädern und bei Wellnessangeboten. Ab dem 13. Januar 2022 gilt die Regel darüber hinaus auch in der Gastronomie, sofern sich die Nutzung nicht auf das bloße Abholen von Speisen und Getränken beschränkt. Hier müssen auch immunisierte Personen daher zukünftig zusätzlich einen aktuellen, negativen Schnelltestnachweis, der nicht älter als 24 Stunden ist, mit sich führen.

Ausnahme von der Testpflicht für geboosterte oder genesene Personen
Die zusätzliche Testpflicht in Bereichen, in denen 2G+ gilt, entfällt für immunisierte Personen, die zusätzlich zur vollständigen Grundimmunisierung (gemäß Bundesrecht) entweder über eine Auffrischungsimpfung verfügen oder in den letzten drei Monaten von einer Infektion genesen sind. Die Ausnahme gilt für alle Anwendungsbereiche von 2G+, also auch etwa für den Sport in Innenräumen. Sie gilt unmittelbar ab Erhalt der Auffrischungsimpfung.

Testungen vor Ort
An Orten, an denen ein Test für den Zutritt nötig ist (also bei 3G und bei 2G+), kann statt der Vorlage eines Testnachweises einer offiziellen Teststelle auch vor Ort beim Zutritt ein beaufsichtigter Selbsttest durchgeführt werden, so etwa beim Zutritt eines Fitnessstudios unter der Aufsicht des Empfangspersonals oder bei der Sportausübung unter der Aufsicht des Trainers/Übungsleiters. Dieser beaufsichtigte Selbsttest berechtigt ausschließlich zum Zutritt zum konkreten Angebot. Es kann hierfür kein Testnachweis ausgestellt werden, mit dem auch andere Einrichtungen besucht werden könnten. Das dürfen weiterhin nur die offiziellen Teststellen. Ob und in welcher Form eine Testung vor Ort angeboten wird, entscheidet der jeweilige Betreiber der Einrichtung.

Maskenpflicht
Wegen der deutlich höheren Infektiosität der Omikron-Variante werden die Ausnahmen von der Maskenpflicht reduziert und die Verpflichtung zum Tragen von medizinischen Masken ausgeweitet. Dies betrifft insbesondere die Wiedereinführung der Maskenpflicht in Warteschlangen im Freien und bei Veranstaltungen und Versammlungen, sofern für sie keine 3G- oder 2G-Zugangsregelung gilt.

Vereinheitlichung bei Großveranstaltungen
Bisher galt schon die Zuschauerobergrenze von 750 Personen für Großveranstaltungen. Dies gilt künftig einheitlich auch für überregionale Veranstaltungen wie Fußballspiele etc.
Die Coronaschutzverordnung gilt in dieser Fassung bis zum 07. Februar 2022 und ist im Detail nachzulesen unter: www.land.nrw/corona.

Regelungen zum Umgang mit Quarantäne
In der Empfehlung des Bundes wird im Wortlaut unterschieden zwischen Isolation für Infizierte und Quarantäne für Kontaktpersonen. Beides bedeutet jedoch eine Absonderung für zehn Tage. Infizierte und Kontaktpersonen können bereits nach sieben Tagen aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden, wenn ein negativer PCR- oder Schnelltest vorliegt. Die Probenentnahme darf nicht vor dem siebten Tag erfolgen. Voraussetzung ist Symptomfreiheit oder wenigstens eine deutliche Besserung der Symptome bei Infizierten. Kinder und Jugendliche Kontaktpersonen in Kitas und Schulen dürfen bereits nach fünf Tagen (Probenentnahme frühestens am 5. Tag) die Quarantäne nach einem negativen PCR- oder Schnelltest verlassen.
Nicht in Quarantäne müssen Kontaktpersonen, die geboostert sind, „frisch“ doppelt geimpft, geimpfte Genesene und „frisch“ Genesene. „Frisch“ bedeutet in diesen Fällen, dass die Impfung oder Erkrankung weniger als drei Monate zurückliegt. Insbesondere gilt man erst nach Ablauf von 28 Tagen nach der Infektion als genesen. Eine Übersicht über die Zeiten findet man hier: https://www.staedteregion-aachen.de/quarantaene-uebersicht

