Betäubungsmittel und Waffe bei Jugendschutzkontrolle gefunden
Ein ganz normaler Tag in der gemeinsamen Anlaufstelle von Polizei und Ordnungsamt: Ein Kollege des Ordnungs- und Sicherheitsdiensts (OSD) hat in der vergangenen Woche einen jungen Mann beobachtet, der einer augenscheinlich Minderjährigen eine Zigarette gegeben hat. Bei der anschließenden Jugendschutzkontrolle stellte sich heraus, dass die junge Frau erst 14 Jahre alt war. Da der junge Mann sich nicht ausweisen konnte, hat der Kollege ihn zur Feststellung der Personalien in die Anlaufstelle gebeten. Dabei fiel dem Kollegen auf, dass der junge Mann sehr auffällig versuchte seine Jacke zu verschließen. Der Kollege konnte bei näherem Hinsehen eine Waffe im Hosenbund des Betroffenen ausmachen. Gemeinsam mit einem Polizisten hat der Kollege die Waffe an sich genommen und den jungen Mann weiter durchsucht. Hierbei kam neben der Waffe mit Schreckschussmunition eine nicht geringe Menge Betäubungsmittel sowie diverse Beruhigungsmittel in Form von Tabletten zum Vorschein. Die Polizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.
Am selben Tag hat der gleiche Kollege des OSD auch wieder gemeinsam mit dem Kollegen der Polizei beobachten können, wie ein älterer Herr sich an die Scheibe der Anlaufstelle lehnte und sich dabei den Brustkorb festhielt. Gemeinsam fragten die beiden Kollegen den Mann, ob er medizinische Hilfe benötige. Auf ein Nicken des Mannes verständigten die Kollegen den Rettungsdienst, der den älteren Herrn mit Verdacht auf Herzinfarkt in die Uniklinik fuhr. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung.
Herausgegeben am 03.04.2025