Die EU im Wandel: Neue Kräfte am Steuer?
Durch die Haltung des US-Präsidenten Donald Trump zum Ukraine-Krieg wird klar, dass die transatlantische Partnerschaft vor dem Aus steht. Für Europa bedeutet das: mehr Eigenverantwortung. Europäische Souveränität ist das Gebot der Stunde. Doch ohne Deutschland und Frankreich wird Europa kaum in der Lage sein, die dafür nötigen Voraussetzungen zu schaffen.
Historisch gesehen waren es immer Berlin und Paris, die richtungsweisende Entscheidungen für Europa trafen. Im Zuge des Krieges gegen die Ukraine wurde jedoch von vielen Seiten behauptet, das Gravitationszentrum der EU verschiebe sich nach Osten; die Zukunft Europas liege in den Händen anderer Länder, nicht zuletzt Polens.
In der Reihe „Europa am Dienstag“ wird am 8. April um 19 Uhr diese These auf den Prüfstand gestellt und die Rolle Deutschlands und Frankreichs als Gestaltungskraft der EU hinterfragt. Können die beiden Länder überhaupt noch Führung? Welche Rolle spielen die innenpolitischen Entwicklungen in beiden Ländern? Und welche Perspektiven eröffnet eine mögliche Kanzlerschaft von Friedrich Merz?
Referent des Abends ist Dr. Landry Charrier. Als Experte für deutsch-französische Beziehungen ist er Mitglied einer Forschungseinheit an der Sorbonne in Paris und zudem tätig beim Global Governance Institute in Brüssel sowie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Charrier leitet die deutsch-französische Online-Zeitschrift dokdoc.
Fragen aus dem Publikum sind herzlich willkommen. Die Diskussion findet im Grashaus, Fischmarkt 3, und gleichzeitig als Online-Übertragung statt. Die kostenlose Anmeldung erfolgt auf der Website von „Europa am Dienstag“ unter www.europa-dienstag.de . Die Veranstaltungsreihe wird gemeinsam vom Informationszentrum Europa Direct, dem Europäischen Klassenzimmer der Route Charlemagne und der Bischöflichen Akademie Aachen organisiert.
Direkter Link zur Anmeldung: https://ogy.de/EU-Wandel-2025
Facebook: https://www.facebook.com/events/1915363418996908
Herausgegeben am 01.04.2025