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Die Aachener Brunnensaison beginnt

„Wasser marsch!“: Bald sollen auch die Fontänen am Europaplatz wieder meterhoch in den Öcher Himmel schießen. Aachens größte Brunnenanlage befand sich ein Jahr lang außer Betrieb. „Wegen einer Regionetz-Baumaßnahme im direkten Umfeld wäre die Inbetriebnahme im vergangenen Jahr in den Frühjahr- und Sommermonaten nicht möglich gewesen“, erläutert Robert Schmidt, zuständiger Abteilungsleiter im städtischen Gebäudemanagement. „Wir haben uns stattdessen entschieden, die Zwangspause zu nutzen und das in die Jahre gekommene Brunnenbecken ordentlich abzudichten und die technischen Anlagen unter dem Brunnen vom Rost zu befreien und teilweise zu erneuern.“ Die finalen Arbeiten einer Fachfirma laufen. Voraussichtlich im Laufe des Monats Mai ist auch der Europaplatz-Brunnen wieder in Betrieb.

Damit alles wieder wie gewohnt funktioniert, verlegen die Mitarbeitenden des städtischen Brunnendienstes im Europaplatz-Brunnen zum Auftakt jeder Saison zudem rund 1000 Meter Kabel und installieren 26 Wasserdüsen sowie 35 LED-Strahler. Dann kann das Wasser wieder fließen. Übrigens: Insgesamt 3500 Kubikmeter Wasser passen in den Europaplatz-Brunnen. Die Stadt pumpt pro Saison bis zu acht Millionen Liter Frischwasser ins Brunnenbecken. Die meterhohen Fontänen des am Abend beleuchteten Brunnens begrüßen die Menschen bald also wieder wie gewohnt am wohl berühmtesten Aachener Stadteingang. Dieser wird vermutlich im Herbst 2025 auch wieder über die derzeit noch gesperrte Autobahn erreichbar sein.

Foto: Stadt Aachen
Beliebt und berüchtigt: Der Bahkauv-Brunnen zwischen historischer Altstadt und Büchelquartier. Archivfoto: Stadt Aachen / Stefan Herrmann

Insgesamt betreibt das Gebäudemanagement derzeit rund 65 städtische Wasserspiele. Sie alle werden – so sie gerade nicht saniert oder repariert werden müssen – von den Fachleuten des Gebäudemanagements in diesen Wochen aus dem Winterschlaf geholt. Etwas verspätet gehen in diesem Jahr leider auch die von einer Bachwasserleitung gespeisten Brunnen in der historischen Altstadt in Betrieb. Wegen einer aktuellen Regionetz-Baustelle in der Krakaustraße, bei der auch die erwähnte unterirdische Paubachleitung saniert wird, bleiben die Brunnen etwas länger trocken. In den Wochen nach Ostern soll aber auch dort überall das Wasser sprudeln.

Die klassische Brunnensaison läuft von Ostern bis Oktober – abhängig von der Witterung auch einmal ein wenig länger. „Spätestens mit dem Beginn von Frostphasen müssen wir die Brunnen aber außer Betrieb nehmen, um Schäden zu vermeiden“, erklärt Schmidt. Bis dahin ist es aber zum Glück ja noch eine lange Zeit hin – und viele Menschen erfreuen sich an die vielen plätschernden und sprudelnden Orten in Aachen.

Völlig unabhängig von frostigen Temperaturen funktionieren die Anlagen im Elisengarten (Elisenbrunnen und Kreislauf des Geldes) und vor dem Neuen Kurhaus. Diese Brunnen werden mit warmem Thermalwasser versorgt und können daher auch während der Wintermonate betrieben werden.

Herausgegeben am 04.04.2025

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