„Öcher fiere met et Schängche Fastelovvend“ zeigte einmal mehr traditionsreichen Mitmachkarneval, bei dem die enge Verbindung zwischen Publikum, Ensemble und den auftretenden Karnevalisten ein außergewöhnliches Erlebnis bot.
Foto: Andreas Steindl
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Dieses Mal mischte sich sogar Kaiser Karl persönlich auf dem Rad unter die Feiernden – ebenso wie Prinz Serkan I. mit seinem Schängche Uwe Hahn, Märchenprinz Julian I. sowie die beliebten Stimmungssänger Uwe Barthel, Kurt Christ und Hans Montag. Auch die 1. KG „Koe Jonge“ Richterich und die KG Grün-Weiß Lichtenbusch mit ihren Tollitäten sowie viele weitere karnevalistische Akteure sorgten für beste Unterhaltung. Die fünf ausverkauften Sitzungen standen unter dem Motto „Dörch de Stadt dönt vür nu trecke, denn vür sönd joe Fastelovvendsjecke“.
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Spielleiterin Hanna Birmans moderierte gemeinsam mit Ensemblemitglied Alex Renardy die Puppensitzung. Das Ensemble ließ in ausgelassener Stimmung sprichwörtlich die Puppen tanzen. Ein besonderes Highlight sind die Karnevalssitzungen in der Stadtpuppenbühne stets für die Person, die im Aachener Hofstaat die Figur des Schängche hat – diesmal Uwe Hahn. Seit einigen Sessionen werden sogar Schängche-Orden verliehen.
Foto: Andreas Steindl
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Die Sitzungen von „Öcher fiere met et Schängche Fastelovvend“ bieten seit vielen Jahren wechselnde Gastauftritte der amtierenden Tollitäten und bekannter Stimmungssänger*innen. Mit am längsten dabei ist der singende Figaro Hans Montag. Und überhaupt wird viel gemeinsam gesungen – natürlich auf Öcher Platt. Seit 1921 gibt es Stabpuppenspiel in Aachener Mundart. 1986 wurde die Stadtpuppenbühne Öcher Schängche, seit 1982 ansässig im Kulturhaus Barockfabrik am Löhergraben, für ihre Verdienste um die Aachener Mundart mit dem Thouet Mundartpreis der Stadt Aachen und dem Preis für Europäische Regionalkultur ausgezeichnet. Die Karnevalssitzungen der Stadtpuppenbühne wurden 1996 etabliert.
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