Eine strengere Regelung gilt für Personal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen
Wegen der extrem hohen Fallzahlen ist derzeit sowohl eine zeitnahe Kontaktaufnahme der Infizierten als auch die Kontaktpersonennachverfolgung durch das Gesundheitsamt leider nicht mehr möglich. Positiv getestete sollen deshalb ihre immunisierten Kontakte (Regeln und Zeiten wie oben), auch Angehörige des eigenen Hausstands, darüber informieren, dass für diese keine Quarantäne angeordnet wird. Die Kontaktpersonen werden vom Gesundheitsamt nicht benachrichtigt. Treten bei ihnen innerhalb von zehn Tagen seit dem Kontakt jedoch Krankheitssymptome auf, sind sie verpflichtet, sich in Quarantäne zu begeben und sich in diesem Fall an den Hausarzt zu wenden, um einen PCR-Test durchführen zu lassen. Die Kontaktpersonen sollten besonders auf typische Symptome einer Infektion wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns achten. Kontakte, die nicht immunisiert sind, sollen sich gemäß der Coronatest- und Quarantäneverordnung selbstverantwortlich und automatisch in Quarantäne begeben. Die Regelung der automatischen Quarantäne ersetzt die individuellen Quarantäneanordnungen durch das Gesundheitsamt.

Weiterhin 2G - PLUS TEST für Krankenhaus-Besucher*innen
Die Krankenhäuser haben jetzt noch einmal ihre Besuchsregelungen bekräftigt. Demnach bleibt ein negativer Test auch für „Geboosterte“ Besucher*innen Pflicht. Grundlage ist eine entsprechende Vorgabe im Infektionsschutzgesetz. Nur für ambulante Behandlungen brauchen „Geboosterte“ keinen Test.
Somit gilt: Besuche sind nur noch immunisierten, also geimpften und genesenen Personen erlaubt, die zusätzlich einen Testnachweis vorlegen können. Auch für Kinder ab fünf Jahren ist der Test einer zugelassenen Teststelle erforderlich! Der Testnachweis muss von einer zugelassenen Teststelle ausgestellt worden sein. Ein Bürgertest (PoC)-Test ist maximal 24 Stunden gültig, ein PCR-Test hat eine Gültigkeit von maximal 48 Stunden. Je Patient*in sind weiterhin maximal zwei Besucher*innen gleichzeitig erlaubt. Der Besuch von Covid-19-Patienten ist aufgrund der Quarantäne grundsätzlich nicht gestattet. Die Begleitung Sterbender bleibt weiterhin jederzeit möglich.
Eine Ausnahme gilt für die Ambulanzen. Patient*innen, die zu einer ambulanten Behandlung oder Sprechstunde in das Krankenhaus kommen und geboostert sind, müssen keinen negativen Test vorweisen. Das gilt auch für Begleitpersonen. Notaufnahmen sind von der Regelung grundsätzlich nicht betroffen.

Impfungen für Jugendliche und Erwachsene
Eine Impfung ist grundsätzlich in Arztpraxen oder bei Betriebsärzten möglich. Über das Impfregister der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein findet man einen Arzt oder eine Ärztin in der Nähe: https://coronaimpfung.nrw/impfzentren/impfregister.
Außerdem kann man sich an zahlreichen Impfstellen vor Ort impfen lassen. Eine aktuelle Auflistung der rund 30 Impfstellen mit Öffnungszeiten finden Sie hier: www.staedteregion-aachen.de/impfstellen.
Ab sofort gibt es ein weiteres Angebot in Aachen-Vaalserquartier/Gut Kullen, am Philipp-Neri-Weg 7, 52074 Aachen. Immer mittwochs bis samstags von 14 Uhr bis 19 Uhr können sich Interessierte ab 12 Jahre hier mit oder ohne Termin impfen lassen. Detaillierte Informationen findet man unter www.impfzentrum-kullen.de.

