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Erstes digitales „Festival der Vielfalt“ in Aachen

  • Der „Tag der Integration“ findet zum ersten Mal digital in Form eines „Festivals der Vielfalt“ auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen statt.
  • Im Mittelpunkt steht dabei die „Teilhabe“ in allen Lebensbereichen.
  • Ein umfangreiches Rahmenprogramm ermöglicht den Zuschauer*innen Beteiligung und Unterhaltung.

Das erste „Festival der Vielfalt“ wird am Donnerstag, 9. September von 17 bis 20 Uhr auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen live aus der digitalChurch gestreamt. Aufgrund der Pandemie musste der „Tag der Integration“, der seit über dreizehn Jahren in der Stadt Aachen stattfindet, bereits zum zweiten Mal abgesagt werden. Daher wurde intensiv an einem alternativen Format gearbeitet, um mit den ehrenamtlichen Akteuren*innen, Vereinen und den vielen Besucher*innen auch in diesem Jahr ein buntes Fest feiern zu können. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hat Oberbürgermeisterin Sybille Keupen übernommen. Sie wird auch das Grußwort zu Beginn der Veranstaltung an die Zuschauer*innen richten.

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Nenja Ziesen, Holger Brantin und Rolf Frankenberger freuen sich schon auf das erste digitale „Festival der Vielfalt“ am diesjährigen Tag der Integration. (© Stadt Aachen/Andreas Herrmann)

„Teilhabe“ als zentrales Thema
„Integration ist eine Aufgabe, die an 365 Tagen im Jahr erfolgt, auch während einer Pandemie steht sie nicht still. Es ist ein Anliegen der Stadt Aachen, dies an einem Tag im Jahr sichtbar werden zu lassen und die offene Stadtgesellschaft zu feiern“, macht Rolf Frankenberger, Fachbereichsleiter Wohnen, Soziales und Integration, deutlich. Deswegen ist „Teilhabe“ auch das zentrale Thema des Festivals. Was sie bedeutet, wie man teilhat, was es dazu braucht und wo sie besonders gut klappt, aber auch wo Menschen Unterstützung brauchen, soll aus ganz verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden.

Das Bistum Aachen unterstützt das Ziel, zugewanderten Menschen in allen Lebensbereichen „Teilhabe“ zu ermöglichen. Seit vielen Jahren engagiert es sich in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen in der Flüchtlingsarbeit und Integration. „Das Festival der Vielfalt als neues digitales Format ist aus Sicht des Bistums eine sehr gute Möglichkeit, das Anliegen auch in einer schwierigen Zeit umzusetzen“, sagt Holger Brantin, Vorstand des Katholikenrats der Regionen Aachen-Land und ergänzt: „In Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen wurde auch eine Webseite zum Tag der Integration (www.tagderintegration-aachen.de) eingerichtet, die es ermöglichen soll, das Thema Integration an jedem Tag im Jahr sichtbar werden zu lassen.“

Trotz des digitalen Charakters der Veranstaltung sind Beteiligung und Teilhabe fester Bestandteil des Programms: „Zuschauer*innen können während der Live-Veranstaltung interaktiv über die digitale Plattform Slido mitdiskutieren, Fragen stellen und sich einbringen. Auch die Plattform YouTube bedeutet einen niedrigschwelligen Zugang für jede*n“, erklärt Nenja Ziesen, Integrationsbeauftragte der Stadt Aachen. Die Veranstaltung wird auch in Gebärdensprache übersetzt.

Umfangreiches Programm
In dem umfangreichen Programm werden Videobeiträge gezeigt, welche im Vorfeld durch verschiedene Einrichtungen und Aachener*innen zum Thema „Teilhabe bedeutet für mich…“ erstellt wurden. In einem „Wohnzimmer-Gespräch“ werden Elisabeth Kaneza, Aachener Politikwissenschaftlerin und Gründerin der Kaneza Foundation for Dialogue and Empowerment e.V., sowie Ahmet Sinoplu, Diplom-Sozialarbeiter und Trainer für rassismuskritische und diversitätsbewusste Bildungsarbeit, miteinander über den Begriff „Teilhabe“ in und an der Gesellschaft sprechen. Beide kennen sowohl die Stadt Aachen als auch die Themen Integration und Teilhabe, sind in Migranten*innen-Organisationen aktiv und können aus ihren Perspektiven viele interessante Beiträge liefern.

Musikalisch begleitet wird das Festival der Vielfalt durch den Singer-Songwriter Finton Mumbure, ebenfalls aus der Region stammend, der unter anderem über „The Voice of Germany“ bundesweit bekannt wurde und zuletzt mit seiner Band beim „Blind Date“ auf der Burg Wilhelmstein zum Saisonauftakt begeisterte. Zur Auflockerung ist das Programm mit Poetry-Slam-Beiträgen von professionellen Slammer*innen bespickt. Dabei sind beispielsweise Lukas Knoben und Oscar Malinowski von dem Verein „satznachvorn e.V.“ aus Aachen, einem der ältesten Poetry-Slam-Vereine Deutschlands, Lisa Brück und Abdul Chahin. Abschließen wird die Veranstaltung dann ein Poetry Slam-Wettbewerb. Zur Vorbereitung dieses Wettbewerbs gab es im August zwei Workshops für alle interessierten Aachener*innen. Mit den Teilnehmer*innen des Workshops wurden Texte zum Thema Teilhabe erarbeitet, welche beim Festival vorgestellt und von professionellen Slammer*innen begleitet werden. Für die ersten drei Gewinner*innen gibt es interessante Preise. Moderiert wird die Veranstaltung, wie auch 2019, von Dieter Haack, der aus dem WDR Hörfunk bekannt ist.

Herausgegeben am 03.09.2021 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Dr. Jutta Bacher
Markt 39, 52058 Aachen
Tel.: +49 241 432-1309
Fax: +49 241 28121
presse.marketing@mail.aachen.de

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