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Weihnachtszauber: Tannenbäume für die Stadtbezirke

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Langsam wird der Weihnachtsbaum in die Haltevorrichtung gesetzt. Foto: Stadt Aachen/E. Bresser

Geübt steuert Ralf Heidler den Radlader am Montagmorgen (21. November) über die Pflastersteine am Abteitor in Burtscheid. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der Stadtgärtnerei des Aachener Stadtbetriebs stellt er an dem historischen Ort den Weihnachtsbaum auf. Seit rund 20 Jahren macht er das nun schon. „Es ist für mich der Auftakt der Weihnachtszeit“, sagt er.

Rund acht Meter misst die Nordmanntanne, die zentimeterweise in die richtige Position gerückt wird: Ein Stück nach links, noch etwas nach vorne, bis der Baum gerade steht und sicher verkeilt werden kann – ein Unterfangen, „wie quasi wie bei jeder Familie an Weihnachten“, sagen die Gärtner*innen und lachen. Die Abwechslung in ihrem Beruf macht für sie den Reiz ihres Alltags aus.

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Mit dem Ladekrank aufgestellt

31 Weihnachtsbäume sind in der vergangenen Woche zur Stadtgärtnerei geliefert worden: Die bio-zertifizierten Bäume aus dem Sauerland sind zwischen zwei und acht Metern hoch und für unterschiedliche Bereiche der Stadt vorgesehen: Die kleineren Tannenbäume werden in Verwaltungsgebäuden und Museen aufgestellt, die zwischen sechs und acht Meter hohen Weihnachtsbäume schmücken in den kommenden Wochen Markt- und Vorplätze der Bezirksverwaltungen. Aufgestellt wurden die zehn Bäume in den Bezirken von den Bezirkskolonnen. „Wegen der Länge der Bäume werden sie mit LKW und Tieflader transportiert und vor Ort mit dem Ladekran aufgestellt“, erläutert Michael Blankenheim, Bezirksrevierleiter Aachen-Ost des Aachener Stadtbetriebs. Teilweise werden sie im Anschluss noch geschmückt – beispielsweise mit selbstgebasteltem Schmuck von Kita-Kindern wie etwa am Bezirksamt Eilendorf.

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Nur noch ausrichten: Die rund acht Mter hohe Nordmanntanne verbreitet Weihnachtsflair vor dem Burtscheider Abteitor. Foto: Stadt Aachen/Lana Maas

Dort, wo es seitens der Bezirksvertretungen gewünscht ist, werden Lichterketten in den Bäumen befestigt. Andreas Kotthäuser von der Baumkolonne des Aachener Stadtbetriebs übernimmt diese Aufgabe seit 1992 – Jubiläum also in diesem Jahr. Stück für Stück arbeitet er sich mit dem Hubwagen an den Nordmanntannen entlang. Die LED-Ketten befestigt er mit Kabelbindern. Tiefer als zweieinhalb Meter über den Boden geht er allerdings nicht. „Es passiert leider immer wieder, dass Ketten heruntergerissen oder Lampen kaputt gemacht werden“, sagt Kotthäuser.

Auch den „Wunschzettel-Weihnachtsbaum“ für das Rathausfoyer, der etwa fünfeinhalb Meter hoch ist, stellen die Gärtnerinnen und Gärtner aus der Stadtgärtnerei auf. An ihm hängen dann später die Wunschzettel von Kindern und Jugendlichen, die in verschiedenen Aachener Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe betreut werden.

Herausgegeben am 22.11.2022

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