In den Impfstellen werden Erst-, Zweit- und Drittimpfungen („Booster“) angeboten. Die Impfstoffe sind im Rahmen der Zulassung und Verfügbarkeit frei wählbar. Die Stiko empfiehlt allen Personen über 18 Jahre eine Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff in einem Mindestabstand von drei Monaten zur Grundimmunisierung. Personen, die eine labordiagnostisch gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollen eine einmalige COVID-19-Impstoffdosis im Abstand von mindestens 3 Monaten zur Infektion erhalten.

Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren dürfen jetzt auch nach ärztlicher Aufklärung geboostert werden. Die Jugendlichen müssen mit einem für diese Altersgruppe grundsätzlich zugelassenen mRNA-Impfstoff geimpft werden. Das Gesundheitsamt der StädteRegion empfiehlt eine Auffrischung frühestens nach vier Monaten.

Impfungen für Kinder von fünf bis elf Jahren
Kinder zwischen fünf und elf Jahren können in der Kinder-Impfstelle der StädteRegion Aachen (Aachen-Arkaden, Trierer Straße 1) oder in den Praxen der Kinderärzt*innen geimpft werden.
Es sind zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen geplant. Die Kinder-Impfstelle ist montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Geimpft wird ausschließlich mit vorheriger Terminbuchung.
Da abends aufgrund von vereinzelt nicht wahrgenommenen Impfterminen häufig Kinderimpfstoff übrigbleibt, ist es möglich, sich auf eine Warteliste für die Kinderimpfung setzen zu lassen. Bedingung ist, dass man abends gut erreichbar ist und binnen rund 30 Minuten am Impfzentrum in den Aachen Arkaden sein kann. Eine kurze Mail an die Adresse: kinderimpfung@staedteregion-aachen.de ist ausreichend, um auf die Liste gesetzt zu werden. Bitte denken Sie daran, Ihre Handynummer anzugeben!
Im Kinder-Impfzentrum wird keine Zweitimpfung nach „Off-Label-Erstimpfungen“ durchgeführt. Auch Booster-Impfungen sind aktuell nicht vorgesehen.
Für die Kinderimpfungen verwenden die Ärzt*innen ausschließlich den BioNTech-Kinderimpfstoff. In die Impfung der Kinder müssen die Sorgeberechtigten einwilligen. Alle Informationen und die Terminbuchung findet man unter: www.staedteregion-aachen.de/kinderimpfung

Kommunales Abstrichzentrum (KAZ)
Das KAZ am Bahnhof Rothe Erde bietet nur noch PCR-Testungen nach positivem POC-Test, für Kontaktpersonen und vor Gesundheitsmaßnahmen an. Ohne Termin können PCR-Testungen weiterhin in den „KAZ-Containern“ (Beverstraße/EckeTrierer Straße und Adalbertsteinweg) gemacht werden. Das KAZ im Untergeschoss der Aachen-Arkaden (Trierer Straße 1) bietet PCR-Testungen nur nach vorheriger Terminvereinbarung an. PCR-Tests, die zum Beispiel zum Antritt einer Urlaubsreise gebraucht werden, sind im KAZ nicht möglich.
Alle Informationen zu den Öffnungszeiten und zur Terminbuchung sind unter www.staedteregion-aachen.de/kaz zu finden.

Herausgegeben am 14.01.2022 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Dr. Jutta Bacher
Markt 39, 52058 Aachen
Tel.: +49 241 432-1309
Fax: +49 241 28121
presse.marketing@mail.aachen.de

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