Stadt Aachen Gebäudemanagement

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e2watch Informationen zum System

e2watch Informationen zum System

Wie funktioniert e2watch?

Allgemeine Informationen zur Energiefernauslese

Was ist das?
Der Energie-Anzeiger e2watch ermöglicht es den Nutzern städtischer Gebäude, jederzeit die Energieverbräuche abzurufen, darzustellen und zu nutzen: Intelligentes Energiemanagement und Transparenz der Energieverbräuche.

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Wie funktioniert das?
Die Zählerstände der Zähler in den Gebäuden werden automatisch im 15-Minuten-Takt ausgelesen und über ein System in eine Datenbank übertragen. Auf Grundlage dieser Daten stellt e2watch die Verbräuche dar.

Was bringt das?
• e2watch informiert in kurzen Zeitintervallen über die Verbräuche von Wasser, Strom und Wärme.
• Hierdurch werden Fehlerquellen/Lecks zeitnah erfasst und
• Optimierungspotentiale sichtbar.
• e2watch verfügt über einen öffentlichen Bereich, der Gebäudenutzern und interessierter Öffentlichkeit zur Verfügung steht.
• Effekt: Sensibilisierung der Gebäudenutzer für einen sparsamen Umgang mit den Energieressourcen.
• Ferner verfügen Gebäudemanager (z. B. Hausmeister) über einen internen Arbeitsbereich, der Detailauswertungen und Störmeldungen ermöglicht. Ergebnis: Störungen und Mehrverbräuche können schnell behoben werden.

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Ergebnis:
• Effizientes Energie-Verbrauchscontrolling
• Senkung der öffentlichen Energiekosten
• bewusster Umgang mit den Ressourcen
• Ein Projekt „aus der Praxis für die Praxis“

Welche Objekte sind beteiligt:
Zurzeit sind etwa 200 Objekte mit 1200 Messstellen auf das System geschaltet, vornehmlich Schulen und Kindergärten.

Nutzung:
Nutzen Sie die e2watch direkt >> stadt-aachen.e2watch.de  oder wählen Sie erst im >> Objekt-Pool Ihr Gebäude und lassen sich über den e2watch Button direkt mit der passenden Auswertung verbinden.

Das Energiemonitoring-System e2watch ist die Grundlage für eine optimierte energetische Betriebsführung. Die Mitarbeiter des Gebäudemanagements Aachen überwachen in Zusammenarbeit mit den Nutzern die Verbräuche und reduzieren mit Hilfe des sog. "Stör- und Alarmmangements" (Automatische Meldung von Unregelmäßigkeiten in der Verbräuchen, z. B. laufender Wasserhahn in der Nacht oder am Wochenende) Energieverbräuche.

Stör- und Alarmmanagement:
Neben einer aktuellen Verbrauchsentwicklung und Prognosewerten werden dem Nutzer durch das System auch auffällige Verbrauchswerte - deren Ursachen beispielsweise in Wasserrohbrüchen oder nicht abgeschalteten Heizungsanlagen bestehen können - automatisch angezeigt, um ein frühzeitiges Reagieren zu ermöglichen.

 „CO2-Fußabdruck“:
Ein weiters Highlight von e2watch besteht darin, dass auch die aktuelle CO2-Emission angezeigt wird. Mittels verschiedenster Umrechnungsfaktoren wird die tägliche CO2-Emission in kg dargestellt; ein „CO2-Fußabdruck“ des Gebäudes stellt die jährlich ausgestoßene CO2-Emission in t  dar.

e2watch löst E-View ab: 
e2watch ist die Weiterentwicklung der E-View. Das aktuelle System wurde durch die >> regio iT der Stadt Aachen in Zusammenarbeit mit dem Gebäudemanagement der Stadt Aachen neu programmiert. Weitere Informationen zur Entwicklung und zur E-View finden Sie >> hier.

Kommunen mit e2watch:
e2watch ist mandantenfähig, d. h. das System kann in jeder anderen Kommune oder Stadt eingesetzt werden.
>> e2watch der Gemeinde Steinhagen
>> e2watch der Stadt Freiburg
>> e2watch der Städtregion Aachen

>> e2watch bei der Regio iT Aachen

Fakten, technische Details und Hintergründe

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e2watch auf einen Blick:
Datenfluss der Verbrauchsdaten – von der Messstelle bis zur Darstellung

Plattform:
Konzipiert als Big Data-Management-Lösung setzt e2watch auf einer modernen, technologischen Plattform auf. Die Software ist verfügt über eine Datenkommunikationsschnittstelle zwischen den Zählern vor Ort und der Datenbank. Das System ist mandantenfähig, d. h., e2watch kann in jeder anderen Kommune oder Stadt eingesetzt werden.

Funktionen:
- Stammdatenpflege
- Administration
- getrennte Erfassung nach Medien
- Daten-Aggregation
- Konfiguration von Auswertungen
- Definition eines Stör- und Alarmmanagements als Basis für Fehlerdiagnosen und Handlungsempfehlungen

1. Datenerfassung
Automatisierte Übertragung

e2watch ermöglicht eine visuelle Aufbereitung von Wasser-, Strom- und Wärmeverbrauchswerten. Diese werden von den Messstellen der angeschlossenen Gebäude in einem 15-mi-nütigen Zeitintervall übertragen, 24 Stunden am Tag.´

Erfassung nach Medien:
Mit Hilfe eines Editors lassen sich spezifische Versorgungsbereiche für Objekte, Objektteile, Bauabschnitte oder Nutzungseinheiten anlegen. Dies ermöglicht dem Anwender eine individuelle und differenzierte Auswertung. Eine getrennte Erfassung und Medienansicht – Strom, Wasser, Wärme – ist ebenfalls möglich.

2. Visualisierung
Praxisorientierte Darstellung:
Verbrauchsdiagramme zeigen die im System erfassten Wasser-, Strom- und Wärmeverbrauchsdaten. Durch die visualisierte Darstellung der Messdaten wird eine Fehlerdiagnose erleichtert. e2watch weist auf das Leck oder den technischen Fehler hin – der Nutzer entscheidet, wie darauf zu reagieren ist.

Verbraeuche

3. Analyse
Kennzahlenvergleiche und Detailanalysen:
e2watch stellt dem Anwender ein individuell zu konfigurieren des Stör- und Alarmmanagements zur Verfügung und ermöglicht Kennzahlenvergleiche sowie zeitpunktbezogene Detailanalysen.

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Fehlerdiagnosen:
Ein Störungsmanagement und eine Vielzahl von Diagrammen, die gemeinsam mit Fachleuten aus der täglichen Praxis entwickelt wurden, sorgen für eine umfangreiche Transparenz der Messwerte: bis auf die Ebene jeder angeschlossenen Messstelle mit einer automatischen Darstellung der (Störungs-)Abweichungen für eine punktgenaue Detailanalyse.

4. Fazit:
Effizientes Energiemanagement und intelligente Steuerung des Energieverbrauches:
e2watch macht unachtsames Verhalten webbasiert sichtbar. In der Praxis kann das wie folgt aussehen: Wenn der Hausmeister einer Schule sieht, dass in Klasse 6a ungewöhnlich viel Wärme verbraucht wird, kann er das Fenster schließen oder vor dem Wochenende die Heizung herunterdrehen.

e2watch ermöglicht, in Echtzeit zu erkennen, wo zu viel Energie verbaucht wird - und nicht erst auf der Heizungs- oder Stromabrechnung im Nachgang.